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Deutsche Einheit hat bislang zwei Billionen Euro gekostet

Wissenschaftler haben berechnet, dass die Deutsche Einheit bisher etwa zwei Billionen Euro gekostet hat. Das ifo-Institut aus Dresden hatte errechnet, dass für wachstumsfördernde Maßnahmen bisher jährlich zwischen acht und 14,5 Milliarden in den Osten geflossen sind.

Die Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergaben, dass seit der Wiedervereinigung die fünf neuen Bundesländer etwa 1,5 Billionen Euro mehr benötigten, als sie selbst produzierten. Der größte Teil wurde für den Sozialbereich, insbesondere für Rentenzahlungen, genutzt.

Dazu rechnete das DIW noch diverse Wirtschaftsfördertöpfe, EU-Fördermittel, den Länderfinanzausgleich und die Transfers über die Sozialsysteme hinzu. Nach Abzügen von selbsterzeugten Steuern und Sozialabgaben kommt man so auf etwa zwei Billionen Euro.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kosten, Berechnung, Deutsche Einheit
Quelle: www.welt.de
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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2014 10:17 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -19
 
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04.05.2014 10:21 Uhr von GixGax
 
+20 | -8
 
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Und was ist aus dem Osten in den Westen geflossen, vor allem an hochqualifizierten und preiswerten Arbeitskräften...???
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04.05.2014 10:22 Uhr von dragon08
 
+26 | -4
 
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Leider wurde nicht Aufgeschlüsselt , wie viele Firmen aus WEST sich dabei Saniert haben , welche Summen den Osten nie erreicht haben.
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04.05.2014 10:25 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -18
 
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04.05.2014 10:30 Uhr von dagi
 
+12 | -8
 
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die zuwanderung in unsere sozialsysteme kostet mehr und da kommen keine deutsche !! da wird der rest der welt versorgt !
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04.05.2014 10:35 Uhr von Delios
 
+6 | -0
 
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@Bud_Bundyy
Er möchte damit sicherlich sagen, genau wie dragon08, dass diese Zahl für sich alleine betrachtet keine auswertbare Basis hat.
Es spielen noch ne Menge anderer Faktoren eine Rolle.
Zumal im ehemaligen Osten kaum Schwerindustrie vorhanden ist. Und das das "Solar-Valley" bei Bitterfeld nun weg ist, macht die Situation nicht besser.

Man kann nur froh sein dass die Region um den Leipziger Flughafen so prächtig aufblüht.... und hoffentlich nicht nur dort.
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04.05.2014 11:44 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -9
 
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@Gothminister

Glaubst du wirklich, dass der Absatzmarkt Ost nur mit einer Wiedervereinigung mittels 2 Billionen € zu erschließen war?

Da war der Absatzmarkt Polen, Rumänien, Tschechien, etc. Viel viel billiger...
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04.05.2014 11:49 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -8
 
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@wiederwaslos

"lieber 2 Billionen in Deutschland Wild East (Neurussland) als in marode Staaten und in Banken zum Ausgleich ihrer Spekulationsverluste."

Das ist zwar völligst off topic, aber wieso möchtest du jetzt unsere Währung und Ersparnisse vernichten. Denn ohne Banken wären hier schon lange die Lichter aus. Ja es gibt viele Bänker die Arschlöcher sind, aber nicht mehr als in der gesamt Bevölkerung und die gehören eingesperrt oder kontrolliert....
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04.05.2014 12:18 Uhr von Jens002
 
+1 | -6
 
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Hätte man den Bundesbürgern vorher gesagt was das kostet, hätten die diese Annexion verhindert.

Hier hat ja auch nur der betroffene Teil (DDR) abstimmen können.
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04.05.2014 13:13 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -7
 
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@benjaminx

Hast du einen Beleg dafür, in welchem Umfang bei Ausschreibungen betrogen wurde? In welchem Prozentbereich bewegen wir uns. Wer wurde verurteilt?
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04.05.2014 13:13 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -1
 
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"Die DDR war pleite, da gibt es nichts zu rütteln. Das wurde ein Jahrzehnt vor sich her geschoben, aber war eigentlich unabwendbar. Strauß hat mit seinem Milliardenkredit die DDR damals künstlich am Leben erhalten für mehrere Jahre. Am Ende haben der DDR lediglich 25 Mrd. Mark Staatsverschuldung den Staatsbankrott eingebracht. "

Das ist falsch. Die Staatsverschuldung der DDR belief sich 1989 auf ca 20%-25%. Wenn du das als pleite bezeichnest wie bezeichnest du dann den jetzigen Stand von 80% Verschuldung? Das müsste ja dann eine Megapleite sein.

