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Stuttgart: Manfred-Rommel-Flughafen - Verwechslungsgefahr mit Nazi-Namen

Stuttgart will seinen Flughafen nach dem ehemaligen Oberbürgermeister Manfred Rommel benennen, was trotz der Verdienste des Politikers umstritten ist.

Grund dafür ist, dass Amerikaner oder andere internationale Reisende den Namen mit dem einstigen Nazi-Kriegshelden Erwin Rommel verwechseln könnten.

Im Internet häufen sich nun empörte Kommentare wie: "Ich schäme mich in Grund und Boden, wenn ich das nächste Mal Freunde in Israel besuche und an meinem Koffer das Namensschild Rommel baumelt."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stuttgart, Flughafen, Name, Nazi, Verwechslung, Erwin Rommel
Quelle: www.sueddeutsche.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2014 12:19 Uhr von jupiter12
 
+26 | -1
 
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Wo ist das Problem?
Es geht um MANFRED nicht um ERWIN!
Selbst wenn es um Erwin ginge, so hat er sich eines besseren belehren lassen und ist dafuer gestorben.

Also koennte man den Flughafen auch deshalb ROMMEL nennen weil der Senior der Eier hatte gegen das Regime zu sein !



[ nachträglich editiert von jupiter12 ]
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28.04.2014 12:23 Uhr von Kemono
 
+9 | -0
 
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"Ich schäme mich in Grund und Boden, wenn ich das nächste Mal Freunde in Israel besuche und an meinem Koffer das Namensschild Rommel baumelt." - ja,dann mach das Schild vorher ab...

Immer und immer wieder NS hier und da....
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28.04.2014 12:41 Uhr von Vato69
 
+7 | -0
 
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Einfach alle Buchstaben aus der NS Zeit die im Alphabet vorkommen ganz streichen. Und schon ist gut mit der Verwechslungsgefahr.
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28.04.2014 12:45 Uhr von JustMe27
 
+17 | -0
 
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Wow, dass der Autor UND Sn es schaffen, rauszunehmen, dass die beiden Vater und Sohn sind, ist beachtlich. Und wie gesagt, Erwin Rommel gilt weltweit zwar als Offizier der Wehrmacht, doch niemand nennt ihn Nazi. Sind doch auch Strassen in der Umgebung nach ihm benannt. Und der Sohn war der beliebteste Bürgermeister, den Stuttgart nach dem Krieg bis heute hatte. Aber wenn man keine Probleme hat wie der Vollidiot mit dem Namensschild in der News, macht man sich halt welche...
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28.04.2014 13:12 Uhr von ghostinside
 
+1 | -0
 
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Man könnte also den Sohn mit dem Vater verwechseln...xD
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28.04.2014 13:19 Uhr von psycoman
 
+6 | -0
 
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"Ich schäme mich in Grund und Boden, wenn ich das nächste Mal Freunde in Israel besuche und an meinem Koffer das Namensschild Rommel baumelt."

Eher für die Aussage, denn am Koffer steht sicherlich STR oder EDDS, nicht Manfred Rommel Flughafen Stuttgart.

Gerade Isreali dürften doch Nazigrößen kennen und wissen, dass Manfred nicht Erwin ist, aber gut.
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28.04.2014 13:32 Uhr von DEvB
 
+1 | -0
 
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Die sollen den Flughafen einfach "Manni-Piste" nennen und schon sind alle zufrieden...
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28.04.2014 14:23 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -4
 
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Warum ist daran etwas auszusetzen?

Hier werden doch andauernd Mehmet und Mehmet in einen Topf geworfen.
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28.04.2014 18:14 Uhr von Pura
 
+3 | -0
 
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Ich kann überhaupt nicht verstehen was an dem Namen Rommel verwerflich ist? Er hat sich sogar gegen das NS-Regime gestellt und musste dafür Selbstmord begehen, damit seiner Familie nichts geschieht.
Immer diese künstliche Aufregung die nur durch reines Unwissen und Dummheit entstehen.
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28.04.2014 18:52 Uhr von mort76
 
+2 | -10
 
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BastB,
Rommel war kein Nazi?

