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Dachau: Neue Gedenkstätte mit Ausstellung zu Erinnerung an NS-Opfer

Das Konzentrationslager in Dachau wurde im Jahre 1933 eröffnet. Ab 1941 kam es dort auch zu Massenerschießungen von vermutlich mehr als 4.000 sowjetischen Gefangenen. Nun soll dieser Verbrechen erinnert werden.

Am gestrigen Freitag wurde daher der neugestaltete Gedenkort "Ehemaliger SS-Schießplatz Hebertshausen" eröffnet.

Dort gibt es auch eine Ausstellung, die an die Getöteten erinnern soll.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Opfer, Erinnerung, Gedenkstätte, Dachau
Quelle: www.sat1bayern.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2014 13:18 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -4
 
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Schön das diese Zeugnisse der Vergangenheit erhalten bleiben. Es ist immer wieder interessant an den authentischen Orten zu sehen wozu verblendete Menschen fähig sind.

@ wiederwaslos

Hast du ein Problem mit der deutschen Geschichte? Wieso denn?
Wo bitte ist dein Problem?
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03.05.2014 13:23 Uhr von Mecando
 
+9 | -2
 
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"Hast du ein Problem mit der deutschen Geschichte? Wieso denn?
Wo bitte ist dein Problem?"

Es ist wichtig sich an diese Zeit zu erinnern, nur so kann man sorge tragen, dass sich so etwas hier oder anderswo nicht wiederholt.

Ich selber habe kein Problem mit der deutschen Geschichte, dennoch gehen mit diese abertausende NS-Opfer-Denkmäler langsam auf den Sender.
Hier in Deutschland bekommt man den Anschein, als wenn diese ´deutsche Geschichte sich auf einen Zeitrum von rund 12 Jahren und 4 Monate reduzieren lässt.
Und genau das ist wohl das vermutete ´Problem´ von Menschen wie z.B. wiederwaslos. ;)

Edit

Nettes Beispiel um die Problematik zu verdeutlichen:
Man stelle sich hin und behaupte man sei stolz darauf ein Deutscher zu sein, und stolz auf die deutsche Geschichte.
In Sekundenbruchteilen wird man auf die bekannten 12 Jahre deutsche Geschichte reduziert, in die rechte Ecke gestellt und hat das ´Nazi-Flag´ weg. :)
Als ob es nie ein Land der Dichter und Denker gab. Es gibt nur Jan. ´33 bis Mrz. ´45. Es gab keine Zeit davor auf die man stolz sein kann, und keine Zeit danach. Es gab nur die NS-Zeit....

/Edit

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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03.05.2014 13:58 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -2
 
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@Mecando
"Als ob es nie ein Land der Dichter und Denker gab. Es gibt nur Jan. ´33 bis Mrz. ´45. Es gab keine Zeit davor auf die man stolz sein kann, und keine Zeit danach. Es gab nur die NS-Zeit...."

Das stimmt nicht, ich habe sehr oft Besuch aus dem Ausland und bringe diesen Deutschland näher und es gibt dermaßen viel Geschichte und zu sehen, die NS Zeit spielt keine Rolle.
Gut auf einem alten Jüdischen Friedhof ist das kurz Thema, da es halt keine jüdische Gemeinde mehr gibt. Aber es ist kaum von Bedeutung.

@wiederwaslos
""Berichte" und Verfilmungen, in allen Orten kommen Ausstellungen und werden Denkmäler errichtet, usw."

Jeder kann doch schauen was er will. Mich tangiert das überhaupt nicht.
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03.05.2014 14:15 Uhr von architeutes
 
+1 | -1
 
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@Bud_Bundy
Ich war öfter in London bei den Eltern meiner Freundin zu Gast ,als Deutscher wirst du persönlich nicht angeklagt ,aber "die" Deutschen schon ,ob nun 10 oder 100 Jahre alt.
Das ging mir schon gegen den Strich. Da können "die" Deutschen noch 1000 Jahre gute Vorsätze und Taten einbringen ,oder es einfach lassen, das Ergebnis bleibt das gleiche.
Gedenkstätten sind gut , Geschichtsbewältigung auch ,nur interessiert das im Ausland kein Schwein.
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03.05.2014 15:15 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -1
 
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@architeutes

Ja die Engländer halt^^ Aber selbst dort ist mir das nie passiert.
Aber das kommt bei jedem wohl anders an. Ich fühle mich bei sowas nie angegriffen, aber für mich waren aber auch ALLE die dieses Regime unterstützten Arschlöcher! Ab verblendet oder fehlinformiert, dass macht für mich keinen Unterschied.
Ich habe damit nichts zu tun, egal was meine Großeltern in dieser zeit taten.

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