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Russland droht Europa das Gas abzuschalten

Schlichtungsgespräche zwischen dem ukrainischen Energieminister Jurij Prodan und seinem russischen Kollegen Alexander Novak ergaben jedoch keine neuen Erkenntnisse.

Sollte die Ukraine ihre Schulden bis Ende Mai nicht begleichen, so wolle man ihnen ab Juni die Gaslieferung reduzieren. Die Sommermonate sind jedoch wichtig, um genug Gas für den Winter speichern zu können, andernfalls könnte es kommenden Winter frostig werden.

Wladimir Putin wird vorgeworfen über eine deutliche Preiserhöhung und einer Forderung einer Nachzahlung der letzten vier Jahre, politischen Druck auf die Ukraine zu verstärken. Die Ukraine könnte bei einem Lieferausfall Gas aus Europa beziehen, doch das hat möglicherweise Konsequenzen für ganz Europa.


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WebReporter: Haruhi-Chan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Europa, Ukraine, Gas
Quelle: www.spiegel.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2014 17:48 Uhr von magnificus
 
+25 | -1
 
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Bissl wirr die News.

Bei uns in D werden jährlich Tausende vom Strom oder Gasnetz getrennt, weil sie nicht zahlen.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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02.05.2014 18:02 Uhr von Rechargeable
 
+15 | -0
 
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Was hat das jetzt mit Europa zu tun, wenn die Ukraine kein Gas mehr bezahlt ??
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02.05.2014 18:02 Uhr von magnificus
 
+20 | -4
 
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Damit haben die Fremdgesteuerten in Kiew wohl nicht gerechnet.
Den Rabatt vorher gern in Kauf nehmen und dann jammern. So läuft das eben, wenn man sich von anderen sagen lässt, was man tun soll.
Aber die EU springt wieder ein.
Mit Geld, Waffen und wenn nötig auch Gas.
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02.05.2014 18:10 Uhr von Pils28
 
+16 | -2
 
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Wir müssen im Sommer bunkern, um überhaupt selber genug Gas für den Winter zu haben. Wir beziehen unser Gas zum größten Teil aus Russland. Wir haben zum Glück noch 2 weitere Pipelines nach Russland, die nicht durch die Ukraine gehen sondern durch Polen und die Ostsee. Aber wie soll man damit auch noch die Ukraine mitversorgen? Vor Allem, wenn die die russischen, subventionierten Rechnungen schon nicht zahlen können, wie würden sie uns das Gas zahlen?
Und indem sich die Krim Russland angeschlossen hat, ist das Charkiw nun einmal hinfällig. Wieso sollte Russland trotzdem noch 40Mrd. Euro in Gaslieferungen Ukraine schenken sollen?
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02.05.2014 18:15 Uhr von magnificus
 
+7 | -2
 
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Energie Kommissar Günther Öttinger! wollte das regeln.
Wenn es nicht so ernst wäre, würde ich vor lachen den Kaffee auf die Tastatur rotzen.

DAS Zugpferd der EU wird geschickt, um solche Probleme zu meistern.
Richtig ernst kann man die Meldung also nicht nehmen. Tun die in Brüssel ja auch nicht ;)

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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02.05.2014 18:17 Uhr von Maika191
 
+11 | -1
 
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Naja der Preis hat sich nur sofern erhöht, als das der Rabat den Russland gewährt hatte jetzt wegfällt.
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02.05.2014 18:38 Uhr von Bildungsminister
 
+8 | -6
 
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"Wir beziehen unser Gas zum größten Teil aus Russland."

Ein wenig übertrieben die Darstellung, und reine Angstmache. Deutschland bezieht knappe 38 Prozent seines Gases aus Russland, während Norwegen uns gute 35 Prozent liefert. Von Großteil kann man da also nicht sprechen.

Natürlich sind wir abhängig von russischem Gas. Die Entwicklung der letzten Wochen und die ständigen, mehr oder minder offenen Drohungen von russischer Seite, zeigen aber doch ganz deutlich, dass wir uns von dieser Abhängigkeit lösen müssen. Egal wer nun wem zuerst das Förmchen geklaut hat, zeigt sich hier, dass es auch in Zukunft Konflikte geben wird, bei denen der Westen mit Russland aneinander gerät. Man kann sich von dieser Umklammerung nur lösen, indem man sich von russischen Rohstoffen löst.

Da Gazprom aber jetzt schon Verluste schreibt und weitere befürchtet, was sie unumwogen zugeben, bezweifle ich allerdings auch, dass man das Europageschäft gänzlich riskieren wird. Immerhin ist Russlands desolate Restwirtschaft, neben den Rohstoffen, auf genau diese angewiesen. Stellen sie doch einen hohen Anteil der russischen Einnahmen sicher, und natürlich den Reichtum von Putin und seiner Bagage. http://www.n-tv.de/...

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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02.05.2014 18:50 Uhr von STN