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Weiden: 14-Jähriger schlug Mädchen den Schädel ein - Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft

Vor dem Landgericht Weiden in Bayern begann am vergangenen Mittwoch der Prozess gegen einen 14-jährigen Schüler. Der Junge soll im Oktober letzten Jahres einem 13-jährigen Mädchen mit einem Stein den Schädel eingeschlagen haben (ShortNews berichtete).

Die 13-Jährige erlitt dadurch Gesichtsfrakturen, Schädelbasisbrüche und zahlreiche andere schwere Verletzungen und kann bis heute nicht wieder in die Schule gehen. Die beiden Kinder hatten sich damals über Whatsapp am Bahnhof der oberpfälzischen Stadt verabredet.

Das Motiv für die Tat ist bislang unklar, man war vorher von einem Streit zwischen den beiden jungen Menschen ausgegangen, doch das bestritt der 14-Jährige vor Gericht. "Ich weiß nicht", sagte er zum Motiv. Wegen versuchten Mordes könnte er zu einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren verurteilt werden.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Mädchen, Junge, Schädel, Weiden, Versuchter Mord
Quelle: www.bild.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2014 10:47 Uhr von VincentGdG
 
+13 | -1
 
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Der Junge sollte wohl eher in die Psychiatrie eingeliefert werden. Denn er hat eindeutig einen Schaden. Im Knast wird das sicher nicht besser.
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02.05.2014 10:48 Uhr von TheRoadrunner
 
+7 | -1
 
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In der Quelle ist zunächst von "Freundin", dann von "Ex-Freundin" die Rede.
Zudem hat der Junge in einer früheren Vernehmung auch gesagt, dass er wütend auf sie war. Ich könnte mir vorstellen, dass dem Jungen von seinem Anwalt geraten wurde, diese Aussage zurückzuziehen, da sie sich negativ auf das Strafmaß auswirken könnte.
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02.05.2014 11:34 Uhr von atrocity
 
+2 | -3
 
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Jo, ist auch richtig so, der Anwalt muss immer das beste für seinen Mandanten raus holen.

Und gegen sich selber aussagen bzw. sich selber belasten muss man in einem Rechtsstaat zum Glück nicht.
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02.05.2014 11:37 Uhr von MurrayXVII
 
+8 | -1
 
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"Ich weiß nicht"?!

Wenn er nach einer solch brutalen und kaltblütigen Tat nicht weiß´warum er es getan hat gehört er in die geschlossene. Man kann ja nicht sicher sein ob er sowas nicht öfter machen wird und nicht weiß warum.

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