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Gift-Pfusch: Oklahoma-Todeskandidat wurde vor Exekution getasert

Ein Untersuchungsbericht liefert neue Details der völlig schief gelaufenen Exekution von Clayton Lockett im US-Staat Oklahoma: Lockett war nach 43 Minuten Todeskampf am Dienstag an einem Herzinfarkt gestorben.

Laut Report hatte sich Lockett am Morgen der Hinrichtung selbst verletzt. Dann verweigerte er den Besuch des Anwaltes und das letzte Mahl. Wärter mussten ihn tasern, so der Bericht.

20 Minuten nach dem Start der Hinrichtung entdeckten die Ärzte, dass eine Vene "geplatzt" war und nicht genügend Gift in den Körper gelangte. Lockett starb nach dem Abbruch der Exekution.


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WebReporter: bauernebel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gift, Pfusch, Exekution, Oklahoma, Todeskandidat
Quelle: www.amerikareport.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2014 10:20 Uhr von Exilant33
 
+9 | -11
 
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Man nur spekulieren warum man Ihn Teasern musste, laut Text war es wegen verweigern von Anwalt und Henkersmahlzeit .Musste er eben mit leeren Magen zur Hölle fahren.
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02.05.2014 10:55 Uhr von ROBKAYE
 
+22 | -14
 
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Na, in einem Land in dem Waterboarding auf der Tagesliste bei Verhören von "Terroristen" steht und täglich Kinder und Familien mit Predator-Drohnen überall auf der Welt per Joystick ins Nirvana gepustet werden, hat der Mann ja noch einen recht humanen Tod gehabt...

...Land of the Free, Home of the Brave...

...wer in diesem Text auf Ironie stößt, darf Sie behalten...
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02.05.2014 11:16 Uhr von Maverick Zero
 
+18 | -6
 
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Wenn schon die Todesstrafe, dann so etwas wie Kopf abhacken, pfählen, ausweiden, o.ä.
Hauptsache es fliesst Blut und ist grausam anzusehen.

Dann entspräche das optische Bild zumindest der Handlung.
Denn bei jeder Hinrichtung stirbt ein Mensch. Das ist grausam. Das ist ekelhaft.
Saubere und sterile Räume, sowie Chemikalien, durch die sich der zu Sterbende nicht mehr bewegen kann vermitteln irgendwie ein Bild Marke "alles halb so wild. Menschen töten ist eine schnelle, einfache und saubere Sache".


Wer Menschen töten will soll auch die Brutalität darin sehen müssen.
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02.05.2014 11:21 Uhr von alex070
 
+12 | -14
 
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Und das Land nennt sich also "zivilisiert".
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02.05.2014 11:34 Uhr von Mecando
 
+5 | -3
 
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"Nu, ich wär da bestimmt auch nicht freiwillig zu der Schlachtbank hingelaufen. Alles, auch essen, wird hinsichtlich der bevorstehenden Hinrichtung sehr unwichtig."

Naja, warum weigern? Würde eine Weigerung was ändern?
Warum sich in den letzten Stunden einen absolut und zu 100% aussichtslosem Kampf widmen?

Gegen Krankheiten lohnt ein Kampf, da gibt es zumindest immer eine Hoffnung.
Aber gegen einen Staat? Am Hinrichtungstag?
"Nagut, wenn sie halt nicht wollen, dann bleiben sie eben in ihrer Zelle." wird da sicher nicht kommen. ;)
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02.05.2014 11:38 Uhr von alex070
 
+5 | -4
 
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@Mecando

"Naja, warum weigern? Würde eine Weigerung was ändern?
Warum sich in den letzten Stunden einen absolut und zu 100% aussichtslosem Kampf widmen?"

Das ist eine Charakterfrage und hat viel mit der jeweiligen Persönlichkeit zu tun.

Die Frage ist, ergibt man sich seinem Schicksal und hat seinen Frieden gemacht oder versucht man sein Leben (wenn auch sinnlos) mit jedem Atemzug zu verteidigen?

