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"Tag der Arbeitslosen": Demonstration in Berlin - Niemanden mehr zur Arbeit zwingen

Am 02. Mai diesen Jahres, dem inoffiziellen "Tag der Arbeitslosen", haben sich in der Bundeshauptstadt Berlin Menschen zu einer Demonstration zusammengefunden. Die Demonstration wird zum "Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen" veranstaltet.

"Unser Anliegen ist, dass der Zwang zur Lohnarbeit bekämpft werden muss, das meinen wir, also wir sind dafür, dass Leute, die gerne arbeiten wollen, die gut arbeiten, arbeiten sollen, und Leute die auf Arbeit verzichten können - auf Arbeit verzichten können", so die Demonstranten.

Die Demonstranten fragten auch, warum man jemanden zur Arbeit zwingen soll. Dabei ist die Frage ernst und keineswegs satirisch gemeint. Die Teilnehmer der Demonstration gehören größtenteils zur Berliner Künstlerszene.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Berlin, Arbeit, Tag, Demonstration, Arbeitslose
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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75 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2014 14:08 Uhr von Jlaebbischer
 
+44 | -35
 
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Wusste gar nicht, dass die Leute in Deutschland zum arbeiten gezwungen werden...
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04.05.2014 14:48 Uhr von jschling
 
+23 | -8
 
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wer kein ALG1 oder 2 (H4) verlangt, der muss auch nicht arbeiten, ist dem Staat völlig egal was die den lieben langen Tag so machen *g*

OK, das Finanzamt könnt sich mal melden und fragen, wie man seinen Unterhalt finanziert ohne Einnahmen, zur Arbeit zwingen die einen aber auch nicht.
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04.05.2014 14:59 Uhr von Mecando
 
+10 | -10
 
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Ich bin auch absolut dafür, dass niemand gezwungen werden sollte zu arbeiten.

Aber sowas haben wir doch in Deutschland. Auch hier kann und darf niemand zu Arbeit gezwungen werden. Es steht jedem frei...
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04.05.2014 15:07 Uhr von Seppus22
 
+9 | -4
 
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@ jalapeno,
Heute ist nicht Weltlachtag... heute ist ist ein Star Wars Feiertag ! :)
May the 4th be with you!

[ nachträglich editiert von Seppus22 ]
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04.05.2014 15:14 Uhr von thugballer
 
+8 | -12
 
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Jalapeno was noch sehr sehr aufstößt, ist , dass du bei einer Aussage, wie

"Wer nicht arbeitet (weil er das nicht will) soll auch nicht essen. Warum soll die Allgemeinheit Faulpelze durchfüttern? ",

dich am Chauvinismus des ersten Satzes aufhängst, ohne den zweiten zu beantworten.

Also: Wenn du schon den Kollegen so kritisierst, dann habe auch den Mumm seine Frage zu beantworten.

Warum soll denn nun die Allgemeinheit Faulpelze durchfüttern?
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04.05.2014 15:25 Uhr von Bud_Bundyy
 
+12 | -17
 
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Es gibt keine Zwangsarbeit, es kann jeder machen wie er will und kann. Man kann von seinen Ersparnissen, seinem Garten oder vom Betteln leben. Jeder wie er will ;)
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04.05.2014 16:08 Uhr von Xaardas
 
+15 | -7
 
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Ich denke auch, dass die Aussagen aus der Demonstration sehr oberflächlich zusammengefasst wurden. Aber darf ich daran erinnern, dass wir in einem Sozialstaat leben in dem in der Theorie niemand auf der Straße leben soll?

Ich unterstütze es natürlich nicht, dass es Menschen gibt, welche voll wissentlich auf der faulen Haut liegen und Geld einfach so bekommen, nur weil diverse Damen und Herren keine Lust auf arbeiten haben, aber DAS ist nunmal das System in dem wir leben.

