04.05.14 14:48 Uhr
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Gleichstellungsbeauftragte klagt gegen Diskriminierung im eigenen Haus

Das Bundesfamilienministerium soll eigentlich für gleiche Rechte von Frauen und Männern sorgen, doch nun muss sich die Behörde selbst wegen Diskriminierung vor Gericht verantworten. Gleichstellungsbeauftragte Kristin Rose-Möhring hat Klage eingereicht.

Sie wirft der Behörde vor, dass Frauen bei der Vergabe von Spitzenpositionen nicht ausreichend berücksichtigt werden. So wurden drei Stellen innerhalb besagten Ministeriums an Männer vergeben, bei deren Auswahlprozess die Gleichstellungsbeauftragte eigentlich hätte mitentscheiden sollen.

Jedoch wurde sie erst davon unterrichtet, als die Personalentscheidungen bereits gefallen waren. In drei Fällen muss sich das Bundesfamilienministerium nun vor Gericht verantworten. Nach Rose-Möhring habe sich an dieser diskriminierenden Praxis seit Jahren nichts geändert, trotz der neuen Ministerin Manuela Schwesig (SPD).


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Klage, Diskriminierung, Sexismus, Spitzenposition, Frauenministerium, Kristin Rose-Möhring
Quelle: www.spiegel.de

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