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Köln: Frau ringt in KVB-Bahn mit dem Tod - Der Fahrer denkt sie schläft

Eine 59-jährige Frau stieg in Köln in die KVB-Linie Eins und wollte zur Arbeit fahren. In der Straßenbahn erlitt die Frau dann eine Hirnblutung.

Weder die Fahrgäste und noch der Fahrer bemerkten die dramatische Lage der Frau. Drei Stunden lang saß sie in der Bahn.

Der Fahrer bemerkte die Frau bei seiner Kontrolle an der Endhaltestelle zwar, doch er dachte sie sei eingeschlafen. Erst nach drei Stunden fiel einem Fahrgast die Frau auf. Er verständigte die Rettung. Die 59-Jährige liegt im Koma.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Köln, Fahrer, S-Bahn, Lebensgefahr
Quelle: www.express.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2014 10:36 Uhr von Maedy
 
+21 | -2
 
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... der Fahrer hätte mal lieber versuchen sollen ,sie zu wecken,als er sie an der Endhaltestelle vorfand.

[ nachträglich editiert von Maedy ]
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05.05.2014 10:47 Uhr von ted1405
 
+28 | -12
 
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Sorry, aber mir klingt das alles deutlich zu vorwurfsvoll.

Der Fahrer ist in erster Linie Fahrer und kein Arzt.
Eine Fehleinschätzung der Situation kann jedem passieren, von daher ist ihm meiner Meinung nach kein Vorwurf zu machen, auch wenn es unglücklich gelaufen ist.
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05.05.2014 10:50 Uhr von PakToh
 
+15 | -14
 
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Für mich ein klarer Fall von unterlassener Hilfeleistung!

Dass ein Fahrer das während der Fahrt nicht merkt - ok, die haben genug zu tun und da sehe ich eher Mitfahrer in der Pflicht - spätestens aber an der Endhaltestelle sollte er sie aufwecken, selbst wenn sie geschlafen hätte wäre ja fraglich wo sie eigentlich hin will, ggf eine verwirrte Frau die an Demenz leidet oder aber eine Frau die wirklich "nur" eingeschlafen ist und jetzt hektisch gucken müsste noch an ihr Ziel zu kommen oder, wie hier, eine kranke Frau die dringend Hilfe braucht.
In allen möglichen Fällen wäre es eigentlich Aufgabe des Fahrers gewesen sie zumidnest zu versuchen zu wecken - erst wenn sie aufwacht und verständlich macht, dass alles gut sei / sie keine Hilfe bräuchte wäre er in meinen Augen raus und wen dann doch was passiert wäre es dann wirklich "Pech" bzw. eben eine Verkettung dummer Umstände.
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05.05.2014 10:54 Uhr von Hallominator
 
+17 | -4
 
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Ich sehe es auch so, dass er sie an der Endhaltestelle hätte wecken müssen, es gibt zwar oft Leute, die einschlafen, aber die fährt man nicht 3 Stunden lang umher.
In diesem unglücken Fall könnte das für die Frau fatale Folgen haben... Gute Besserung!
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05.05.2014 11:16 Uhr von Aeskulap
 
+0 | -0
 
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[gelöscht]

[ nachträglich editiert von Aeskulap ]
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05.05.2014 11:20 Uhr von Johnny Cache
 
+5 | -3
 
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Sicher ist das jetzt schlecht gelaufen, aber ich glaube daß es deutlich mehr verletzte gäbe wenn man jeden vermeintlich ohnmächtigen zu wecken versuchte.
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05.05.2014 12:00 Uhr von cvzone
 
+10 | -0
 
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Bei unterlassener hilfeleistung muss aber erstmal erkennbar gewesen sein, dass jemand Hilfe braucht. Das war hier wirklich nicht der Fall. ich denke zwar auch er hätte die Frau ansprechen sollen, aber auf einen Hirnschlag kommt man doch nun wirklich als letztes.
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05.05.2014 12:15 Uhr von sullyjake78
 
+1 | -11
 
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05.05.2014 12:19 Uhr von FredDurst82
 