Und ich finde es niedlich, dass wir uns immer mit Aussagen wie:

"Ja dann leben die halt von ihren Ersparnissen (haha, Ersparnisse der war gut) die die Arbeitslosen ja haben und wenn das nicht vorhanden war oder aufgebraucht ist sollen die halt hungern oder gleich Krepieren."

Ich mag diese schäbigen Vergleiche zwar nicht wirklich, aber das klingt immer so wunderschön nach Herrenmenschenrasse in der die (Hier bitte in Hitlers Stimme weiterlesen): "REINRASSIGE UND ÜBERMENSCHLICHE ARBEITENDE BEVÖLKERUNG DIE NIE, ABER AUCH NIE ARBEITSLOS IST, WAR UND JEMALS SEIN WIRD SICH ÜBER DEM UNTERMENSCHENTUM DER NICHT-ARBEITENDEN ERHEBEN WIRD" <-- Wer mag darf das noch mit widerlichen Aussprüchen wie Ethnische Säuberung (denn Arbeitslose bilden auch so etwas wie eine Ethnie), Das überleben des Stärkeren usw. um sich werfen.

Warum werden menschen eigentlich immer nur noch in Extreme zusammengefasst? (Rethorische Frage auf deren Antwort sich jeder selbst ein bild machen kann)
Es gibt nicht nur den lieben, solidarischen und überschwändlichen Arbeiter der die Faulen, nichtsnutzigen und Dummen Arbeitslosen durchfüttern muss mit seinem Hart erarbeiteten Geld. (von dem er selbst schon nichts hat, weil hohe Steuern, niedriger Reallohn und so weiter, aber das ist ein anderes Thema)

Das ganze Thema ist so vielschichtig, aber scheinbar würde das einigen zu kompliziert sein.

Zum Abschluss noch ein Vorschlag an alle die ihr Geld den Bösen Blutsaugenden Schmarotzern nicht mehr geben wollen:
Warum nicht mal eine Revolution der anderen Seite...so mit Fackeln, Pfählen und viel Spucke und Steine. Da könnt ihr dann frei nach eurem Weltbild durch die Straßen marschieren und alles was nicht nach "Übermensch" aussieht einfach erschlagen. Deal? Das is doch ne ökonomisch-ökologische Lösung was?


(Kann spuren von Ironie, Sarkasmus, Zynismus udn Erdnüssen enthalten, wer dafür zu zimperlich ist bitte weiterlesen, danke)
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04.05.2014 16:35 Uhr von CrazyWolf1981
 
+9 | -7
 
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"und Leute die auf Arbeit verzichten können - auf Arbeit verzichten können"
können sie doch, das sind Obdachlose. Wer nicht arbeitet und nicht arbeiten will, soll entsprechend auch keine staatliche Unterstützung bekommen. Hat dann halt auch kein Dach überm Kopf. Das steht jedem frei.
Ich würde ja verstehen wenn man sagt, dass man niemanden zu Jobs mit Lohndumping zwingen darf, weil man davon nicht leben kann.
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04.05.2014 16:49 Uhr von Phoenix3141
 
+10 | -9
 
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Hier wird doch niemand zur Arbeit gezwungen? Jedem steht es frei unter der nächsten Brücke in einem Karton zu hausen, aber bitte nicht auf meine Steuergelder im Hartz IV Luxus Sozial-Neubau.
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04.05.2014 16:57 Uhr von Xaardas
 
+7 | -5
 
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@1-2-3-deins:

Achtung ganz ganz viel von "Bitte nicht ernst nehmen, denn das entspricht nicht meiner Meinung und soll nur einen provokanten Charakter haben":

Ja ne? Und wenn man dann die ersten drei dutzend Menschen (ach was rede ich wertlose Fleischsäcke) mit aller nur möglichen Gewalt aus ihren Häusern gezogen und mindestens als ausgeweidete Kadaver auf dem Marktplatz zur schau gestellt hat, haben auch die letzten verstanden, dass Deutschland kein Ponyhof ist. Dann wissen auch alle wer der Herr im Haus ist.

