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Italien: 500.000 Arbeiter verdienen so viel wie die zehn reichsten Italiener

Nach sieben Jahren Krise in Italien sind in dem Land die sozialen Unterschiede weiter gewachsen. Die zehn reichsten Menschen in Italien verdienen so viel wie 500.000 Arbeiterfamilien.

Das Vermögen der zehn reichsten Italiener wird auf etwa 75 Milliarden Euro geschätzt, so eine Studie des Statistikamts Censis. Der wohl reichste Italiener ist der Chef des Süßwarenherstellers Ferrero, Michele Ferrero. Dieser soll ein Vermögen von etwa 20 Milliarden Euro angehäuft haben.

Die Familieneinkommen der Arbeiter dagegen sanken in den letzten zwölf Jahren um 17,9 Prozent, die der Angestellten um zwölf Prozent. Die Manager-Gehälter stiegen dagegen um 1,5 Prozent.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Italien, Arbeiter, Unterschied, Verdienst, Reichtum
Quelle: wirtschaftsblatt.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2014 09:13 Uhr von SoRgen
 
+3 | -4
 
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Ich kaufe ein "wie".
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05.05.2014 09:29 Uhr von sv3nni
 
+6 | -0
 
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Tja nachdem einer der 10 gerade an der Macht ist braucht man wohl nicht erwarten dass sich was bessert.
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05.05.2014 09:51 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+8 | -4
 
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@ ouster


"Wieso sollen die nicht soviel verdienen wie die komplette Bevölkerung Italiens? Was spricht dagegen."

Das geht mehr um die Bevölkerung die wegen diesen, weniger verdienen.

Und eine Marktwirtschaft funktioniert nur richtig wenn, nicht alle Mittellos sind, sonst sieht es wie in Indien aus wo ein Milliardär für 800 Millionen Dollar ein "Haus" baut aber mitten in einem Slum, weil es da nichts Richtiges gibt, wo man hätte bauen können.

Oder "gehen" wir jetzt mal nach Brasilien, das Land ist dafür Bekannt, das dort super Reiche Leute in Wohlstand-Ghettos residieren müssen und sich wegen "Mangel an Freiheit" beklagen denn "die Regierung müsste was tun" so heißt es.

Hier eine Interessante Reportage wenn Du Zeit haben solltest, hier geht es um ein Paradies in Brasilien wo die Bewohner unglücklich sind.
https://www.youtube.com/...

Ob das ganze jetzt gerecht oder ungerecht ist, mag ich nicht zu beurteilen, aber es ist nicht sehr clever wenn man so eine Entwicklung zulässt.
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05.05.2014 09:51 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -9
 
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@ouster
"Was spricht dagegen."

Weil es gemein ist^^
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05.05.2014 12:12 Uhr von Schmollschwund
 
+3 | -0
 
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@ouster_
Zitat: "Wieso sollen die nicht soviel verdienen wie die komplette Bevölkerung Italiens? Was spricht dagegen.

Und wenn jetzt einer mit "ungerecht" kommt, soll er das bitte mit sachlichen Argumenten belegen. "
-------------------------

Im gesamten Land, auf der gesamten Erde gibt es nur 10 Euro. Auf der ganzen Erde leben 10 Menschen. So kriegt also jeder davon 1€. Einer davon will jetzt aber 5 €. Da er sich die nicht selber machen kann, muss er sie sich von den Anderen holen.

Der kann das anständig tun, durch Leistung. Er kann aber auch seinen € an jemand anderes geben. Dieser verfügt über entsprechende Möglichkeiten, sodass die restlichen 8 fast schon gezwungen werden von ihrem Euro so viel abzugeben, bis der Besagte seine 5 € hat.

Wenn er dann seine 5 € hat, dann sorgt er als nächstes dafür, dass er a: dafür möglichst wenig Steuern zahlen muss (die anderen 8 müssen das ausgleichen), und b: er sich da einkauft, wo die anderen 8 arbeiten müssen. Da er ja selbst nicht mehr arbeiten will, aber trotzdem immer mehr will, müssen die, die arbeiten gehen nicht nur ihren Lebensunterhalt+Steuern erarbeiten, sondern auch seinen+Steuern.

