05.05.14 14:48 Uhr
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Eigener Menschenrechtsrat wirft Wladimir Putin Wahlfälschung auf der Krim vor

Ein eigens von Putin geschaffenes Gremium hat nun die Wahl auf der Krim untersucht und bringt nun den russischen Präsidenten in Erklärungsnot.

Falsch sei, dass über 90 Prozent der Krim-Bewohner für einen Anschluss der Halbinsel an Russland gestimmt hätten.

Eine Umfrage in Sewastopol ergab, dass lediglich 30 bis 50 Prozent der Bewohner zur Wahl gingen. Von denen sprachen sich auch nur 50 bis 60 Prozent für Russland aus.


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Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wladimir Putin, Menschenrecht, Krim, Gremium, Wahlfälschung
Quelle: www.zeit.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2014 15:19 Uhr von Colonel07
 
+5 | -9
 
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1. Jeder der nicht wählen geht wird nicht mitgezählt
2. Jeder der nicht für Russland stimmt wird nicht mitgezählt
3. Das Ergebnis kann eine 10 % Abweichung aufweisen

Ergebnis = ~90%

[ nachträglich editiert von Colonel07 ]
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05.05.2014 15:38 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -5
 
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@benjaminx

Ich weiß, du bist hier auf einem Feldzug, und ich will mich dir da auch gar nicht entgegen stellen, weil es sowieso unnütze Zeit wäre, und du hier bei SN sowieso seit Jahren nichts anderes machst, aber wenn du schon auf der Zeit rumhackst, dann solltest du den Artikel zumindest gelesen haben.

Dann wirst du wahrscheinlich feststellen, dass darin sogar die originale Quelle verlinkt ist. Also vollkommen unabhängig davon was die Zeit schreibt, gibt es für das was sie schreiben ja durchaus Belege. Ich weiß, dass ist für die Meisten, mal von irgendwelchen dubiosen Webseiten abgesehen, ein Fremdwort, aber auch du wirst dich in dem Fall der Wahrheit nicht verschließen können.

Gut, du kannst noch den russischen Menschenrechtsrat anzweifeln, was mich nicht überraschen würde, aber glaubwürdiger wird es dadurch auch nicht.

Falls es dir indes zu schwer ist den Bericht im Zeit-Artikel zu finden - Hier der Link: http://www.president-sovet.ru/...
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05.05.2014 15:58 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -0
 
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Eigenartig, der Besitzer der Quelle auf den der Bericht sich bezieht ist unbekannt. Man müsste doch meinen das eine angeblich staatliche Seite auch identifiziert werden kann so wie es bei der Kreml-Seite der Fall ist.

Kann das einer bestätigen?

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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05.05.2014 15:59 Uhr von all_in
 
+2 | -3
 
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Die Quelle wurde falsch wiedergegeben.

In Sewastopol gab es eine Wahlbeteiligung von 50-80%, wobei die meisten für einen Anschluss an Russland gestimmt haben.

Wenn man die gesamte Krim betrachtet, lag die Wahlbeteiligung jedoch nur bei 30-50%. Für einen Anschluss an Russland haben von diesen 30-50% nur 50-60% gestimmt.

Aber es war ja klar, dass bei dem sogenannten Referendum das Ergebnis schon im Voraus festgelegt wurde.
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05.05.2014 16:09 Uhr von all_in
 
+2 | -1
 
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@CoffeMaker

Ich kann das bestätigen. Die Webseite des Kreml (russische Version) verlinkt direkt auf http://www.president-sovet.ru .

Siehe hier:

http://state.kremlin.ru/...

Dies ist eine Liste der Räte, die dem Präsidenten zuarbeiten. Wenn man bei dem vierten Rat von oben auf den Link klickt, neben dem ein kleiner Pfeil nach oben rechts zeigt, wird man direkt auf http://www.president-sovet.ru weitergeleitet.
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05.05.2014 16:15 Uhr von creek1
 
+2 | -7
 
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...saubere NSA-Arbeit.!!!
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05.05.2014 16:22 Uhr von all_in
 
+5 | -5
 
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@creek1

Hast du sonst nichts auf Lager als eine Verschwörungstheorie?
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05.05.2014 19:01 Uhr von spliff.Richards
 
+5 | -2
 
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@Bildungsminister


https://de.wikipedia.org/...

