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Kiel: Unzufriedener Mitarbeiter fackelte Lagerhalle ab - 700.000 Euro Schaden

Wegen eines ihm im Übermaß auferlegten Dienstplans zündete ein 30-Jähriger die Lagerhalle seines Arbeitgebers an. Der im August 2012 entstandene Schaden belief sich auf über 700.000 Euro.

Unersetzliche Gegenstände seiner Kunden wurden damals ein Opfer der Flammen. Ganze Hausstände, Antiquitäten und Familien-Chroniken wurden vernichtet. Diese wurden von der Haftpflichtversicherung des Lagerhallen-Besitzers nicht ersetzt.

Durch diese Forderungen geriet der Umzugs-Spediteur in die Insolvenz. Er musste die Firma aufgeben und ist nun Geschäftsführer einer anderen Spedition. Der Brandstifter, der sich wegen 60-70 Stunden in der Woche ausgebeutet sah, wurde indes zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Mitarbeiter, Schaden, Kiel, Lagerhalle
Quelle: www.merkur-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2014 12:09 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -3
 
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Sinnlose Tat. Diese Ausbeuterfirmen sind so aufgebaut das keine Verantwortung übernommen wird, das Kapital wird abgesaugt und in andere Firmen gesteckt wo man auch wieder Kapital absaugt. Das sind wahre Hydras, wenn eine dicht gemacht werden muss wachsen einfach wieder neue nach, neue Firma, neuer Name, altes Konzept und gleiche Geschäftsführer.

Will man sich rächen muss man sich direkt an den Verantwortlichen wenden oder man kündigt was wohl der weisere Weg sein würde.
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03.05.2014 14:01 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -1
 
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Also nicht, dass ich das Handeln des Brandstifters befürworte, aber so kann es dann auch mal kommen, wenn einem "Mitarbeiter" dann mal die Mütze wegfliegt!
Was den meisten Ausbeutern fehlt, wäre die Vorstellung, was Sie durch Ihr Handeln alles so provozieren könnten, dann würde vieles wohl erst garnicht soweit kommen!!!

@ CoffeMaker

Die Praktiken sind sehr verbreitet und nur deshalb von Dauer, weil zu wenig oder garnichts dagegen getan wird!
Und die "Großen" machen auch meist noch vor, wie sowas geht!
Und da kannste dann tun und machen was du willst, du kriegst die nicht am Arsch!
Wenn dann mal einer richtig ausrastet, wer kann das nicht nachvollziehen!?
Im Kleinen sind das dann "Querolanten" und im Großen dann "Terroristen"???

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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03.05.2014 14:35 Uhr von ar1234
 
+4 | -0
 
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60 bis 70 Stunden die Woche und das vermutlich noch bei schlechter Bezahlung. Da ist man dann irgendwann fix und alle und kann auch nicht mehr klar denken. Da braucht man sich dann auch nicht wundern, wenn die Mitarbeiter ihre Selbstbeherrschung verlieren. In meinen Augen trägt der Arbeitgeber eine Teilschuld.
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04.05.2014 11:34 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -1
 
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@Jalapeno.
Du sprichst das aus, was viele denken!
Und "Gewerkschaften" sind etwas, was die meisten nur aus dem TV oder den Geschichtsbüchern kennen!
Wenn es den Meisten erstmal wieder so dreckig geht, das sie anfangen nachzudenken, werden sie vielleicht selbst drauf kommen!
Und wenn hier Kinderarbeit nicht verboten wäre, wäre auch das "Thema" von Parteien! Es gab Zeiten, da war das"normal!"
Denn letztlich nimmt der "Mächtige" sich immer soviel an "Freiheit" raus, wie das Volk ihn machen lässt! So einfach ist das dann!!!
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04.05.2014 12:55 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -1
 
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Mit dem Begriff "Satt" ist das aber recht gelinde ausgedrückt, trifft es aber dennoch!
Da nehme ich oft deftigere Ausdrücke, die solch einen Umstand besser umschreiben!
Einerseits herrscht eine Orientierungslosigkeit und Unwissenheit vor, und auf der anderen Seite wird dem Bürger so dermaßen mit Manipulationen und Ängsten ins Hirn geschissen, dass viele garnicht mehr in der Lage sind, klare und objektive Gedanken zu haben, bzw. zu verarbeiten!!!
Sie werden ferngesteuert!!!
Die Manipulation ist tatsächlich schon soweit fortgeschritten, dass die Masse sich ohne großen Aufwand und Umstände in so ziemlich jede Richtung drücken lässt!
Das ist aber den Agitatoren meist nicht klar oder diese wissen nicht was sie tun, denn daraus resultiert oft eine Reaktion, bzw. ein Ergebnis, welches in Wirklichkeit weder provoziert noch gewollt wurde! Die Dinge laufen dann aus dem Ruder, was zwar im gewissen Sinne provoziert wurde, aber dann eine Richtung einschlagen kann, die nicht gewollt wurde!
Es wird mit dem Feuer gespielt, an dem sich fast alle schon mehr als nur die Finger verbrannt haben!
Die Geschichte liefert genug Beweise für solch Handlungen und deren Ergebnisse!!!

Und die größte Angst solcher "Kontrolljunkies" ist immer die Tatsache, dass Dinge geschehen könnten, die Sie weder gesteuert haben noch gewollt haben!!!

Aktuelle Beispiele gibt es genug!
Welche das wohl sein könnten!
Und die größten Feinde solcher "Manipulatoren" sind (wahre) Informationen, selbstständiges Denken und ein aufgeweckter, erwachter Mensch, der aus seinem "Trauma" in das reale Leben zurückkehrt!
Da bekommt die Geschichte des "Sandmanns"
eine ganz andere Bedeutung! Gugst Du hier!
http://www.youtube.com/...
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05.05.2014 10:04 Uhr von alex070
 
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Tja, hätte der Unternehmer seinen Arbeitnehmer anständig bezahlt und behandelt hätte er jetzt seinen Betrieb noch. So könnte man kaufmännisch auch mal rechnen.

Unschöner Nebeneffekt ist der Verlust der Gegenstände der Kunden, die für diesen Ausbeuterbetrieb nicht direkt verantwortlich sind und nun auf dem tatsächlichem Schaden sitzenbleiben.

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