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Stellungnahme nach Ekel-Reportage: Nun reagiert Fast-Food-Riese Burger King

Nach der Ausstrahlung der Reportage "Team Wallraff", welche die vom Franchise-Nehmer Ergün Yildiz geführten Filialen durch Aufdeckung der dortigen Missstände in ein schlechtes Licht rückte, distanziert sich der Fast-Food-Riese von diesem. Das Unternehmen habe "keinerlei Toleranz und Akzeptanz".

Von den Vorwürfen betroffen sind zirka 90 Filialen der Yi-Ko-Holding, welche Filialen von Burger King in Süddeutschland betreibt. Es wurde von Ausbeutung, Darmbakterien in der Küche und mangelnder Hygiene berichtet. Burger King habe die Reportage intensiv verfolgt.

Die Fast-Food-Kette kommentiert, dass es sich bei der Yi-Ko-Holding um ein "rechtlich und wirtschaftlich" unabhängiges Unternehmen handelt. Man ist sich bewusst, dass die Missstände dem Ruf des Unternehmens schaden, weshalb nun ein Aktionsplan mit Yildiz erarbeitet werden soll.


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WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Riese, Burger, Burger King, Ekel, Stellungnahme, Reportage, King
Quelle: www.gmx.ch

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30.04.2014 09:15 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+76 | -2
 
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"rechtlich und wirtschaftlich unabhängiges Unternehmen handelt"

und wie erkenne ich von draußen das es ein ganz anderes Unternehmen ist?
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30.04.2014 09:27 Uhr von Leimy
 
+14 | -4
 
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Irgendwo in der Filiale muss eine Art Impressum aushängen.
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30.04.2014 09:28 Uhr von perMagna
 
+30 | -1
 
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@ AlphaTierchen1510

Wahrscheinlich an einem zerfleddertem Aufkleber mit verdreckter Mikroschrift unten links an der Eingangstür.
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30.04.2014 09:28 Uhr von Major_Sepp
 
+19 | -0
 
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Alphatierchen:

Von außen wohl überhaupt nicht, aber hier ist eine Auflistung der Filialien:

http://www.berliner-zeitung.de/...

Quelle: Wikipedia / BZ
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30.04.2014 09:34 Uhr von cvzone
 
+37 | -1
 
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Das ist übgrigends genau der Franchiser, welcher seine Mitarbeiter seit einer Weile mit Abnahnungen und Kündigen überhäuft, um die Besserbezahlten loszuwerden.
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30.04.2014 09:38 Uhr von Sarkast
 
+16 | -2
 
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Burger King muss am Umsatzrückgang spüren, dass solche "Sparmaßnahmen" letztendlich Verluste einbringen. Nur so kann sich etwas ändern, der Bürger ist gefordert:
Boykott, wenn auch nur für einen absehbaren Zeitraum, wird wahrscheinlich mehr bewirken, als jeglicher Protest oder eine Demonstration.
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30.04.2014 09:50 Uhr von Jolly.Roger
 
+17 | -2
 
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"...welche Filialen von Burger King in Süddeutschland betreibt..."

Der Ruhrpott zählt also zu Süddeutschland?


Es gibt klare Regeln für die Franchisenehmer bei BK. Das Problem ist, dass sie Yi-Ko nicht einfach so rauswerfen können, weil sie dann selbst auf den über 90 Filialen sitzen und dafür hat BK nicht das Geld.

Trotzdem müssen sie aktiv werden, sonst gehen da bald auch die letzten Lichter aus...und an Gesetze muss sich auch Herr Yildiz halten, also sind auch die Behörden gefragt.
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30.04.2014 10:11 Uhr von magnificus
 
+8 | -21
 
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30.04.2014 10:15 Uhr von Hirnfurz
 
+17 | -2
 
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@magnificius:

Da hast du sicher recht. Wer aber meckert, wird bedroht, auch mit dem Anwalt Naujoks. Habe gerade dazu eine neue News eingeliefert. Unglaublich, was da vor sich geht.