Und jetzt mal ohne ständigem Sarkasmus: Ich glaube man redet an dem Thema immer Meilenweit vorbei und teilt die Menschen immer in viel zu krasse Stereotypen ein. Natürlich gibt es Menschen die nicht arbeiten wollen, weil es ihnen ihrer Meinung nach gut geht. Aber das trifft sicherlich lange nicht auf alle zu. Das ist wie mit den Migranten die straffällig werden. Die die dreck am Stecken haben stehen dann stellvertreted für alle Migranten, auch wenn das nicht stimmt.

Man sollte versuchen einen Mittelweg zu finden zwischen Integration in Arbeit und Strafe bei Verweigerung (und da jeden Fall seperat betrachten, alles andere führt zu ungerechtigkeiten).
Denn gerade die ungerechte Bezahlung selbst bei Vollzeitstellen, ist ein Problem, welches vielen die Entscheidung tatsächlich abnimmt, ob sie lieber zuhause sitzen oder sich 40+ Stunden ind er Woche undankbar den Rücken krumm schuften und am Ende Des Monats 200€ mehr in der Tasche zu haben (wovon ja dann im besten Falle noch Transportmittel bezahlt werden wollen).

Und bitte jetzt nicht mit dem Spruch kommen den meine Schwiegereltern auch immer so liebend gerne von sich lassen: "Lieber überhaupt eine Arbeit, als rumsitzen". Das ist einer der Grüne, warum in Deutschland sich die Verhältnisse so entwickeln konnten wie sie es getan haben. (Stichwort Reallohnentwicklung)
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04.05.2014 17:36 Uhr von Rainer1962
 
+18 | -6
 
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Was hier abgeht ist doch nicht mehr Normal.
Da hacken Leute die Arbeit haben auf Bezieher von Alg2 herum, alles Arbeitsscheue, weil sie wohl irgendwie Größenwahnsinnig sind und meinen sie werden niemals Arbeitslos. Für mich sind das Erfüllungsgehilfen unserer Regierung, um deren Menschenverachtende Politik durchzusetzen.
Aber reflexartig nach Unten zu treten und sich nach Oben zu bücken, das war ja schon immer Einfacher als sich mit denen da "Oben" anzulegen.
Wer heutzutage meint, daß jeder Arbeislose nicht Arbeiten will, bei den Fakten in Bezug auf offene Stellen im Vergleich zu Arbeitslos gemeldeten, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Und an all die, die behaupten sie würden auch für 5€ Arbeiten gehen. Ihr seid doch die, die diese Menschenverachtende Politik auch noch unterstützen.
Oder glaubt ihr ernsthaft, daß ein Arbeitgeber einen menschenwürdigen Lohn bezahlt wenn er weiß, daß es auch genug "Untertanen" gibt die für die Krümel arbeiten die von Ihrem Tisch fallen?
Oder diese Argumente, es würden ja auch Menschen Spargel stechen. Es sind meistens Polen die das Geld mit nach Hause nehmen und dort ist es mehr Wert.

És würde mir noch so viel zu diesem Thema einfallen, aber ich habe keine Lust mir die Finger wundzuschreiben. Und her mit den Minussen, bei dem Thema sind die für mich fast schon eine Bestätigung dafür, daß ich Richtig liege.
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04.05.2014 18:04 Uhr von Humpelstilzchen
 
