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"Barbarenschatz" ist jetzt im Landesmuseum in Mainz zu sehen

Im Februar diesen Jahres hatte ein Hobby-Archäologe im Wald bei Rülzheim (Kreis Germersheim) den sogenannten "Barbarenschatz", er stammt aus der spätrömischen Kaiserzeit (Spätantike), entdeckt (ShortNews berichtete).

Etwa fünfzig Stücke dieses Schatzes sind seit dem vergangenen Wochenende im Landesmuseum in Mainz ausgestellt. Der Fund hat einen Wert von über eine Million Euro.

Gegen den Raubgräber laufen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, weil er bei der Ausgrabung des Schatzes den Fundort kaputt gemacht hat.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Museum, Mainz, Schatz, Ausgrabung
Quelle: www.schwaebische.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2014 15:20 Uhr von Biblio
 
+2 | -2
 
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Ein Barbarenschatz landet im Kunstmuseum und soll bestaunt werden, aber den gleichen Leuten, die bewundernd und staunend in eine solche Ausstellung gehen, ist ein T-Shirt mit dem Konterfei von Che ein Problem und stößt ihnen auf.

Guckt nicht so blöd ... als ob eure angeblich zivilisierte Zivilisation auf grünstem Gras gewachsen wäre ...
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29.04.2014 16:52 Uhr von d1pe
 
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So sagt man also Danke. Der Finder bekommt noch ein Ermittlungsverfahren an den Hals. Der überlegt sich nächstes mal zweimal, ob er so einen Fund meldet.
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29.04.2014 20:21 Uhr von bstraten
 
+3 | -0
 
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So sieht es aus! Die bürokatisierten Sesselfurzerarchaeologen schmücken sich mit den fremden Federn eines Sondengängers mit einer tollen Ausstellung und hängen dem auch noch ein Strafverfahren an. Ohne den Mann wäre dieser Schatz mindestens bis in alle Ewigkeit, ganz sicher aber bis ans Ende der verlausten Zecken in den Ämtern unentdeckt geblieben.

Wer so mit freiwilligen Suchern umgeht wird keine Funde mehr gemeldet bekommen.
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30.04.2014 09:12 Uhr von Gierin
 
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Ich glaube, ich würde so einen Fund so oder so melden. Die "Gefahr", dass man auf einen Millionenschatz stösst ist eh klein. Viel wahrscheinlicher ist, dass man einen Gegenstand findet, der wenig Materialwert aber historisch sehr wertvoll ist.
Beispiel Himelscheibe von Nebra: Die Scheibe und dazugehörige Funde sind ja "nur" aus Bronze. Vom historischen Wert her sind sie unbezahlbar. Aber man muss ja auch nachweisen können, dass sie echt sind. Und hier beisst sich die Katze in den Schwanz.

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