"Josef Joffe ist in zahlreichen Kuratorien und Gremien engagiert, so beim Deutschen Museum München, dem Aspen Institute Berlin, der Jacobs University Bremen, der Atlantik-Brücke, der Hoover Institution und der American Academy in Berlin. Als Vertreter einer Wiederherstellung des traditionsreichen deutschen Reformjudentums engagiert er sich unter anderem als Kuratoriumsvorsitzender des nach Abraham Geiger benannten Rabbinerseminars.[5] Er ist auch Mitglied im Verwaltungsrat des Leo Baeck Institut New York, bei der Ben-Gurion-Universität des Negev sowie des Jugendbildungswerks Humanity in Action in Berlin. Er ist Beirat der Hypovereinsbank, der Goldman Sachs Foundation, Mitglied der Trilateralen Kommission, dem International Institute for Strategic Studies und der Münchner Sicherheitskonferenz.[6]2006 nahm er an der Bilderberg-Konferenz teil.[7]"

"In der Untersuchung von Uwe Krüger zum Einfluss von Eliten auf Leitmedien wird Josef Joffe zu den am stärksten mit den sogenannten Eliten vernetzten Journalisten gerechnet. Besonders in den Themenfeldern Sicherheit, Verteidigung und Auslandseinsätzen der Bundeswehr zeige sich, dass er in seinen Artikeln den Diskurs der Eliten abbilde, deren Argumente verbreite und für mehr militärisches Engagement werbe.[20] Dies zeigte sich schon 1982, als er in einer Rezension das Buch "Das Schicksal der Erde – Gefahr und Folgen eines Atomkrieges" von Jonathan Schell abqualifizierte.[21]

Vor allem von Autoren der Blogosphäre und des Onlinejournalismus wird Joffe für seine Kommentare oft heftig angegriffen. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier stellt ihn als typisches Beispiel von Godwin´s Law dar[22]. Die Nachdenkseiten zählen ihn zu den Autoren einer "US-nah organisierten Gleichschaltung wichtiger Leitmedien"[23]

Die trotzkistische World Socialist Web Site zählt Joffe im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt 2014 mit Stefan Kornelius von der Süddeutschen Zeitung zu den deutschen Journalisten, die am aggressivsten gegen Russland hetzen und ein härteres Vorgehen gegen das Putin-Regime fordern.[24]

„Neben den zunehmend faschistoiden Untertönen seiner Wortwahl gehören die Verfälschung des historischen Hintergrunds und des tatsächlichen Ablaufs der Ereignisse zu Joffes Markenzeichen. Keine Lüge ist ihm zu dreist und keine historische Verdrehung zu absurd, um seine Kriegshetze gegen Russland zu entwickeln.[25]“

Joffes Vernetzung mit Thinktanks und politischen Eliten wurde am 29. April 2014 von der Satiresendung "Die Anstalt" kritisch dargestellt.[26]

Joffe selbst bezeichnet die Verflechtungen zwischen Journalisten und Meinungsmachern aus Politik und Wirtschaft als "schreckliche, symbiotische Beziehung"[27]:

„Jeder benutzt den anderen. Wir wollen, dass sie uns etwas erzählen, uns gar in ihr Vertrauen ziehen. Die benutzen uns natürlich genauso, denn sie kennen das moderne ontologische Prinzip, das nichts existiert, was nicht in den Medien steht.[28]“"


https://www.youtube.com/...


Das zeichnet die Zeit natürlich als hervorragendes Medium für unhabhängigen Journalismus aus.
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05.05.2014 19:17 Uhr von eviltuxX
 
+3 | -0
 
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Na wundern wurde es mich jetzt auch nicht wirklich, allerdings is es doch überall das gleiche, ich darf da mal an die Bushs erinnern´ deren Wahl war ja auch nicht wirklich gerade manipultionsfrei. Und so wies aussieht wird bald der 3 Bush zur Präsidenten Wahl antreten. Das wären dann 3 presidenten aus einer Familie. Irre oder?
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05.05.2014 20:15 Uhr von Chegi
 