+8 | -0
 
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@sullyjake78
Joa, wenn man genug House geguckt hat, kennt man die Anzeichen dafür, heißt aber nicht, dass das jeder wissen muss :D


@ Topic
Tjoa also an der Endhaltestelle hätte man sie schon mal wecken können find ich ... Bloß weil einer eingeschlafen ist, heißts ja nicht, dass man ihn auf gar keinen Fall wecken darf... aber n Vorwurf würd ich dem Fahrer jetzt net machen.
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05.05.2014 12:27 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+3 | -0
 
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Also klar, laut Protokoll ist es dem Fahrer nicht erlaubt Gästen den Verbleib im Fahrzeug zu gewähren, auf deutsch: Er hätte Sie wecken müssen und auffordern den Zug zu verlassen. Schon alleine um Graffiti zu verhindern etc. Das ist einfach eine Bestimmung und da muss sich der Fahrer dran halten.

Um das Erkennen des Zustandes der Frau geht es hierbei nichtmal. Da könnte man sich ja auch fragen wieso keiner der Mitfahrer etwas bemerkt hat. Aber, eine Hirnblutung findet in der Regel im Hirn statt. Also ist mit dem bloßen Auge für den Außenstehenden nicht zu erkennen, wenn nicht grade irgendwelche nervösen Zuckungen oder Muskelverkrampfungen oder ähnliche auffällige Merkmale zu erkennen sind.

Natürlich hätte der Fahrer Sie wecken müssen. Aber ich denke nicht das es viel nützt im Vorwürfe zu machen. Die wird er sich vermutlich selber zur Genüge machen. Zurecht.

Offensichtlich war es aber nicht zu erkennen, dass dort ein gesundheitliches Problem bestand.

"Elke T. hatte sich auf ihrer Odyssee durch Köln mittlerweile übergeben." Und dann sieht auch sofort jemand das etwas nicht stimmt. Logisch.

"Inzwischen war es bereits 8.30 Uhr."

Nach drei Stunden, wie dort steht. Samstag morgens. Also da wundert sich die Express dass man Samstag morgens ab 5:30 nicht bemerkt wenn da jemand "schläft". Samstags um die Zeit werden bestimmt massen Menschen unterwegs gewesen sein. Samstags um diese Zeit habe ich für gewöhnlich die Bahn voll Alkoholtote, kann verstehen das der Fahrer die Frau pennen lässt. Dennoch nicht richtig.

Und wie Benjamin schon sagte. Spätestens an der 2. hätte er Sie wecken müssen. Ich kann zwar verstehen, dass es ihm selbst dort noch nicht auffällt, oder als außergewöhnlich auffällt, aber das ist keine Rechtvertigung, wie ich finde, da es so oder so Teil seiner Berufsaufgabe ist der er nicht nachkam. Also nicht unterlassene Hilfeleistung in erster Linie, sondern im Grunde seine Faulheit seinen ganz normalen und täglichen Job richtig zu machen, kostete der Frau evtl. das Leben und sehr wahrscheinlich Teile davon.

Dennoch. Der Mann wird sich selber genug Vorwürfe machen, da brauch ich ihm nicht noch welche zu machen.

@sullyjake78:
Also ich habe in meinem erste Hilfekurs nicht gelernt woran man einen Hirnschlag erkennt. Und man erkennt an der Formulierung, dass du noch nicht Samstags morgens in Köln Straßenbahn gefahren bist..^^

Hängende Mundwinkel? Hat mein Chef ständig... Vielleicht sollte ich ihm mal einen Arzt rufen.

[ nachträglich editiert von Wolfskind.eXe ]
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08.05.2014 20:15 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+0 | -0
 
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@unique2910: "selbst bei vollrausch gilt kartenkontrolle. und bei der maßnahme hätte mans checken können."

Muss ich dir widersprechen. Der Bahnfahrer hat mit Ticketkontrolle überhaupt nichts zu schaffen, jedenfalls nicht bei der KVB. Die einzigen Fahrer die Karten kontrollieren sind die Busfahrer aber auch erst ab 21 Uhr und Fahrgäste werden nur noch durch die vordere Türe herein gelassen.

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