Wenn man als einer der 8 dann noch sieht, dass der eine, also der der den € bekommen hatte, sich Politiker schimpft und eigentlich was für Alle hätte tun sollen, dann kann es schon mal passieren, dass die 8 richtig sauer werden.

PS: Zitat: "Du scheinst den Kapitalismus noch nicht ganz verinnerlicht zu haben, wenn du glaubst, dass jemand weniger verdient, nur weil jemand anderes mehr verdient."

Häääh?! Na, die Wurzeln würde ich jetzt gerne mal sehen! Wie viel Wert hätte Geld, wenn es beliebig gedruckt werden könnte? Und wenn es nur eine begrenzte Menge an Geld gibt, woher kommen dann die Zuwächse des Einen und die "Verluste" des Anderen?

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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05.05.2014 12:14 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+1 | -1
 
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@ouster

"Du scheinst den Kapitalismus noch nicht ganz verinnerlicht zu haben, wenn du glaubst, dass jemand weniger verdient, nur weil jemand anderes mehr verdient.

Das System basiert auf ganz anderen Wurzeln."

Es gibt genug reiche Leute die GENAU DAS glauben. (In meiner Verwandschaft zum Beispiel)

Da wir ja nicht mehr am Goldstandard festhalten und Geld in Überfluss verfügbar ist, gibt es sowas wie eine Inflation in damaligen Sinne nicht mehr, denn sonst wären wir schon vor 40 Jahren alle Pleite.

Aber man sollte nicht nur den Kapitalismus berücksichtigen, sondern auch das Gesellschaftliche System, das hat schon ein Grund weshalb ich nicht in Süd-Afrika oder Brasilien Urlaub machen möchte und das obwohl mich letzteres richtig reizt.
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05.05.2014 16:55 Uhr von CoffeMaker
 
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"Du scheinst den Kapitalismus noch nicht ganz verinnerlicht zu haben, wenn du glaubst, dass jemand weniger verdient, nur weil jemand anderes mehr verdient."

Natürlich funktioniert das System darauf ansonsten hätten wir ja den Kommunismus ;)
Damit ein Mehrwert erzeugt wird an dem man sich bereichert müssen entweder Arbeiter weniger verdienen, der Käufer mehr bezahlen oder beides zutreffen, aber in beiden Fällen hat man weniger Geld.

Aber man kann den Kapitalismus nicht gerechter machen, sobald allen Arbeitern mehr gezahlt wird steigen die Preise weil der Preis nicht von der Ware bestimmt wird sondern von dem was die Leute bereit sind (mehr oder weniger freiwillig) zu zahlen. Heißt also am Schluss, man muss wenisten 50% der Bevölkerung arm halten damit die anderen 50% mehr Geld haben. Und das wird den Leuten auch seit Kindheitstagen eingetrichtert so das sie wenn sie erwachsen sind selbst der Meinung sind das es niedere und höhere Arbeit gibt und das es gerecht ist wenn einer weniger verdient, was aber nicht stimmt da jede Arbeit im System wichtig ist.
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05.05.2014 20:34 Uhr von Rupur
 
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Was läuft den in dem System falsch? Hat man den reichen Ihr Geld geschenkt oder was?

Immer dieser Sozialneid.

Dann macht es doch selbst auch, werdet reich und verteilt euer Geld an die armen. Wer hält euch auf?

Ich erwarte von jedem der diese reichen kritisiert, er soll auf die Straße gehen und den Straßenpennern - die um ein vielfaches ärmer sind als er selbst - einen gerechten Anteil seines eigenen Lohns abdrückt.
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06.05.2014 01:20 Uhr von marktwirtschaft
 
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@Zeus35
Genau Richtig erkannt, "Aber nicht ALLE" ist genau der Nachsatz der gerne und immer vergessen wird wenn darauf hin gewiesen wird das jeder es schaffen kann.
Nur leider, leider, ist die Mehrheit der Bevölkerung nicht so schlau das zu erkennen und genau aus der Richtung kommt dann das Totschlagargument Neid.

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