Und @Jolly.Roger: In der Quelle steht Süddeutschland, an die muss ich mich leider halten :-)
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30.04.2014 10:45 Uhr von faktkonkret
 
+5 | -0
 
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Meine Meinung ist:
Burgerkingsfilalen sind in der Regel heisst begehrt und man kann relativ sicher reich werden. Normal ist es nicht leicht eine Filiale zu bekommen. Kredite der Bank sind relativ leicht zu bekommen. Filialen wurden jedenfalls früher über ein Punktesystem übergeben je schlechter das Punkteniveau desto kleiner das Einsatzgebiet um Fillialen übernehmen zu dürfen.
Hier dürfte aber das Problem sein nicht mehr reich zu werden wegen der Negativpresse. Also auch keine Investoren.
BK bzw. dessen Betreiber kann sehr wohl unter den beschriebenen Umständen den Franchisnehmer kündigen.
Aber unter den jetzigen Umständen ist es wohl besser den Betreiber, die Verluste die jetzt kommen erst mal selber zu bewältigen lassen.
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30.04.2014 11:04 Uhr von El-Diablo
 
+12 | -4
 
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Butter bei die Fische, ich habe zu meiner Studien Zeit bei McDoof gearbeitet, damit ich keinen ärger bekomme drücke ich es mal so aus, seit dem habe ich nie wieder bei McDoof gegessen. Das war in Berlin (Zentrum)) und hatte auch einem Privaten deutschen Franchisenehmer gehört.

Gestern einen Freund gefragt wie es bei ihm auf Arbeit ist, er ist ein Koch und arbeitet in einem noblen szene/promi restaurant, hat mir meine Erfahrungen bestätigt.

Am besten ist wirklich selber Essen machen zu Hause.

[ nachträglich editiert von El-Diablo ]
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30.04.2014 11:11 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -1
 
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Hirnfurz:

da steht "hauptsächlich in Süddeutschland".... ;-)

War ja auch nur eine Frage...^^
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30.04.2014 11:28 Uhr von Omega-Red
 
+4 | -1
 
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Wenn ich daran denke unter welchen Bedingungen die Angestellten in diesen Läden arbeiten müssen, wundert mich gar nichts.
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30.04.2014 12:12 Uhr von calcifer
 
+2 | -1
 
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Also ersten ist es nun mal; Ist es echt so was "franchise nehmer" IMMER Eigenständige unternehmen. daher kann es eben auch in zb zwichen zwei BK Fililalen große unterschiede geben vor allem wenn die von verschiedeen franchise nehmer gefürt werden..!

Zum andern steht bei Vielen "Franchise unternehmen" wie eben meist an der Haupteingangstür ein schlild/ Aufkleber mit den Inhaber. Was soweit ich weiß sogar ein Rechtliches MUSS ist Daher kann man das erkennen zudem gibt es auch gerade zu dem fall im internet Listen wo Alle Yildiz BK filialen drauf aufgelistet sind ;)

Aber wie schon gesagt würde "solch schreckiche und Unhygienische" zustände kann und gibt es auch ins Sterne/Nobel ...Resturantes geben.
Hab da allgemein auch schon so manches von gelernten köchen gehört daher kann man da eben nicht sagen die "bösen und schmutzigen fast food ketten" sowas gibt es echt ÜBERALL!!
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30.04.2014 12:29 Uhr von mafuza
 
+4 | -0
 
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Ich weiß schon warum ich bei Burger King und Co. nichts esse!
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30.04.2014 12:32 Uhr von Maverick Zero
 
+13 | -4
 
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Die Hygiene ist doch gar nicht das größte Problem.
Das mit Abstand Schlimmste an der ganzen Sache ist, wie hier mit Menschen umgegangen wird.
Die schlechten Löhne, das Nicht-Ausbezahlen von Überstunden, die Stupfkarten-Mogelei, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, sowie das gezielte Demontieren von Betriebsräten mit Hilfe des Anwalts Naujoks, der großkotzig erklärt, dass niemand unkündbar sei. Ständiger Druck und die Kündigung im Nacken. Psychoterror und Verfolgung im privaten Umfeld. Würg...

Solche Menschen sind Verbrecher. Verbrecher übelster Sorte, die eingesperrt gehören.
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30.04.2014 14:02 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -1
 
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also wo ich war bisher, hat es top geschmeckt.
Naja gut liegt wohl auch daran das die Filialen nicht zu Yildiz gehört haben.
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30.04.2014 14:15 Uhr von Esco991
 
+12 | -2
 
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"Die Fast-Food-Kette kommentiert, dass es sich bei der Yi-Ko-Holding um ein "rechtlich und wirtschaftlich" unabhängiges Unternehmen handelt. Man ist sich bewusst, dass die Missstände dem Ruf des Unternehmens schaden, weshalb nun ein Aktionsplan mit Yildiz erarbeitet werden soll."

Das mag ja rechtlich sicher so sein, aber mir als "Normalbürger" ist es relativ egal, wer da der Franchisenehmer ist. Ich sehe das Riesen Burger King Logo überall an den Wänden des Ladens und es ist für mich somit Burger King der sich da den schlechten Ruf erarbeitet.