Es ist auch eine Frage der Anerkennung dieser Strafe für seine Tat.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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02.05.2014 11:43 Uhr von Falkfisch
 
+19 | -9
 
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Der Kerl hat ne 19jährige entführt. vergewaltigt. angeschossen und weil die Waffe nicht mehr ging, lebendig begraben...
Und dann soll ich noch Mitleid haben, weil er nicht so grausam wie sein Opfer gestorben ist? Ist der Herzinfarkt nicht das erklärte Ziel einer Hinrichtung mit Gift?
Wenn´s nach mir ginge, würde man die Hinrichtungskandidaten mit nem Strick in der Hand in eine kleine luftdichte Zelle sperren, die erst nach 24 Stunden wieder geöffnet wird...
Wäre mal interessant zu wissen, wieviele den Mut haben, sich aufzuhängen, anstatt zu ersticken...

so, und nun her mit den Minus...
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02.05.2014 11:53 Uhr von alex070
 
+9 | -7
 
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@Falkfisch

Primitive Rachegefühle sind verständlich, aber kein Zeichen von zivilisiertem Umgang in einer Gesellschaft.
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02.05.2014 12:06 Uhr von Falkfisch
 
+6 | -3
 
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Mag sein, aber hat er durch sein Verhalten nicht ganz klar bewiesen das er sich nicht der zivilisierten Gesellschaft zugehörig fühlt...
Irgendwie kommen mir da die ersten Zivilisationen fortschrittlicher vor, der Kodex Hammurabi könnte bei Mord und Vergewaltigung meinetwegen auch heute noch angewendet werden...
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02.05.2014 12:11 Uhr von alex070
 
+3 | -6
 
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@Falkfisch

"Mag sein, aber hat er durch sein Verhalten nicht ganz klar bewiesen das er sich nicht der zivilisierten Gesellschaft zugehörig fühlt..."

Ja das hat er garantiert! Aber der Staat und du sollte sich der zivilisierter Gesellschaft zugehörig fühlen und anderes handeln als er.
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02.05.2014 12:26 Uhr von Falkfisch
 
+4 | -3
 
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Todesstrafe als Abschreckung funktioniert aber nicht, wenn die Abzuschreckenden davon nichts mitbekommen oder aber das Risiko beim "Erwischtwerden" geringer ist als der zu erwartende Gewinn...
Warum glaubst du wohl ist die Kriminalität in "unzivilisierten" Ländern mit grausamen, öffentichen Hinrichtungen und Bestrafungen so deutlich geringer ist als in unserer ach so zivilisierten Gesellschaft...

[ nachträglich editiert von Falkfisch ]
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02.05.2014 12:53 Uhr von alex070
 
+2 | -4
 
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@Falkfisch

Die Diskussion über die Abschreckung der Todesstrafe ist aber eine andere als die Diskussion darüber den Delinquenten vor oder bei der Ausübung der Todesstrafe aus Rache zu foltern wie du es vorgeschlagen hast.
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02.05.2014 13:13 Uhr von WasZumGeier
 
+4 | -1
 
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"Primitive Rachegefühle sind verständlich, aber kein Zeichen von zivilisiertem Umgang in einer Gesellschaft."

Was nichts schlimmes ist. Man muss nicht immer zivilisiert sein, bzw SOLLTE man es nicht, auch wenn die Gutmenschen und Moralschwuchteln Lügen verbreiten, indem sie das Gegenteil behaupten. Es gibt nunmal viele wertlose Abschäume (ist das richtig?) die sich als Menschen tarnen. Diese zu erkennen ist eine Gabe, was hier viele leider nicht haben :)

Klar bin ich gegen die Todesstrafe, aber ganz sicher nicht weil ich der Meinung bin, dass Mörder/Vergewaltiger und und und immer noch wertvolle Menschen wären.
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02.05.2014 13:19 Uhr von El-Diablo
 
+1 | -8
 
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Seine Seele befindet sich nun bei mir in der Hölle muahahahahahahahahahahaha
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02.05.2014 13:20 Uhr von alex070
 
+2 | -4
 
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@WasZumGeier

"Was nichts schlimmes ist. Man muss nicht immer zivilisiert sei [...]"

Man verliert nur seine Argumente warum man die Todestrafe verhängt hat, wenn man den Delinquenten genauso behandelt wie er sein Opfer.

