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England: Frau starb, nachdem kein Arzt ihrer Selbstdiagnose geglaubt hatte

Eine 43-Jährige aus Derbyshire (England) klagte im April 2013 über starke Bauchschmerzen. Sie beschloss, die Ursache dafür selbst im Internet zu erforschen. Ihre Suchergebnisse wiesen auf Eierstock- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs hin. Sie ging zum Arzt, ein Test auf Eierstockkrebs fiel negativ aus.

Stattdessen wurde bei ihr ein Reizdarmsyndrom diagnostiziert. Als sich ihr Zustand verschlechterte behandelten die Ärzte noch zwei Blutgerinnsel in ihrer Lunge, weitere Probleme wurden nicht festgestellt. Im Januar 2014 war sie bereits so stark geschwächt, dass sie das Bett nicht verlassen konnte.

Ein Mitarbeiter einer medizinischen Hotline teilte ihr dennoch mit, sie könne aufstehen und Übungen machen. Bereits eine Woche später verstarb die zweifache Mutter dann, die postmortale Untersuchung ergab, dass sie mit ihrer Selbstdiagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs Recht gehabt hatte.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Tod, England, Arzt, Diagnose
Quelle: www.dailymail.co.uk

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2014 13:30 Uhr von PrinzAufLinse
 
+71 | -3
 
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Schwester: "Herr Doktor. Die Simulantin von 314 ist gestorben."
Doktor: "Ja, also jetzt übertreibt Sie aber wirklich."
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05.05.2014 13:37 Uhr von Allmightyrandom
 
+33 | -2
 
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Bauchspeicheldrüsenkrebs...

Leider wäre Sie sehr wahrscheinlich auch bei "richtiger" Diagnose nicht mehr am Leben.
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05.05.2014 13:55 Uhr von Zephram
 
+17 | -4
 
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Tja, umfassende medizinische Versorgung ist mittlerweile halt zu teuer für Otto Normalverbraucher geworden... Da reicht die Ärtzekunst wohl nur um Checklisten abzuarbeiten und dafür Rezepte für Aspirin(zum Selberzahlen) auszustellen um Symptome zu lindern. Der am Patient forschende Arzt ? Zu anstrengend, und auch von der Pharmalobby unerwünscht, daher keine Interesse ...

jm2p Zeph
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05.05.2014 16:25 Uhr von machi
 
+8 | -0
 
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Hatte auch mal nen Arzt der mir nicht glauben wollte dass meine Freundin Lungenembolie hatte, sie kam halt nicht mehr hoch und hatte seit Wochen Blutgerinsel und Blutverdünner bekommen ... dann ins KH, die sagten nööö sie hätte nix, 1 Tag getestet: Endergebnis war sie hätte nix.
Am nächsten Morgen nur nochmal zur Sicherheit CT gemacht: 70% der Lunge kaputt, ordentlich ...
hätte ich nicht darauf bestanden dass die bis zum CT bleibt wäre sie sicher schon tot
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05.05.2014 16:39 Uhr von perMagna
 
+5 | -2
 
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"Und ich bin mir sicher, dass Bauchschmerzen nicht nur ein Symptom für Bauchspeicheldrüsenkrebs sind, sondern es z.B. auch mal ein quer sitzender Pups sein könnte."

Im Gegenteil. Diese Art von Krebs verursacht leider erst sehr spät Symptome. Ist es einmal soweit, ist eine Heilung idR nicht mehr möglich. Manchmal hat man Glück und der Tumor verlegt frühzeitig die Gallengänge, dann wird man quittegelb und mit etwas Glück ist der Tumor wenig fortgeschritten.