"Hier hat ja auch nur der betroffene Teil (DDR) abstimmen können. "

Mir ist nicht bekannt das es eine Volksabstimmung in der DDR gab. Nein im Gegenteil, man peitschte die Wiedervereinigung ganz schnell durch, bevor ihr im Westen die Kosten seht und wir im Osten den Dreck der sich unter dem Glitzer des Kapitalismus verbirgt. Tja und wo sind die Leute die damals die DDR verkauften? Richtig hingucken, die gleichen verkaufen jetzt die BRD an die USA.
Ihr im Westen wurdet genauso verarscht wie wir im Osten.
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04.05.2014 13:29 Uhr von borussenflut
 
+6 | -1
 
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Schade, das die nicht ausgerechnet haben, was uns
die EU - Teilnahme bisher gekostet hat.
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04.05.2014 14:10 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -5
 
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@wiederwaslos

". Doch die Spekulanten dieser Banken gehören eigentlich hinter Gitter!"

Ja aber, ohne Spekulation, kein Ertrag. Europäsche Staatsanleihen war sehr lange ein konservatives Investment.

Thema: Boni --> Wenn die Eigner so blöd sind, ist denen halt auch nicht wirklich zu helfen. Man könnte regeln, das Banken die auch bei Verlusten Bonis zahlen in Zukunft nicht mehr unter Rettungsschirme dürfen und dies müssten die Kunden wissen.

Griechenland: Daher ist der Druck der Troika auch richtig.
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04.05.2014 14:14 Uhr von newschecker85
 
+5 | -3
 
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Soll ich euch sagen, wieso uns das bisher so teuer gekommen ist? Ganz einfach? die Westdeutschen Firmen wollten keine ostdeutsche Konkurrenz, da haben sie diese aufgekauft und die Firmen geschlossen. Viele gute Firmen sind wegen denen Hops gegangen.

Ich sehe die Schuld an der teuren Wiedervereinigung der Treuhandgesellschaft, der damaligen Politik und den geldgierigen westdeutschen Unernehmen, kurz und knapp, den Bonzen des Westens.

Was ich einfach zum lachen finde, kurz nach der Wende wurden alles was es in der DDR gab als schlecht abgewertet, wie sieht es heute aus? Vieles was es in der DDR gab, gibt es heute wieder, das Bildungssystem nur mal so als beispiel genannt. Es wird einfach das Rad neu erfunden und vermarkten es als eigene Idee. Eine Heuchelei ist das ohne Grenzen.

Wenn ich jetzt rausschaue wie sehr sich meine Region in den letzten Jahren verändert hat, einfach unglaublich. Auch siedeln sich immer mehr westdeutsche Firmen in meiner Gegend an, ist ja auch kein Wunder, hier ist der das Zentrum Deutschlands. Die Straßen sind zum guten Teil neu gemacht worden.

Egal was andere sagen: ich bin stolz ein Thüringer zu sein und ich liebe meine Heimat, wie sie sich entwickelt hat. Es sind nur kleine Schritte, aber es geht aufwärts.
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04.05.2014 16:18 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+3 | -1
 
