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Nach Missglückter Hinrichtung - Obama stellt Hinrichtungspraxis auf den Prüfstand

Nach der missglückten Hinrichtung des 38-jährigen Clayton Lockett im US Bundesstaat Oklahoma (ShortNews berichtete) hat sich nun US-Präsident Barack Obama zu dem Thema geäußert und kündigte an, dass Hinrichtungsverfahren auf den Prüfstand stellen zu wollen.

Das Geschehene sei "zutiefst verstörend" äußerte Obama. Lockett sei nach knapp 40-minütigen Kampf, nachdem er die Giftinjektion bekommen hatte, an einem Herzinfarkt gestorben.

Obama ist nicht gegen die Todesstrafe, so habe Lockett "schreckliche Verbrechen" begangen, jedoch seien in der Vergangenheit zu viele Probleme aufgetreten die anscheinend nicht "humanen" Standards genügen.


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WebReporter: valdaora
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Barack Obama, Todesstrafe, Hinrichtung, Prüfstand
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2014 09:34 Uhr von usambara
 
+6 | -4
 
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Obama stellt Todesstrafe auf den Prüfstand...Obama ist nicht gegen die Todesstrafe
???
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04.05.2014 09:49 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -6
 
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Jedes Jahr sterben hunderte wenn ich tausende Unschuldige in Kriegsgebieten, aber wenn Verbrecher nicht auf der Stelle bei der Hinrichtung tot sind ist es ganz schlimm? Die haben vieleicht Prioritäten beieinander...
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04.05.2014 10:40 Uhr von mayan999
 
+0 | -2
 
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welch ein scheinheiliger häuptling...
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04.05.2014 11:30 Uhr von TObis33
 
+1 | -1
 
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Die grundlegende Frage ist: Warum wir mit so einem abgewrackten Land überhaupt so stark interagieren; klar, wirtschaftliche Interessen; aber da kann man auch mal öffentlich die Hand heben und die stark kritisieren.

Die USA, zumindest 50% der Bevölkerung, wenn man den Umfragen glaubt, hat diese ideologischen Vorstellungen von diesem perversen Rechtssystem.

Und mal die Butter auf das Brot: Warum so eine komplexe Hinrichtung anstatt es kurz und schmerzlos zu machen! Klar, weil jede Hinrichtung ein Schauspiel ist! Pervers. Es gibt genügend Gifte, die in Kombination mit einem Narkotikum innerhalb von 40 Sekunden zum Tode führen.

Aber es fliegen ja immer so viele Touristen in das Land und finden es so GEIL dort. Anstatt mal nicht zu buchen!!!
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04.05.2014 11:51 Uhr von willi_wurst
 
+1 | -1
 
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Eigentlich muß man nur lange genug darauf warten bis ein Mensch von alleine stirbt. Ganz schön dumm diese Todesstrafe, oder? Es sei denn, man ist statt auf Gerechtigkeit auf primitive Rache aus ... was den Staat, den Richter, den Henker - nur mal so nebenbei - selber zu Mördern macht.

[ nachträglich editiert von willi_wurst ]
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04.05.2014 14:13 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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Ach ja, stellt er das genauso auf den Prüfstand wie Guantanamo? Da weiß man dann ja, dass nichts passieren wird, Herr Nobelpreisträger....
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04.05.2014 15:52 Uhr von Perisecor
 
+2 | -4
 
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@ willi_wurst

"Es sei denn, man ist statt auf Gerechtigkeit auf primitive Rache aus ... was den Staat, den Richter, den Henker - nur mal so nebenbei - selber zu Mördern macht."


Und bei Freiheitsstrafe ist der Staat dann ein Entführer? Bei Geldstrafe ein Räuber? Bei Ordnungswidrigkeiten begeht er dann Nötigung?



@ Borgir

Du hast nach 5 Jahren noch immer nicht verstanden, dass die USA keine Diktatur sind und der Präsident nicht alleine alles entscheiden darf. Hoffentlich bist du in deinem Job besser und kannst dort all die komplizierten Dinge auseinanderhalten.


@ TObis33

Wenn du einen Boykott forderst, wie wäre es, wenn du dann das Internet boykottierst? Eine US-Errungenschaft. Oder moderne Computer? Ohne US-Bauteile unmöglich.

"...hat diese ideologischen Vorstellungen von diesem perversen Rechtssystem. "

Ja, am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Weil das deutsche Resozialisierungssystem ja so unglaublich toll und erfolgreich ist.
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04.05.2014 18:15 Uhr von willi_wurst
 
+2 | -0
 
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@Perisecor: Man kann jetzt darauf rumreiten wie man will, aber im endeffekt macht man mit einer Hinrichtung keine Tat ungeschehen, sondern erfüllt lediglich das Gefühl der Rache. Das heißt nicht, das man Täter generell nicht bestafen sollte ... d.h. nur das Todestrafe nicht das Ideal ist. Außerdem kotzt mich die Doppelmoral -nicht nur in den USA- an. Schwer kranke Menschen, die keinerlei Hoffnung haben jemals wieder Gesund zu werden und sich sogar nach einer Todesspritze sehen, verwehrt man ihnen jegliche Unterstützung ... weil es nicht Human wäre jemanden zu töten und lässt sie max. noch aus eigener Kraft verhungern (weil sich keiner mit Schuld beflecken möchte). Ha! Ich könnte kotzen ...

[ nachträglich editiert von willi_wurst ]
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04.05.2014 18:44 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ willi_wurst

"....aber im endeffekt macht man mit einer Hinrichtung keine Tat ungeschehen, sondern erfüllt lediglich das Gefühl der Rache."

Und Freiheitsstrafen und Geldstrafen machen Straftaten ungeschehen? :)

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