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Kanada: Kinderbuchklassiker sollte wegen Aufforderung zur Gewalt verboten werden

Die Leiterin einer öffentlichen Bibliothek in Toronto (Kanada) erklärte einem Fernsehsender gegenüber, mit welchen Beschwerden sich ihre Einrichtung befassen muss. Im letzten Jahr hatte ein Prüfungsausschuss zahlreiche Bücher kritisiert, manche mit bizarr anmutenden Begründungen.

Das Buch "Hop on pop" des Pulitzerpreisgewinners Theodor Seuss Geisel wurde beanstandet, da es angeblich Kinder dazu ermuntere, Gewalt gegen ihre Eltern auszuüben. Ein Schirmherr hatte die Bibliothek gar aufgefordert, sich bei Vätern aus der Region zu entschuldigen.

Das Buch durfte "bleiben", genau wie ein Werk über John F. Kennedy. Dieses wurde beanstandet, weil es Lee Harvey Oswald als alleinigen Attentäter beschrieb. Da dies aber die "derzeit gültige Version" sei kann es weiterhin ausgeliehen werden.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gewalt, Kanada, Bücherei
Quelle: toronto.ctvnews.ca

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2014 10:59 Uhr von CallMeEvil
 
+19 | -0
 
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Die sollten lieber Hänsel und Gretel verbieten, wegen dieser Geschichte habe ich meine Oma im Ofen verbrannt. Ich schreibe diesen Kommentar gerade aus dem Knast.

Oh Moment Mal, es kommt grade wieder Gewalt und Pornografie im Mittagsfernsehen, muss weg. Cya
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30.04.2014 12:29 Uhr von KobaltKobold
 
+1 | -1
 
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Kanada, das zweite Schweden. Politisch korrektes Feministenparadies. Mal sehen, wann dort die ersten Lootfeste losgehen.
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30.04.2014 12:33 Uhr von CrazyWolf1981
 
+7 | -2
 
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Werden dann auch religiöse Märchenbücher verboten? Bibel, Koran etc.

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