01.05.14 10:16 Uhr
 1.010
 

Ryanair wollte mit Klage Opodo, Fluege.de und Ab-in-den-Urlaub aussperren

Ryanair wollte mit seinen AGB verhindern, dass Anbieter wie Cheaptickets, Opodo, Fluege.de oder Ab-in-den-Urlaub die Flugdaten von der Ryanair-Webseite automatisch auslesen, um deren Flüge mit Vermittlungsgebühren auf ihren eigenen Webseiten zu verkaufen.

Ryanair will das jedoch nicht. Ihre Flüge wollen sie lieber exklusiv über ihre eigene Website oder das Call Center verkaufen. So kann Ryanair auch andere Produkte und Zusatzdienstleistungen verkaufen. Ryanair hatte seine AGB geändert, so dass niemand anders ihre Flüge anbieten könnte.

Ein Reiseportal, das Flüge vermittelt, wurde von Ryanair dann verklagt. Das Oberlandesgericht hatte Ryanair zunächst Recht gegeben, doch der Bundesgerichtshof entschied, dass das automatische Auslesen von Flugdaten auf den Webseiten der Airlines (sog. "Screen Scraping") nicht unlauter sei.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Urlaub, Ryanair, Opodo
Quelle: www.lto.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Clickbait-falle Huffingtonpost
Flüchtlinge sollen sich mehr in die Politik einmischen
Mann attackiert Ehefrau und verletzt diese lebensgefährlich

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.05.2014 11:18 Uhr von tobsen2009
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Der soll froh sein das andere Portale Flüge für die verkaufen, aber ne, da kann man ja keine versteckten Hintertürchen einbauen wie die altbekannte Versicherung wo man sein Land auswählen soll und wo dann irgendwo zwischen Timbuktu und Kolumbien steht "ich brauche keine Versicherung"... oder das eigene Ryanair-Gepäck, oder der sehr günstige SMS-Info Service oder die neue ebenfalls sehr günstige Sitzplatzwahl :D
Kommentar ansehen
01.05.2014 12:00 Uhr von langweiler48
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Raynair hat in seinen oberen Geschäftsetagen sehr schlechte Manager sitzen. Wenn andere ihnen Kunden bringt, dann soll es ihnen doch egal sein. Auch wenn der vermittelte Kunde durch den Anbieter einen höheren Preis bezahlt, ist doch die relevant, da niemand umsonst arbeitet.

Dieser Prozess, wird er richtig breit getreten, kann zu schweren Rückschlägen bei zukünftigen Buchungen führen.
Kommentar ansehen
01.05.2014 13:19 Uhr von ressam85
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Bin da voll auf Ryanair´s Seite, es gibt keine hintertürchen aber bei ab-in-den-urlaub schon !

[ nachträglich editiert von ressam85 ]
Kommentar ansehen
01.05.2014 13:40 Uhr von The Roadrunner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Interessant an der Sache ist, dass die Bahn/S-Bahn in Berlin und Brandenburg jemanden eine Unterlassungserklärung zu kommen lassen hat, als versucht wurde eine App für Android zu schreiben, in der die der Bahn geparset/eingelesen/von der Homepage abgegriffne worden sind.

Begründet wurde das ganze, dass die Daten dem Unternehmen gehören und dies somit bestimen kann, wer und in wie (in welcher Form) damit umgegangen wird. Angeblich sei es noch als Angriff auf den Server gewertet worden - klar, weil so bekommt man schneller die Unterlassungserklärung durchgewunken.
Derjenge hat für jede Verbindung von der App eine Verbindung zum Server der Bahn aufgemacht; ist alss wirklich ein riesen Angriff, weil der User ja direkt die Serverseiten nie aufgerufen haette.

Halten wir fest: interessant, wie für Daten, die abgegriffen werden, mit zweierlei Mass gemessen wird.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Clickbait-falle Huffingtonpost
Flüchtlinge sollen sich mehr in die Politik einmischen
Mann attackiert Ehefrau und verletzt diese lebensgefährlich


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?