+12 | -4
 
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@ Rainer1962

Und recht hast du auch! Genauso isses!
Und diese ganzen Gehirnakrobaten tun genau das, was sie tun sollen!
Nämlich nach unten treten und nach oben buckeln!
Oder glaubst du tatsächlich, das da einer dabei wäre, der den Mumm und den Schneid hätte, sich umgekehrt zu betätigen?
Und im Sinne des Erfinders tun sie auch genau das was nötig ist, um sie immer schön klein zu halten! Nämlich auf "Ihresgleichen" rumhacken und sich selbst bekriegen anstatt sich einig zu sein und gemeinsame Sache zu machen!
Hier backt jeder seine eigenen kleinen Brötchen und pinkelt anderen ans Bein wo es nur geht!
Die sind doch schon alle so dermaßen durch den Wolf gedreht, das sie noch nichtmal für den Dünnpfiff, den sie labern, verantwortlich gemacht werden können!
Dazu fehlt ihnen das Hintergrundwissen!
Das steckt ganz tief im Deutschen drin, der Gehorsam und die Obrigkeitshörigkeit!
Sieht man jeden Tag auf der Arbeit, wie die Klugscheisser sich krumm machen und sich als "Analtaucher" entlarven, aber dann auf jedem rumhacken und mobben, wenn einer daherkommt, der wirklich was drauf hat!
Es ist traurig zu sehen, was aus diesem Land geworden ist! Eine Schande!
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04.05.2014 18:42 Uhr von Rainer1962
 
+8 | -4
 
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@ Januskopf

Na dann erklär mir mal warum das nicht zusammenpaßt.
Für mich gehört das alles zum Thema Abeitsmarktpolitik und Massenmanipulation. Wie soll man denn die Themen "Arbeitslosigkeit", "Arbeitsunwilligkeit", "Hetze gegen Arbeitslose", "Lohndumping" u.s.w. überhaupt trennen?

Alle die von diesen Themen betroffen sind oder sich dafür interessieren, sitzen für mich im gleichen Boot. Oder besser gesagt, für mich sitzt die gesamte Menschheit im gleichen Boot.
Nur daß die die am Ruder sitzen denen die Rudern müssen die ganze Zeit weißmachen wollen, daß die die Rudern auch an der Luxusinsel die angesteuert wird aussteigen dürfen. Und das ist nicht der Fall. Manche werden Mißtrauisch wenn es mit dem ersten Landgang nicht geklappt hat, und manche rudern Ihr Leben lang weiter, so nach dem Motto, "Da kann man eh nichts machen", "Die haben schon Ihre Gründe", "Wenn ich mich Beschwere bleibe ich erst recht hier unten".

Anstatt das die Ruderer gemeinsam gegen die vorgehen die am Ruder sitzen und sie benutzen, hauen die sich auch noch gegenseitig in die Pfanne.

Ach so, ich beziehe kein Hartz4,nur um denen vorzukommen die meinen ich würde meine "Artgenossen" verteidigen.
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04.05.2014 18:47 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -7
 
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@Rainer1962 - ohne jetzt auf Deine Kommentare eingehen zu wollen interessiert mich nur eine Frage:

"Wie soll dieses gemeinsame Vorgehen der Ruderer gegen die die am Ruder sitzen denn ausschauen?"
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04.05.2014 18:48 Uhr von Rainer1962
 
+4 | -2
 
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@Humpelstilzchen

Genau so sieht es aus.
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04.05.2014 18:57 Uhr von Rainer1962
 
+7 | -0
 
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@Suffkop
Ruder niederlegen und sich Bewußt werden wer das Schiff am laufen hält. Klappt aber nur, wenn die Ruderer die einen Fensterplatz haben auch mitmachen.
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04.05.2014 19:13 Uhr von Klugbeutel
 
+6 | -5
 
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Wer nicht arbeiten will, muss auch nicht - es ist alleine seine entscheidung und keiner zwingt ihn dazu! Aber dann soll er auch kein Geld vom Staat erwarten.
Wer aber auf Kosten anderer Bürger leben will, dem sollte man den Vogel zeigen.
Denn genau so wie die Typen nicht arbeiten wollen- will ich auch keine Parasiten mit meinen Steuergeldern durchfüttern - warum sollte ich das wolen?
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04.05.2014 19:14 Uhr von b00nsai
 
+5 | -3
 
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Die Frage ist, ist die "Arbeit" die verrichtet wird sinnvoll?