Blöde Sache das ...
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02.05.2014 14:08 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -3
 
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@WasZumGeier - wow was für eine Gabe. Aber denke mal - das können andere auch. Will ja jetzt keinen anschauen :)
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02.05.2014 14:48 Uhr von Kostello
 
+0 | -3
 
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Es gibt kein Recht in Form von Gerechtigkeit. Ein wichtiger Grundsatz der Rechtswissenschaften. Demzufolge ist die Todesstrafe Mord. Ideologisch gesehen, macht die Todesstrafe Sinn. Aber in einer diskreten Welt kann eine Ideologie nicht funktionieren.

Zu jedem Gift gibt es ein Gegengift und Stromstöße von 200 V haben Menschen auch schon überlebt.

P.S.: Die Galaxy-Werbung ist echt scheiße. Die ist dumm und laut und wiederholt sich ständig, blockiert mir dazu die Webseite.
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02.05.2014 14:54 Uhr von oldtime
 
+1 | -4
 
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Was machen die jetzt für einen Aufstand nur weil der nicht Ordnungsgemäß gestorben ist?

Der sollte eh sterben. Das ganze ist pervers. Der sitzt im Knast und weis die ganze Zeit das er sterben wird. Und nun regen sich alle auf das der falsch gestorben ist. Die körperlichen Qualen die er hatte waren doch nur noch das i tüpfelchen der perversion.

Klar hat der seinem Opfer unglaubliches angetan. Aber das wird nicht wieder lebendig und der Familie geht es jetzt bestimmt auch nicht viel besser. Und da bleibt auch immer die Frage ob er es wirklich war. Es gibt ja auch einige Fehlurteile.

Also entweder die Todesstrafe abschaffen oder aufhören zu jammern.
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02.05.2014 16:45 Uhr von telemi
 
+2 | -1
 
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karma
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02.05.2014 17:15 Uhr von mech-fighter
 
+2 | -0
 
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Wichtig als Ersatz für die Todesstrafe ist eine garantiere Lebenslange Haft unter keinen besonders guten Umständen.

Ich würde Sie alle zum Mars schicken, sollen sie den schon mal anfangen bewohnbar zu machen und zu besiedeln.
Oder von mir aus der Mond... Erstmal - Aber näher nicht.

Aber da eine gewollte Tötung stattfindet bei einer Todesstrafe, halte ich sie in ihrer jetzigen Form für keine gute Idee.
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02.05.2014 17:57 Uhr von Schillerlocke
 
+3 | -1
 
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Wenn ich bedenke das diese Leute sich als "bewahrer der Mensvhenrechte" selbst deklarieren, dann finde ich aber die Chinesen mit ihrem Schuss in den Nacken ohne grosses brimborium bei weitem humaner ist nur meine Meinung, ich halte generell nichts von staatlich sanktioniertem Morden aber wenn, dann so schnell und schmerzlos wie möglich.
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02.05.2014 18:44 Uhr von rolf.w
 
+3 | -1
 
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Was mich immer am meisten verwundert ist, dass es tatsächlich allem Anschein nach recht schwer sein muss, eine einzelne, wehrlose, gefesselte Person zu töten.
Dabei gäbe es sicherlich zig Möglichkeiten - zumindest wenn man der Tagespresse glauben schenken darf, die uns immer wieder vor irgendwelchen Gefahren warnt.
Aber hier muss es so eine unausgereifte Vorgehensweise sein.
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02.05.2014 19:32 Uhr von Mecando
 
+0 | -0
 
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@alex070
"Das ist eine Charakterfrage und hat viel mit der jeweiligen Persönlichkeit zu tun.

Die Frage ist, ergibt man sich seinem Schicksal und hat seinen Frieden gemacht oder versucht man sein Leben (wenn auch sinnlos) mit jedem Atemzug zu verteidigen?"

Du nennst es Charakter, ich nenne es Schwachsinn.
Ich bin der Meinung, es lohnt sich jeder Kampf, sei auch die Chance auf Erfolg noch so gering. Aber in solchen Fällen gibt es schlicht keine Chance. Egal was er macht, er wird der Strafe nicht entgehen.
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04.05.2014 15:53 Uhr von Mr.Krabbe
 
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im falle eines Problems mit den Hinrichtungsdrogen könnte man ja auch den 0.45 Colt nehmen und einen Gnaden Schuss setzen. tot ist tot egal wie.

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