Im Übrigen glaube ich diesem Schmierblatt nicht ein Wort. Die Geschichte ist mit Sicherheit so zusammengestrickt, dass am Ende eine Sensation rauskommt: die bösen paternalistischen Ärzte haben eine arme Frau aus einfachen Verhältnissen umgebracht, weil sie zu arrogant waren.
*gähn*
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05.05.2014 17:27 Uhr von WTMReaper
 
+4 | -0
 
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Sobald man bei Bauchspeicheldrüsenkrebs etwas merkt, ist es zu spät. Meine Tante ist vor 1 1/2 Jahren daran gestorben. Es ist nich umsonst der gefährlichste Krebs, weil man ihn erst im Endstadium bemerkt.
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05.05.2014 18:10 Uhr von bigpapa
 
+2 | -1
 
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Da die Tests ja nix ergeben haben, die Diagnose der Frau aber als richtig sich herausgestellt hat, liegt der Fehler in meinen Augen NICHT beim Arzt.

Ich finde der Arzt hat keine Schuld und völlig richtig gehandelt.

Er hat den Menschen/der Frau geglaubt da sie ja Ihren Körper kennt. Er hat ein Test angeordnet, um die Diagnose zu beweisen.

Wer Dr. House regelmäßig sieht, sieht das es da genau so zu geht. Man als Mediziner vermutet was, und ein Test soll es beweisen. Sagt der Test die Diagnose ist falsch sucht man wo anders.

Also ist es kein Menschliches / Ärztliches Versagen. !!!!

Der Test ist einfach Mist und / oder hat eine zu hohe Fehlerqoute.

Und wenn das passiert, hat man als Patient einfach die Popo-Karte, und kann halt hops gehen. So ist halt das Leben.

Gruß

BIGPAPA






Ich als Arzt würde auch ein Test mehr vertrauen, als einer Frau mit Internetdiagnose.
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05.05.2014 21:54 Uhr von kingoftf
 
+0 | -0
 
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Ein Freund von mir ist Kinderarzt auf Gran Canaria, der ist immer total angepisst, weil die Eltern der kranken Kleinen ihn dann aufklären, was die Kinder haben und wie sie zu behandeln sind, alles gesehen in den Telenovelas und Doktor-Soaps.

Muss also stimmen.....
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06.05.2014 03:23 Uhr von sv3nni
 
+0 | -0
 
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ja is die frage was der arzt haette machen sollen. trotz negativem test operieren ?

sieht man sowas nicht auf dem ultraschall oder MRT?
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06.05.2014 03:47 Uhr von zmx
 
+2 | -0
 
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hier sind wohl einige Halbgötter unterwegs oder deren Gläubiger?

Klar, als Laie ist es einfach unmöglich, dass man
den richtigen Verdacht hat (ich spreche bewußt nicht von Diagnose), schließlich haben die Fachleute ja Jahre lang studiert und gelernt.

Und jetzt mal ein paar Erfahrungen:

1. Sturz meines Vaters, Blut aus Ohr und Nase.
Mein Verdacht (ohne Google) auf Grund der
typischen Zeichen wie man es aus dem Fernsehen kennt: Schädelbruch
Diagnose des Notarztes: Platzwunde
also erst mal in die chiruggische Notaufnahme und 3 Stunden !!! warten - aua, Schädelbruch,
ab in die Kopfklinik und noch mal 2 Stunden warten, später in der Nacht dann ein Noteingriff
zur Entlastung des Hirndruckes mit dem Erfolg, dass er in Koma verviel und danach nur mehr ins Wachkoma geholt werden konnte.
"Ja, wenn man früher hätte handeln können, wäre alles nicht so schlimm geworden" aus der
nur Platzwunde.