Dient sie nur dazu den Planeten auszubeuten und sinnlos Geld zu scheffeln, lautet die Antwort nein.

Dient sie dazu Dienstleistungen anzubieten die vollkommen überflüssig sind, lautet die Antwort nein.

Dienst sie dazu uns (Menscheit, oder wie man das nennt, na eben das was wir so sind) voran zu bringen, lautet die Antwort ja.

Kurzfristiger Profit und dessen maximierung dient nur dem Kapital, nicht dem Menschen. Es ist gar nicht nötig das jeder Mensch arbeitet. Jeder der klar denken kann (und das können hier leider nur sehr wenige) versteht das.
Beschäftigung braucht jeder Mensch, ja. Aber muss er deswegen in ein Abhängigkeitsverhältnis geraten? Nein.
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04.05.2014 19:22 Uhr von Jaqulz
 
+5 | -8
 
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Vielleicht sollte man mal ne Stadt bzw ein Gebiet nur für Arbeitslose(Verweigerer) festlegen, wenn sie Essen haben wollen müssen sie halt entweder zusehen dass es zugeliefert wird - ganz normal halt, also auch bezahlen bitte, das selbe mit Wasser und Strom. Woher die das Geld dafür bekommen ist dann deren Sache, wer so dreist ist braucht auch kein Hartz IV.
Das macht man einmal dann ist die Sache gegessen, es wird nicht mehr so arg verweigert und den Ruf den Hartz IV mit sich bringt zieht man damit auch wieder hoch.

Ich arbeite damit ich mir ein anständiges Leben (nein, ein Leben) leisten kann, wer es par­tout nicht will, sollte aber nicht von meinem Geld luxus haben wollen. Ich bin gerne bereit, bzw sehe es als selbstverändlichkeit an das niedriglöhner / aufstocker / Krankheitsbedingte etc von meinem Geld unterstützt werden, aber "Ich hab kein bock, gibt ja auch so Geld" da werd ich aggressiv von, das ist für mich heuchlerei, abzocke und diebstahl.

PS: Ich weiß schon das ich mit minussen überregnet werde, hier herrscht anscheinend eine pro Hartz IV meinung.
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04.05.2014 19:40 Uhr von Xaardas
 
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@ Jaqulz:

Von mir hast du ein Minus bekommen nur damit du es schon weist.

Und nein hier herrscht keine Pro-Harz4 Stimmung sondern eine solidarische Grundeinstellung.
Wir leben in einem demokratischen Sozialstaat, da hast du vielleicht schon einmal etwas von gehört. Wenn es dir nicht passt, dass wir sozial Schwache (und damit auch Schmarotzer die IMMERNOCH eine Minderheit darstellen!) durchfüttern, dann wander entweder in ein Land aus, in dem du deine Wünsche und dein Können immer Geld zu verdienen ohne je arbeitslos zu werden allen zeigen kannst, oder wähle eine entsprechende Partei. So läuft das normalerweise in einer Demokratie nur zur Information.

Und falls ich das anmerken darf, gab es seit Einführung der Arbeitslosenstatistiken zu keiner zeit einen Zustand der ohne Arbeitslosigkeit.
Das ist Utopie und ist, war und wird auch immer damit begründet sein, dass es auch Menschen gibt die saisonale Arbeit verrichten und auch mal Unternehmen insolvent gehen usw.. So wie hier die Meisten schreiben gibt es das entweder in ihrer Welt nicht, oder es ist ihnen egal und dann heißt es scheinbar natürliche Auslese, das überleben des Stäkeren, Blah blah(hat ein bisschen was von begrenztem Horizont)

Auch dein Arbeitgeber kann pleite gehen. Das gilt für sämtliche Unternehmen vom Kleinstunternehmen bishin zu großen Holding Konzernen wie Oetker, Unilever und Co. (gut die Wahrscheinlichkeit ist nur eine andere aber das ist bei dieser Betrachtung irrelevant).
Und wenn dein Arbeitgeber das Zeitliche gesegnet hat und du Arbeitslos geworden bist bei einer Arbeit die dir gerade so das Täglich Brot auf den Tisch gebracht hat (gibt davon ja viele) dann nimmst du wohl dein Schicksal auch so hin, sofern du nicht in sehr kurzer zeit eine neue Anstellung gefunden hast was?