Auch wenn die Yi-Ko Holding Gruppe nur im Süden sein soll, so muss ich doch sagen, dass Burger King hier im Norden qualitativ nicht mal annähernd an McDonalds rankommt. Bei BK merkte ich immer, dass die Burger schon rumlagen, Salat nicht mehr frisch etc, deswegen gehe ich da auch beim größten Hunger nicht mehr hin. Wohingegen McDonalds hier oben immer frische Ware hat, Salate knackig etc. Aber am besten ist es immer noch, sich nen schönen Burger selber zu grillen :)
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30.04.2014 14:37 Uhr von Gizmo1982
 
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@magnificus: Die haben in ihren Fillialen nicht mal richtig heißes Wasser,keine Spühlmaschine etc. nur um Kosten zu sparen. Wenn du an einem Arbeitsplatz arbeiten musst an dem es an den nötigsten Dingen fehlt, wie willst du dann anständig arbeiten?! Dann hast du auch immernoch den Druck deines Chef`s im Rücken, was die Sache nicht besser macht. Dort heißt es eben, entweder du machst was dir gesagt wird oder du kannst gehen!

[ nachträglich editiert von Gizmo1982 ]
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30.04.2014 16:23 Uhr von magnificus
 
+9 | -1
 
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"Wenn du an einem Arbeitsplatz arbeiten MUSST? an dem es an den nötigsten Dingen fehlt, wie willst du dann anständig arbeiten?! "

Gar nicht. Das ist doch eklig. Wenn die Arbeitsbedingungen schlecht sind, die Bezahlung mies, der Chef Sch*, warum arbeitet man dort?
Schlecht bezahlte Jobs gibt es woanders auch mit besseren Bedingungen.
Als Angestellte muss ich mich fragen: Was habe ich getan, oder habe ich alles getan, um an der Lage was zu ändern?
Ein Kernproblem bei allem!

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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30.04.2014 16:43 Uhr von el_vizz
 
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Na toll. Nu hab ich just unter dem Kronkorken meines Feierabendbierchens den Megagewinn von einem Euro gefunden, und kann den in meiner Nähe nur bei Burger King einlösen. Zum Leberschaden bekomm ich jetzt also auch noch Darmbakterien, besten Dank auch...:D

Kleiner Tipp: Garantiert frische Burger bekommt man durch Sonderwünsche. Ich vertrag keine Gurken, und bestell die Burger immer ohne - und während die anderen immer schon reinhauen, muss ich erst draufpusten. Hilft natürlich nicht gegen Darmbakterien, aber das liegt dann echt an den Mitarbeitern...
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30.04.2014 18:25 Uhr von keineahnung13
 
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kämen die nicht besser, bei den die Verträge zu kündigen? Weil der Ruf ist ja in den Filialen mit dem Unternehmern total im Arsch...
kämen wohl besser die zu zu machen, reinigen und neuen Partner da reinzusetzen mit einer Eröffnungsfeier wo auch noch dran steht, mit neuem Besitzer.

Alles andere denke ich, wird wohl eher mehr schlecht funktionieren, mit dem Verbrecher.
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30.04.2014 19:11 Uhr von shellwalk2
 
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das hat überhaupt nix mit diesen 90 läden zu tun, so ist es überall.
ich habe bei 4 bks gearbeitet und sag euch: die hygienischen zustände sind SEHR viel schlimmer als hier geschildert.
ein laden wo ich gearbeitet habe wurde vom gesundheitsamt mal kontrolliert und sofort dicht gemacht, 120 mängel wurden ausgemacht, nach paar tagen wurde der laden wieder gegen bares geöffnet. es geht nur ums geld.
die anderen läden wo ich war waren auch nicht besser. die einzigen burger die ich bei bk esse sind die ich selbst gemacht habe, sonst würde ich mir die kretze holen.
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30.04.2014 20:00 Uhr von DonKorax65
 
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Nah mal sehen wie das mit denen weitergeht, aber ich mache mir nicht all zuviel Hoffnung denn eine Krähe hackt der anderen schon kein Auge raus!
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30.04.2014 20:12 Uhr von ckohnert
 
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Zu einem der ersten Kommentare: Es wird wohl keine "original" Burgerkings geben vermute ich - da alle durch ein Franchise System unter anderen Firmen laufen. Die Marken-Firma hat also keine Restaurants, sondern "versorgt" diese nur... Oder liege ich falsch?

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