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Berlusconi-Eklat: Jean-Claude Juncker von KZ-Aussage "angewidert"

Der ehemalige italienische Präsident Silvio Berlusconi hat mit der Aussage, dass die Konzentrationslager für die Deutschen nie existiert hätten, für einen Eklat gesorgt (ShortNews berichtete).

Der luxemburgische Politiker und Ex-Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, zeigte sich ebenfalls empört über diese Aussage.

"Die jüngsten Bemerkungen von Herrn Berlusconi haben mich angewidert", so Juncker.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Silvio Berlusconi, Eklat, Aussage, KZ, Jean-Claude Juncker
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2014 14:42 Uhr von Schnulli007
 
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Warum schenkt man diesem klein-pimmeligen Gangster eigentlich noch Aufmerksamkeit?
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28.04.2014 15:51 Uhr von Gizmo1982
 
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@dasd500: "Die meisten Deutschen glauben nicht an KZs und wissen auch nicht wo es überall KZs gab und vorallem behaupten die meisten es hätte in Deutschland garkeine KZs gegeben ist eine Wahre aussage."

Selten so eine dämliche Aussage gelesen!
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28.04.2014 15:55 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
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@dasd500:
Du hast also die meisten Deutschen gefragt? Respekt! Mich hast du leider vergessen.

Oder wünschst du dir nur, dass es so ist?
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28.04.2014 17:42 Uhr von Jolly.Roger
 
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@dasd500

"Die meisten Deutschen glauben nicht an KZs"
"vorallem behaupten die meisten es hätte in Deutschland garkeine KZs gegeben"

Bitte eine belastbare Quelle für diese Behauptungen.
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28.04.2014 18:18 Uhr von CoffeMaker
 
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"Zitat meines Groß Onkels STUKA Torpedo Pilot und Ausbilder: Wer behauptet von nichts gewusst zu haben, lügt, alle wussten worauf die Todesstrafe stand."

Das ist grundlegend falsch. Nur weil dein Großonkel das wusste heißt es noch lange nicht das damals alle das wussten. Die KZ´s bzw. die Vernichtungslager waren nicht gerade im Zentrum der Städte hingebaut worden.
Sicherlich wussten einige damals davon, vor allem die die in der Nähe wohnten oder damit zutun hatten aber ich denke das man die damals irgendwie dazu gebracht hatte es nicht weiter zu erzählen.
Desweiteren, es gab damals noch kein Internet als das sich die Städter hätten mit der Landbevölkerung austauschen können. Und im Fernsehen und Radio hatte man sowas auch nicht gebracht. Wie also sollen davon alle gewusst haben wenn die die es wussten geschwiegen haben?
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28.04.2014 18:32 Uhr von Jolly.Roger
 
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Also bei meinem Opa war die Angst vorm KZ sicher nicht da, weil das zu der Zeit dort keiner davon wusste. Da hatten alle mehr Angst davor nach Sibirien geschickt zu werden, was meinem Opa wegen Hitler-Kritik auch passierte.

Dass sich irgendwann gegen Ende des Krieges das Wissen um die KZs verbreitet hat und nach dem Ende fast alle davon gewusst haben müssen, ist auch klar.

Ich weiß nur nicht, wie man darauf kommt zu behaupten, die meisten Deutschen würden nicht an KZs glauben oder sogar behaupten, es hätte keine gegeben.

Diese Aussage würde ich ganz gerne belegt haben, weil sie nämlich hinten und vorne falsch ist.
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29.04.2014 14:34 Uhr von daguckstdu
 
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@CoffeeMaker

"Nur weil dein Großonkel das wusste heißt es noch lange nicht das damals alle das wussten. Die KZ´s bzw. die Vernichtungslager waren nicht gerade im Zentrum der Städte hingebaut worden."


Auf Fragen der Alliierten ab 1945 nach den NS-Massenmorden antworteten viele Deutsche stereotyp, sie hätten davon nichts gewusst. Das galt damaligen Beobachtern als Schutzbehauptung, die eine befürchtete Bestrafung abwehren sollte, oder als Verdrängung. In regelmäßigen Umfragen des Allensbacher Meinungsforschungsinstituts aus den 1950er und 1960er Jahren erklärten zwischen 25 und 40 Prozent (20 bis 35 Millionen) der befragten deutschen Zeitzeugen, sie hätten sehr wohl von den Massenmorden an Juden in den eroberten Gebieten Osteuropas gewusst.

http://de.wikipedia.org/...

Man stelle sich vor bis zu 35 000 000 Menschen wussten davon!!!!!!!!

Die hier wussten auch nichts!!

"Das KZ in Neuengamme bei Hamburg, vor knapp sechzig Jahren Ort eines bestialischen Verbrechens. Die Nazis ermordeten hier über 50.000 Menschen, direkt neben dem Dorf. Wladimir Ostapenko, ein Überlebender des KZ Neuengamme erinnnert sich: "Jede Wolke aus dem Krematorium ein Menschenleben. Rund um die Uhr kam der Rauch da raus, 24 Stunden. Natürlich hat die Bevölkerung von Neuengamme das gesehen. Es kam ja immer ein Bauer, der die Asche aus dem Krematorium abholte, als Dünger."

http://daserste.ndr.de/...