Und was ist erst, wenn du eine Frau udn Kindr hast, vielleicht gerade angefangen hast ein haus abzubezahlen, oder ein Auto, dass dringend nötig war. Verkaufen? Sterben?

P.s.: Du weist abwer schon, dass dein Aufruf zum direkten deportieren von Arbeitslosen in eine eigens dafür vorgesehenen Stadt tiefstes Gedankengut aus dem dritten Reich ist oder? Falls es dir nicht sofort auffällt: Konzentrationslager, Zwangsumsiedlung, Markieren und am Ende Gaskammer.......Geschichte wiederholt sich wirklich ständig.

[ nachträglich editiert von Xaardas ]
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04.05.2014 19:56 Uhr von Biblio
 
+5 | -3
 
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Ich wünsche hier einfach mal allen, die der Ansicht sind, Hartz-IV sei zuviel und Luxus für die bloße Existenz, dass sie ihren Job verlieren, Geld = Null haben und HIV beziehen müssen. :D
Jetzt bin ich mal das Arschloch.
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04.05.2014 20:01 Uhr von turmfalke
 
+2 | -4
 
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Ich frage mich was das soll, dass ist Schwachsinn pur! So werden wieder Arbeitslose die dringend Arbeit suchen in einen Topf mit Schmarotzer gesteckt. Guckt mal noch einer der keine Lust auf Arbeit hat, dass ist nicht fair.
Fakt ist aber auch das unsere Vollpfostenpolitiker keine Bohne Ahnung haben Arbeitsplätze zuschaffen. Es muss so eine Schicht geben wo man den ganzen Frust ablassen kann.
Dieses Land hängt mir sowas zum Halse raus das kann sich niemand vorstellen!
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04.05.2014 20:02 Uhr von cyp
 
+6 | -3
 
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Voll Clever sind hier besonders die Aussagen "Wer nicht Arbeitet soll auch nicht essen" oder "Können ja unter der Brücke leben"

Mal zuende gedacht diesen Schwachsinn?... Euch kleine Würstchen will ich sehen wenn der erste Verzweifelte Armutsmop über euch herfällt und euch für 10€ absticht. Seit lieber froh das die Systemdurchfaller diese Rettungsleine haben sonst hätten wir hier auf einmal 5 Millionen Obdachlose und wo das hinführt kann man sich in den USA anschauen.

Bei SN ist es immer wieder zum Kopfschütteln, als ob man einer Horde Schweine das Tanzen beibringen muss.
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04.05.2014 20:03 Uhr von Sheldor
 
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So ein assoziales pack.
ja wir leben in einem sozialstaat aber das bedeutet nur das die gemeinschaft leute in schwierigen situationen unterstützt und nicht weil gewisse leute kein bock haben ihren anteil an der gemeinschaft zu leisten, weil sie sich für etwas besseres halten.
Wenn sie keine vorschriften von der agentur haben wollen sollten sie auch auf die leistungen verzichten.
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04.05.2014 20:11 Uhr von bandito1999
 
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Menschen gegen Mindest- und Hungerlöhnen in entsprechende Arbeitsverhältnisse zu zwingen schafft keine Arbeitsplätze und lässt die Allgemeinheit die Personalkosten diverser Untermehmer subventionieren.

In diesem Land könnten mehr Menschen in Arbeit sein und vor allem auch von ihrer Arbeit leben. Dies scheint nicht gewollt zu sein. Unserer Wirtschaft gehts offensichtlich gut genug.

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