2. mein Schlaganfall,
hab ich auf Grund der Symtome (Sprachstörung, linksseitiger Kontrollverlust im Bein und der Hand) mal so vermutet, also Kopfklinik - warten und nach einem Gespräch mit dem aufnehmenden Arzt, der eine Schlaganfall bezweifelte trotzdem ein CT verlangt: uii, zwar kleiner, aber dafür mehrfacher Schlaganfall.
Ab auf die Stroke-Unit (Intensivstation der Kopfklinik), dort eine Woche lang Ursachenforschung, aber keinerlei Reaktivierungstraining (hat sich aber alles zum
Glück wieder selbst eingespielt - Folgen nahezu bei 0). Meinen Hinweis auf eine vererbare Genmutation bei meiner Mutter, die auch schon bei meiner Schwester festgestellt wurde, ignorierte man bis fast zum Schluß und siehe da: Ursache - Faktor-V-Leiden (Genmutation mit Folge von Blutgerinnungstörung)

danach habe ich mich entschlossen bei stärkeren Schmerzen schon einmal im Vorfeld via Internet etwas Eigendiagnose zu stellen:

1. Schmerzen und Schwellung am linken Oberschenkel.
auch auf Basis des o.g. Gendefektes Verdacht auf Trombose, also gleich ab zum Venenspezialisten und eine Venenentzündung mit Gefahr einer Trombose bestätigt bekommen - noch am selben Tag durch einen chirurgischen Eingriff beseitigt worden.

2. starke Schmerzen in linker Nieren und Lendengegend - zusätzlich lt. Internet Symtome wie Überkeit und Hitzeschübe:
Verdacht auf Nierenkolik.

Gott sei Dank habe ich einen Hausarzt, der meinen Vermutungen und Schilderungen Gehör schenkt und sofort eine Überweisung zum Urologen in die Wege leitete (selber Tag):
Ultraschallergebnis: links kleine Steine
Röntgentermin bekommen und bis zur Untersuchung eine Tablettenkur mit er Hoffnung, dass sich diese kleinen Steinchen auflösen und von selbst abgehen.
Röntgenuntersuchung: Steinfrei :)

also 4 Eigendiagnosen und 4 mal richtig
aber wie hier einige schreiben:
alles nur Zufall, denn
die Götter haben ja das Zeugnis, dass sie Recht haben
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06.05.2014 14:39 Uhr von langweiler48
 
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Ich war jetzt schon Jahrzehnte nicht mehr wegen organischer Erkrankung beim Arzt. Mitte 20 habe ich regelmaessig Nierenkoliken gehabt. Selbst diagnostiziert und behandelt. Bis mir der Personalleiter anheim gelegt hat, dass ich zum Arzt gehen sollte. Mit meiner Behandlungsmethode war ich 2-3 Tage zu Hause. Der Arzt schrieb mich 2 Wochen krank, verschrieb mir Medikamente, die ich nicht kaufte nach meiner Methode den Stein nach kurzer Zeit weg bekam. Die 1 ½ Wochen genoss dann schmerzfrei zu Hause. Der Personalleiter verzichtete darauf, dass ich zum Arzt ging, als ich als Beweis einen Nierenstein vorlegte und ich ihm die ganze Situation geschildert habe, dass ich bei den 2 Krankschreibungen 3 schöne Wochen zu Hause verlebt habe , als die Nierensteine weg waren.

Mein Vater hatte eine Wohnung in meinem Haus. Sein lautes Stöhnen veranlasste mich, nachdem ich auf Blinddarm vermutete, meinen Hausarzt zu rufen. Seine Diagnose war He Alter, da liegt ein Furz quer, das vergeht wieder. Mache eine Wärme Flasche und ihr werdet sehen. Nach 2 Stunden rief ich den Notarzt, der brachte meinen Vater ins Krankenhaus und musste Not operiert werden, da der Blinddarm geplatzt war. Die anschließende Bauchhöhlen Vereiterung brachte ihm einen zweiwöchigen Aufenthalt in der Intensivstation ein und die Gefahr sterben zu müssen.

Das sind meine Erfahrungen von Diagnosen aus ärztlichem Munde und meiner persönlichen. Es ist mal so, dass Menschen, egal was sie tun Fehler machen. Wenn es um materielle Schäden geht, ist das immer wieder gut zu machen. Geht es um Leben, sollte man besonders gründlich sein und nicht so fahrlässig handeln wie man das immer öfter zu Ohren bekommt..

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