[ nachträglich editiert von daguckstdu ]
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29.04.2014 16:51 Uhr von Jolly.Roger
 
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Wir sollten mal unterscheiden, von WANN wir sprechen.

Während des zweiten Weltkriegs gab es mit Sicherheit viele Menschen, die nichts von den genauen Vorgängen in den KZs wussten, weil sie weit von einem weg lebten und zu der Zeit definintiv andere Probleme hatten.

Weil ein Bauer die Asche abgeholt hat, müssen nicht zwangsläufig alle Anwohner Bescheid gewusst haben, was in dem Lager genau vorgeht. Der Bauer wirds kaum an die große Glocke gehängt haben, dass er die Asche von Menschen auf seinen Acker und auf das Getreide oder Gemüse gekippt hat.

Da sind wir auch schon beim nächsten Punkt: WAS wussten die Leute?
Wussten sie dass es die Lager gab? Hier würde ich definitiv JA sagen.
Wussten sie GENAU, was dort vorging?
Hier würde ich eher nein sagen, da sehr viele Lager nach außen ebenso abgeschottet wurden wie nach innen.

KZ wie Dachau wurden als Propaganda-Instrument verwendet, aber offiziell als Straf- bzw. Arbeitslager für politische Gegner.
Wobei auch damals viele mehr Angst davor hatten, nach Sibirien geschickt zu werden als in ein Lager zu kommen.

Und von den "echten" Vernichtungslagern im Osten wussten wohl wirklich noch weniger Deutsche von.

Das hat sich aber nach Ende des Krieges deutlich geändert, heute braucht keiner mehr zu behaupten, er wisse nichts über KZ.
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29.04.2014 18:44 Uhr von Jolly.Roger
 
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Dass Leute wegkamen bedeutet nicht automatisch, dass man auch genau wusste, was mit ihnen passiert.

"Jeder wusste es alle beobachteten es."

Nun ja. Ich würde ALLEN Menschen ja nicht unterstellen, was sie damals zu wissen hatten und was nicht. Zumal die meisten zu der Zeit selbst genug eigene Probleme hatten.

Mein Opa wurde nach Sibirien gebracht, glaubst du meine Oma mit 5 Kindern hatte groß Zeit sich Gedanken um Leute zu machen, die ebenfalls weggebracht wurden?
In Großstädten waren die Leute froh, wenn sie was zu Essen auftreiben konnten, auf dem Land war man zu weit weg um genau über die KZ bescheid zu wissen.

Und die Buschtrommeln haben damals auch nur LOKAL so gut funktioniert. Und auch da wusste man schon, dass man nicht alles glauben konnte...

Heute ist man natürlich viel schlauer, aber es hat auch Jahrzehnte gedauert, bis alle Fakten auf dem Tisch lagen. Das sollte man nicht vergessen, wenn man den Leuten damals noch etwas vorwerfen möchte.



Wo sind denn nun deine Belege für deine Behauptungen? Wo steht denn bitte eine verlässliche Zahl, dass "die meisten" Deutschen noch KZ leugnen?

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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01.05.2014 15:18 Uhr von CoffeMaker
 
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"Man stelle sich vor bis zu 35 000 000 Menschen wussten davon!!!!!!!!"

Das ist eine Umfrage, man hat nicht das gesamte Volk gefragt.
Davon mal abgesehen bin ich vorsichtig mit dem was mir der Sieger erzählt. Laut einer Geheimunterredung hatte man vor das sowieso schon Grauenhafte noch grauenhafter zu machen damit das deutsche Volk nie wieder sich von seinen Knien erhebt. Wenn man die Türkei besetzt hätte wären aus den 1,5 Millionen Armenier wahrscheinlich auch 10 Millionen geworden.

Es gab da mal 2 Leute die sich mit dem Holocaust beschäftigten, glaube einem Franzosen und einem Ami. Die haben die ganzen Unterlagen studiert und festgestellt das die Zahlen zu hoch sind die da angesetzt wurden, das es rein technisch garnicht möglich war. Naja die beiden hat man ganz schnell als Holocaustleugner kaltgestellt obwohl ich mich frage warum sollten ein Franzose und ein Ami den Holocaust leugnen oder verharmlosen wollen wenn nicht doch was dran wäre.

Es gibt da auch noch etliche Sachen mehr die ein anderes Licht auf das was damals geschah wirft und falls diese Sachen stimmen dann lief da eine noch ganz andere Sauerei ab und die wahren Drahtzieher sind noch ungestraft.

Aber ich denke das werden wir wohl nie erfahren.
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11.05.2014 18:10 Uhr von daguckstdu
 
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@Coffemaker

Ja ja der Sieger schreibt die Geschichte. Ist ein Alleeheilmittel gegen Fakten, gell!

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