+3 | -1
 
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Quelle Zeit, ha ha ha.
Schaut euch mal die neuste Folge von neues aus der Anstalt an (ZDF Mediathek), die haben mit der Sendung ihren Job riskiert.
Da wurde schön aufgezeigt wie die Zeit, die Welt, der Spiegel und und und direkt mit Amerika verbunden sind.
Eine Objektive Berichterstattung?
Nö, das gibt es dort nicht
Deswegen haben momentan auch alternative Medien großen Zulauf (buergerstimme.com)
Aber zurück zum Thema:
Auf der Krim leben 60 % Russen, allein die reichen für ein Referendum schon aus.
Das Ukrainer und Tartaren angeblich die Wahl boykotiert haben ist eher unwahscheinlich.
Denn mit dem Anschluss an Russland haben sich die Renten verdreifacht und die Sozialleistungen allgemein sind sehr viel besser wie die ukrainischen.
Auch investiert Russland große Beträge dort,während die Ukraine dort 50 Jahre reingarnichts investiert hat.
Auch ist es für die Umwelt besser, denn Exxon und Chevron wollten dort bohren.
Gerade für eine Kurort Insel wie die Krim wäre das Fatal.
Wenn die ukrainische Krim Bevölkerung gegen Russland ist, warum ist dann der größte Teil der ukrainischen Armee auf der Krim zu den Russen übergelaufen?
Warum sind hundertausende Zivlisten vor den Putschisten ausgerechnet nach Russland ausgewandert?
Aus gesetzlicher Sicht war die Schenkung der russischen Krim 1954 an die Ukraine illegal.
Dafür wäre ein Referundum nötig gewesen.
Ergo war die Krim nie ukrainisch.
Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist, das derselbe welcher die Krim verschenkt hat, auch den Bau der Berliner Mauer angeordnet hat.
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05.05.2014 23:28 Uhr von ElChefo
 
+2 | -5
 
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Chegi

"Schaut euch mal die neuste Folge von neues aus der Anstalt an (ZDF Mediathek), die haben mit der Sendung ihren Job riskiert."

...oha.. waren da auch die schwarzen Hubschrauber von den grauen Herren, besser bekannt als "SIE", schon im Anflug?

"Eine Objektive Berichterstattung?"

...wo soll es die geben? Natürlich nur da, wo man dir nach dem Mund spricht?

"Das Ukrainer und Tartaren angeblich die Wahl boykotiert haben ist eher unwahscheinlich."

...da steht jetzt deine Meinung gegen die blanken Zahlen des Menschenrechtsrates der Duma.

"Denn mit dem Anschluss an Russland haben sich die Renten verdreifacht und die Sozialleistungen allgemein sind sehr viel besser wie die ukrainischen."

...das lässt sich nach... wie lange eigentlich... feststellen?

"Auch investiert Russland große Beträge dort,während die Ukraine dort 50 Jahre reingarnichts investiert hat."

Macht der Westen vergleichbares, wird sofort die Frage nach den Interessen gestellt. Und natürlich dem Völkerrecht. Und nach der Ausbeutung, egal ob vorhanden oder nicht, der Menschen.

"Auch investiert Russland große Beträge dort,während die Ukraine dort 50 Jahre reingarnichts investiert hat."

Hauptsächlich in einen Hafen, den sie sowieso schon sicher hatten und der nahe an der Aufgabe stand.

"Auch ist es für die Umwelt besser, denn Exxon und Chevron wollten dort bohren."

...besser, die Russen bohren dort als der böse Teufel "Exxon" oder "Chevron"...? Guter Witz.

"Warum sind hundertausende Zivlisten vor den Putschisten ausgerechnet nach Russland ausgewandert?"

Überarbeite deine Formulierung. Genosse Putin hat die Sprachregelung "Flucht" ausgegeben. Dummerweise mit Bilder polnischer Grenzübergänge im Berufsverkehr, aber immerhin.

"Aus gesetzlicher Sicht war die Schenkung der russischen Krim 1954 an die Ukraine illegal."

Genauso wie das Referendum. Macht es das jetzt besser oder schlechter?!
Die Morde, die durch Stalin angeordnet wurden, waren auch nicht legal. Trotzdem erlebt seine Popularität gerade wieder eine Hochzeit. Willst du jetzt ein Unrecht durch ein anderes aufwiegen?

"Dafür wäre ein Referundum nötig gewesen."

Solche Referenden, die man beliebig durch Russifizierung beeinflussen kann? Oder solche Referenden, die ohne tatsächliche Wahloption immernoch fälscht? Peinliche Aussage.

"Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist, das derselbe welcher die Krim verschenkt hat, auch den Bau der Berliner Mauer angeordnet hat."

Derselbe, der die Annektion der Krim angeordnet hat, überzog Georgien mit Krieg und zerschlug mit äusserster Gewalt das doch wohl rechtmäßige Streben der tschetschenischen Bevölkerung nach Unabhängigkeit. Tolle Freunde hast du da.

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