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Braunlage: Städtische Pommes-Bude pleite - Steuerzahler zahlt Verluste

In Braunlage muss der Steuerzahler für die Verluste geradestehen, die eine Pommes-Bude eingefahren hat. Die Bude wurde von einer niedersächsischen Kommune in einem Schwimmbad eröffnet.

"Mit dem kommunalen Imbiss erzielten die Städtischen Betriebe Braunlage im Jahr 2012 Einnahmen von 16.113 Euro. Dem standen Ausgaben von 17.306 Euro gegenüber. Unterm Strich brachte der kommunale Imbisscontainer der Stadt also einen Verlust von knapp 1.200 Euro", so das Deutsche Steuerinstitut.

Dabei stand die städtisch betriebene Pommes-Bude nur einige Meter von einer privat betriebenen Bude entfernt. Diese ging aufgrund des Konkurrenzkampfes pleite.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verlust, Zahlung, Steuerzahler, Pommes, Bude
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2014 14:44 Uhr von Borgir
 
+41 | -5
 
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Unfassbar. Die können nicht einmal eine Pommes-Bude betreiben. Und solche Leute regieren uns und geben unser Geld aus.
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01.05.2014 14:59 Uhr von rubberduck09
 
+10 | -12
 
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Was ist das denn bitte für eine _bescheuerte_ Rechnung? 1200 Euro ´Verlust´ im Jahr?

Und der Angestellte der da arbeitete war für Lau? Nein? Stellt euch mal vor der hätte Hartz-IV bezogen in dem Jahr! Dann hätt das aber mehr als 1200 Euro gekostet!
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01.05.2014 15:14 Uhr von Hallominator
 
+8 | -1
 
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"Dabei stand die städtisch betriebene Pommes-Bude nur einige Meter von einer privat betriebenen Bude entfernt."

Dann ist das doch kein Wunder, wenn 2 verschiedene Betreiber ihre Pommesbuden direkt nebeneinander aufbauen. Das hätte man vorher wissen müssen, dass das eine blöde Idee ist. Wenn der Bedarf wirklich bestanden hätte, dann hätte ein Betreiber eben eine zweite oder eine größere Butze aufstellen können.
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01.05.2014 15:19 Uhr von Floppy77
 
+11 | -1
 
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Da können sich die Väter der Stadt mal richtig auf die Schultern klopfen, sie haben nicht nur Steuergelder verschwendet sondern sogar noch einen Unternehmer in die Pleite getrieben.
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01.05.2014 15:53 Uhr von Tuvok_
 
+8 | -0
 
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Es dreht sich übrigens um das Waldschwimmbad Hohegeiß... achso nachdem nun beide Betriebe pleite waren hat die Stadt den privaten Kiosk gekauft und sucht nun wieder einen Pächter !!! Das ist doch nur noch grotesk.
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01.05.2014 16:25 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+2 | -0
 
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Dann müsste sie ja dieses Jahr enorme Gewinne erzielen, denn sie hat ja erfolgreich die Konkurrenz verdrängt. Ist zwar nicht ganz so ok, da theoretisch beide hätten schließen müssen, aber so können sie ja dem Steuerzahler das Geld mit Zinsen zurückzahlen :-)
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01.05.2014 16:26 Uhr von artefaktum
 
+5 | -3
 
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@Gothminister

"Wenn sie schon zu dämlich sind, Kleinbetriebe zum bewirtschaften, sollten sie das der freien Wirtschaft überlassen!"

Vollkommen richtig! Deshalb sind Firmenpleiten in der Privatwirtschaft auch vollkommen unbekannt! ;-)
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01.05.2014 16:34 Uhr von svizzy
 
+6 | -0
 
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da wollte 100% einer den privaten buden besitzer aus dem schwimmbad raus haben.
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01.05.2014 16:46 Uhr von Rainer1962
 
+1 | -0
 
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@ Floppy77

Ganz meine Meinung.
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01.05.2014 21:33 Uhr von cvzone
 
+0 | -1
 
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Das gehört eben zur Infrastuktur des Ortes dazu, oder glaubt ihr eine Bücherei fährt Gewinne ein? Natürlich nicht, aber manchen muss oder soll eben da sein, ohne das es wirtschaftlich ist.
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01.05.2014 21:57 Uhr von quade34
 
+0 | -2
 
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Der Staat sollte niemals als Unternehmer agieren dürfen. Verluste zu sozialisieren ist unmoralisch.
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05.05.2014 09:33 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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" Das hätte man vorher wissen müssen, dass das eine blöde Idee ist. " (Hallominator)
Vielleicht war das keine so blöde Idee, wie es zunächst den Anschein hat.
Die Kommune hat für sich ein Geschäftsmodell gesehen und den Pommes-Markt für sich erobert: Jetzt kann sie die Preise anheben und Profit machen.
Braunlage erscheint mir ziemlich kommerzialisiert. Ich war jetzt dort und überall standen Hexen herum, um den 30. April noch "mitzunehmen". Kitschig und kommerzialisiert.

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