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"Die DDR war pleite, da gibt es nichts zu rütteln. Das wurde ein Jahrzehnt vor sich her geschoben, aber war eigentlich unabwendbar." (Halma)
Naja, sie war schon länger pleite, sonst wären ja wohl nicht die Autobahnbauten nach Rostock und Hamburg mit westdeutschen Geldern finanziert worden. Und trotzdem blieb es billiger, sie als eigenständige Organisationseinheit zu halten.
Die rein ÖKONOMISCHE Rechnung müsste lauten:
Einmalige 26 Mrd. DM Auslandsverschuldung der DDR (1989)
Streichung der 30 Mrd. DM JÄHRLICHER Zuwendungen an Westberlin
kumuliertes 4.000 Mrd. DM Transfervolumen Westdeutschlands an Ostdeutschland
5,5 % Solidaritätszuschlag auf Arbeitseinkommen und Kapitaleinkünfte in Ost und West für die Tilgung der Schulden der Treuhandanstalt, die politisch den Auftrag hatte, alles zu privatisieren, gleichgültig, ob nun eine Nachfrage bestand oder nicht.
Massive Einsparungen im öffentlichen Militärbudget (Friedensdividende)
3monatiger Ausverkauf der Westberliner Supermärkte (Versorgungsengpässe)
Wegfall der Transitpauschalen für Reisende
Wegfall der Industrien Ostdeutschlands
Massive Entvölkerung Ostdeutschlands
Falsche (entsprechend der Produktivität der jeweiligen Wirtschaftsgebiete) Festsetzung des Umtauschkurses von DDR-Mark zur D-Mark aus politischen Gründen mit entsprechenden ökonomischen Folgen (s. Euro)
Rechtlosigkeit im "wilden Osten" mit entsprechenden ökonomischen Folgen
Entwertung ostdeutscher Biographien (Entwertung auf dem Arbeitsmarkt)
westdeutsche Kolonialisierung Ostdeutschlands (fehlende Konzernsitze mit entsprechendem Entscheidungseinfluß)
Zerschlagung von ökonomischen Machtkernen

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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05.05.2014 00:42 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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" Nun kann mir und wahrscheinlich auch dir, keiner ernsthaft klar machen dass es Nordkorea besser geht wie Deutschland. " (Halma)
So etwas wie Lager 14 gibt es jedenfalls in Deutschland nicht.
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05.05.2014 04:00 Uhr von fizkik
 
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Welchem Normalo hat das je etwas gebracht, egal ob Ost oder West. Sind doch immer die Gleichen die davon profitieren, wieder egal ob Ost oder West, Vitamin B. Zum Verschleiern wird nur eine Seite gegen die andere gehetzt, bei Normalo, egal ob Ost oder West hat kaum jemand was bekommen. Aber die Normalos bezahlen fast alles, oder müssen.
*
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05.05.2014 11:34 Uhr von HateDept
 
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Warum ist der Millionenkredit von ´83 für so viele hier der "Beweis" dafür, dass die DDR damals pleite gewesen wäre???
Nehmt ihr einen Kredit auf, wenn ihr pleite seid?

Mein Argument ist natürlich auch kein Gegenbeweis. Der wiederum geht aus den Unterlagen zur ökonomischen Lage der DDR von 1990 hervor - darin heißt es, dass die DDR kurz davor steht, nicht mehr zahlungsfähig zu sein - also war sie dies bis dahin noch nicht! (zumindest bis März - danach wurde CDU gewählt).
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05.05.2014 17:11 Uhr von El-Diablo
 
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Und sie wird uns auch noch weiterhin kosten, schließlich haben unsere russischen brüder und schwester aus dem oooooosten nie was in unsere sozialsystem eingezahlt (rente, gesundheit etc. ...)

Auch konnten sie damals ihre ostmark nicht ausgeben und waren gezwungen die ostmark zu horten, auf ihren Sparbüchern hatten einige 10000-100 000 ostmark) diese Sparbücher wurden 1:1 umgetauscht in die starke dmark + 100 dm begrüßungsgeld.


Und genau diese Leute und dessen kinder führen sich als volkspfosten auf....gerade hier auf SN, dabei haben sie unser schönes Deutschland zugrunde gerichtet.

Die Warheit früher vo der Wiedervereinigung ging es uns deutschen BRD besser.
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06.05.2014 15:52 Uhr von CoffeMaker
 
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Für die Leute die sich mal mit dem angeblichen "Staatsbankrott" der DDR befassen wollen: http://www.memo.uni-bremen.de/...

@Halma ich rede nur vom BIP weil ich denke das eine Enteignung des Volkes nicht in Frage kommt. Versuche mal das Volk zu enteignen und du hast einen Volksaufstand.
Am Ende ist das geliehende Geld auch nichts weiter als nachgedrucktes Geld, sind also nicht wirklich Schulden.

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