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USA: Mann musste 25 Jahre auf Fehlurteil-Entschädigung warten

Der Fall des afroamerikaners James Richardson hatte jahrelang großes Aufsehen in den USA erregt. Der Mann war des Mordes an seinen sieben Kindern beschuldigt und hatte dafür 20 Jahre in Haft verbracht. Eine aus nur weißen Geschworenen besetzte Jury hatte das Urteil gefällt.

Es stellte sich erst 1989 heraus, dass eine mittlerweile an Alzheimer leidende Babysitterin die Kinder vergiftet hatte. Zeugen wurden zudem durch Misshandlungen zu Aussagen gezwungen. Seit seiner Entlassung kämpfte er für eine Haftentschädigung, die in Florida besonders gelagert ist.

Dort, in Florida, muss der Häftling den klaren Beweis seiner Unschuld liefern, um finanzielle Entschädigung für 20 Jahre Haftverbringung zu bekommen. Dies sei in diesem Fall jedoch unmöglich gewesen. Nun aber hat man dem Mann (78) eine Entschädigung von 50.000 Dollar pro Haftjahr zugesprochen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Haft, Entschädigung
Quelle: www.vol.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2014 22:27 Uhr von bigX67
 
+3 | -5
 
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die us-amerikaner scheinen genauso auf die biologische lösung zu setzen, wie die brd-regierung und grosse firmen bei der entschädigung der WK2-zwangsarbeiter.
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03.05.2014 22:40 Uhr von keineahnung13
 
+15 | -1
 
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einzigst gute ist, das in den USA mit dem Geld halbwegs gut Entschädigt wird. In Deutschland wäre man immer noch Finanziell am Arsch noch....
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04.05.2014 02:03 Uhr von Maximegalon
 
+1 | -3
 
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Freue mich schon wenn die Russen Amiland annektieren und den roten Sowjetstern auf dem weißen Haus hissen werden.
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04.05.2014 05:09 Uhr von langweiler48
 
+4 | -1
 
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Wer behauptet, dass es in USA keinen Rassismus mehr gibt, der sieht hier den Beweis dafür, dass er auf dem Holzweg ist.

Der Mann ist jetzt 78 Jahre von denen ist er von der Regierung 45 Jahre betrogen und beraubt worden. 25 Jahre hat er ein normales Leben führen können. Den Rest seines kaputten Lebens haben weise Afteröffnungen auf dem Gewissen. Es ist eine Frechheit ihn 25 Jahre auf seine rechtmäßige Entschädigung warten zu lassen.

Was will ein Mann mit 78 Jahren mit einer Million Dollar anfangen? 25 Jahre früher dann hätte er sagen können, Jawohl ich bin entschädigt worden. Aber so? Eine Unverfrorenheit amerikanischer Beamten.

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