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Rezensionen im Internet - was ist erlaubt und was nicht?

Wegen einer schlechten Kundenbewertung wurde vor Kurzem ein Nutzer der Plattform Amazon vom Lieferanten auf 70.000 Euro Schadensersatz verklagt, woraus sich die Frage erhebt, was bei der Bewertung von Artikeln erlaubt ist und was nicht.

Solche Bewertungen fallen unter Art. 5 GG, Meinungsfreiheit. Schmähkritik oder Beleidigungen sind jedoch verboten, ebenso wie Falschaussagen, welche die Persönlichkeitsrechte des Lieferanten verletzen. Daher gilt es, sachlich zu bleiben, keine unwahren Dinge zu behaupten und nicht zu beleidigen.

Zudem sollte man anonym bewerten. Sich selbst positiv zu bewerten ist ebenfalls verboten, da dies als Wettbewerbsverstoß gilt. Unterschreibt man eine Unterlassungserklärung ist dies entgegen der gängigen Auffassung kein Schuldeingeständnis. Besser sei es jedoch, mit dem Unternehmen zu verhandeln.


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WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Amazon, Produkt, Information, Bewertung, Rezension
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2014 15:55 Uhr von Floppy77
 
+5 | -0
 
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@wiederwaslos
Waldhonig als Weißtannenhonig zu verkaufen ist Betrug und ruft nach einer Strafanzeige. Gerade wenn der Händler so ein Trara wegen einer schlechten Bewertung abgiebt.

Wenn die Ebay, Amazon und Co Einfluss auf die Bewertungen nehmen, macht das ganze keinen Sinn, da bräuchte man eher ein unabhängiges Portal.
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01.05.2014 19:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -0
 
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Die meisten Leute halten eben nicht durch, wenn sie wegen einer Schlechtbewertung vom Händler bedroht werden.
Da muss man einfach lässig bleiben und denen erklären, dass man sich schon auf die Auseinandersetzung vor dem Gericht freut. Der Sache dann vorauseilt und vielleicht sogar der Staatsanwaltschaft als Betrug meldet.

Das muss man wissen: Geklagt wird beim Ort des Verbrauchers (dem Beklagten). Der betuchte Kläger darf seinen Star-Anwalt dort gar nicht hinschicken - sondern muss einen Anwalt vor Ort beauftragen. Der hat meist 0 Bock die Sache vor dem Amtsgericht durchzufechten und verliert fast immer.

Von mir vorgenommene miserable und gute Bewertungen wurden alle anstandslos veröffentlicht (Amazon, Hotelbewertungen, Restaurantbewertungen, ebay usw.).
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01.05.2014 20:06 Uhr von ms1889
 
+2 | -5
 
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nuja...dieses "verlags" spezial urheberecht zeigt...das verlage nicht seriös sind.

JEDER der sich daruf beruft ist für mich moralisch ein schmarotzer, da er sich unredlich bereichert.

zB: ein handwerker der dir ein klo montiert...nimmt auch keine benutzungsgebühren für die benutzung desselbigen. urheberrecht tut aber ganau dieses. ich lasse keine einwände zu, da jemand der sich aufs urheberecht berugt asozial sein muß, da er rücksichtslos nur seine eigene bereicherung im kopf hat. wer seine "kunst" für sich haben möchte, sollte sie nicht veröffendlichen. veröffendlichungen heben für mich jedes persönliche eigentumsrecht auf.

was der gesetzgeber dazu "einführt" ist mir wurscht, da er scheinbar nicht mehr das volk im kopf hat sondern geschmiert ist von den lobbys (gewerbliche parteispenden und nebenarbeit bei firmen müsste für parlamentarier verboten werden...leider sind parlamentarier ja die die ihr gehalt und "rechte" selber festlegen..was wieder ein zustand ist, der gegen das volk arbeitet)

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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01.05.2014 20:15 Uhr von ms1889
 
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p.s.: danke für die minusse
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01.05.2014 20:29 Uhr von MBGucky
 
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@ms1889:

Das schreibst du nur weil den Schund den du schreibst eh keiner abkupfern würde.

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