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Projekt "Pick up": Schwerstabhängige erhalten Alkohol gegen Arbeit

In Essen sorgt das ab Juni startende Projekt "Pick up" bereits im Vorfeld für Diskussionen. Demnach bekommen schwerstabhängige Trinker oder Junkies Alkohol für geleistete Arbeit.

Dafür müssen sie Straßen, Plätze oder Parks von Müll befreien. Zudem erhalten sie Vitamine, eine warme Mahlzeit, Geld und medizinische Versorgung.

"Der Alkohol ist ein Anreiz für die Leute, mitzumachen. Ohne das Bier oder den Wein wären sie nicht in der Lage, die Arbeiten durchzuführen", erklärte Bärbel Marrziniak von "Suchthilfe direkt Essen".


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arbeit, Alkohol, Projekt
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2014 19:06 Uhr von blade31
 
+2 | -4
 
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Als Junkie [?d???ki] (von englisch junk „Müll, Abfall“) wird umgangssprachlich ein Mensch bezeichnet, der im fortgeschrittenen Stadium von Drogen wie Heroin oder Crack abhängig ist.
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03.05.2014 19:08 Uhr von kuno14
 
+3 | -3
 
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und drogen,tabak, nutten.......?wenn schon denn schon...............
sarkastomanieeeeeeeeeeee..............
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03.05.2014 19:09 Uhr von Sarkast
 
+3 | -1
 
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So holt man die Penner wenigstens stundenweise von der Straße.
Daran sollten sich einige Städte ein Beispiel nehmen.
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03.05.2014 19:26 Uhr von Sawmurai
 
+4 | -3
 
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Find ich ne runde Sache. Ein sehr großes Problem bei einer starken Sucht ist, dass man nur noch für die Droge lebt. Wenn einem so wieder ein normaler Tagesablauf beigebracht wird steigen die Chancen, dass man auch von der Droge loskommt.
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03.05.2014 20:46 Uhr von blaupunkt123
 
+5 | -5
 
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Das ist eine Schande für Deutschland.

Anstatt das man Süchtige einen Entzug und eine Wiedereingliederung ins normale Leben/Arbeitsleben ermöglicht, mißbraucht man die Süchtigen.

Man lockte sie mit dem gewünschten Suchtmittel um billigste Arbeiten fast kostenlos ausführen zu lassen.

Einfach eine Schande für unsere Politik und Deutschland.
Ich finde das Wort Mißbrauch, passt hier 100 %
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03.05.2014 21:25 Uhr von Sarkast
 
+1 | -4
 
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@ blaupunkt123

Die Süchtigen sind aus eigenem Antrieb und mit freiem Willen süchtig geworden, also selber schuld.
"Billigste Arbeiten fast kostenlos ausführen lassen" ?????
Alkohol, Vitamine, Mahlzeiten, Geld und medizinische Versorgung ist bestimmt nicht "fast kostenlos".
Im Gegenzug dazu möchte ich mal wissen, wie die Penner dort "arbeiten". Ich denke, Anwesenheit zählt, man hält sich ein paar Stunden an der Schaufel fest und kassiert anschließend die ausgelobten Wohltaten.

Wie schon eingangs erwähnt, das einzig Gute daran ist, dass man die Penner einige Zeit aus der Fußgängerzone holt, damit normale Menschen nicht ständig angepöbelt und angebettelt werden.

Sollten die Süchtigen tatsächlich eine "Wiedereingliederung ins normale Leben/Arbeitsleben" wollen, können sie das aus eigenem Antrieb und mit eisernem Willen tun, so wie sie auch den Weg in die Sucht gefunden haben.

Hier von Missbrauch zu sprechen passt nur insoweit, als dass die Penner unseren Sozialstaat missbrauchen; gewiss werden sie mit den angebotenen Gaben gegen eine geringe "Arbeit" nicht vom Staat missbraucht.
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04.05.2014 01:06 Uhr von Phyra
 
+2 | -1
 
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@blaupunkt123
jeder der sozialhilfe bekommt kann sich als niedriglohnangestellter des staates ansehen und hat gefaelligst zu arbeiten wenn er gefragt wird, die sollen froh sein zusaetzlich so eine große gegenleistung zu erhalten.
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07.05.2014 00:00 Uhr von mcdar
 
+1 | -0
 
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Klar, dass man denen vorher ein Bier oder so umsonst gibt ist ja nicht drin, aber sonst den Sozialhelfer raushängen lassen.
Tolle Bezahlung, sonst könnten sie noch auf die Idee kommen, etwas vernünftiges mit dem Geld anzufangen.

Keiner hat mehr Geld für Hilfs- ua. Arbeiter denn man beschenkt ja so gerne die Reichen.

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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