"Zwar war Rommel nie Mitglied der NSDAP, er akzeptierte aber widerspruchslos die Etablierung des nationalsozialistischen Systems und machte in der Wehrmacht Karriere.
In der Literatur wird immer wieder von dem engen Verhältnis zwischen Hitler und Rommel gesprochen. Hitler förderte Rommels Karriere persönlich. Als Kommandant des Führerhauptquartiers befand er sich schon früh in direkter Nähe des Diktators. Beide Männer sollen einander respektiert und sich äußerst gut verstanden haben. Rommel galt allgemein als Hitlers „Lieblingsgeneral“. Laut Albert Kesselring übte er auf Hitler einen „fast hypnotischen Einfluss“ aus.
Goebbels notierte im Oktober 1942 nach einem Gespräch mit Hitler:
„Rommel hat auf Hitler einen sehr tiefen Eindruck gemacht. Er ist weltanschaulich gefestigt, steht uns Nationalsozialisten nicht nur nahe, sondern ist ein Nationalsozialist.“
– Joseph Goebbels"

Reicht das nicht?
Selbst, wenn er wirklich kein Nazi gewesen wäre- derartig engagierte Mitläuferschaft ist auch nicht besser. Generalfeldmarschall wird man nicht gezwungenermaßen oder durch Zufall- das ist der zweithöchste überhaupt erreichbare Dienstrang in der Wehrmacht gewesen, ausschließlich Göring hatte einen noch höheren Rang.
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28.04.2014 19:17 Uhr von Pura
 
+3 | -1
 
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@mort76
Während des Kriegs hat sich Rommel von den Gräueltaten der Nazis distanziert, woraufhin Hitler ihn in Nordafrika abgestellt hatte. Hitler dachte, dass er Rommel damit weit genug auf Abstand gebracht hat. Da Rommel aber so gut in Nordafrika abschnitt, nutzte Hitler dies um dem Volk von den "Heldentaten des Rommel" zu berichten, natürlich um die Bevölkerung abzulenken.
Nachdem Rommel sich aus Nordafrika zurückziehen musste und an der Westfront stationiert wurde, hatte er oft bedenken an Befehlen geäußert und den "Führer" hinterfragt. Hitler hat die Einstellung Rommels als destabilisierend angesehen und ihn gezwungen Selbstmord zu begehen.
Er stand zeitweise dem NS-Regime nahe, aber mit der Zeit wandte er sich immer mehr davon ab und sprach sogar von einem weißen Frieden mit den Allierten falls Hitler getötet wird.
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28.04.2014 21:02 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -0
 
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@mort76

Wenn du schon Wikipedia zitierst, dann solltest du

1. die Quelle nennen
2. vielleicht auch den ganzen Artikel lesen und nicht nur das, was die gefällt


Ob Rommel nun ein Nazi war oder nicht,wird man wohl nie belgen können. Oder zählen für dich jetzt die Aussagen von Goebbels, den Reichspropagandaleiter?
Der Tenor geht eher gegen diese Nazi-Mentalität und in Richtung "politische Naivität". Er hat anscheinend erst recht spätverstanden, was da eigentlich vor sich geht.
In laufe seiner Karriere gibt es immer wieder Anhaltspunkte, dass er eben nicht dieses Gedankengut teilte, auch wenn er seine Karriere darauf aufbaute.

Naja...bevor ich hier ellenlange Texte schreibe, lies wie gesagt den Artikel komplett.

[ nachträglich editiert von KingPiKe ]
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29.04.2014 00:11 Uhr von mort76
 
+1 | -3
 
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KingPike,
auch, wenn man den Artikel komplett liest, ändert sich das Bild nicht. Was steht da, kurz zusammengefaßt: Rommel war mit Hitlers Strategie unzufrieden, und er hat nicht wirklich verstanden, worum es Hitler ging, eine mögliche Beteiligung am Wiederstand steht im Raum.
Dazu muß man sagen: auch viele Adelige dieser Zeit unterstützten die Idee, Hitler zu töten, als sie erkannten, daß seine Strategie Deutschland zerstören würde- das hatte mit der Ablehnung des Nationalsozialismus aber nichts zu tun, sondern nur mit dem Umstand, daß sie die Unfähigkeit des Führers bemerkt hatten und den Untergang ihres Reiches fürchteten.
Mit Ideologie oder der Ablehnung des Nationalsozialismus als solchem hatte das nichts zu tun.

Und ich denke, daß man jemandem, der in einem der höchsten Ränge für die Nazis gekämpft hat, schon mit Recht als Nazi bezeichnen darf. Was sollte man denn NOCH tun müssen, um als Nazi zu gelten?
Er war wohl nicht so ein Kaliber wie Himmler, Göring, Goebbels etc., aber...Antifaschismus sieht halt doch ein wenig anders aus.
Wenn es auch "Anhaltspunkte" geben mag, daß er gewisse Zweifel hatte, überwiegen diese Anhaltspunkte, die sowieso nicht zweifelsfrei bewiesen sind, nicht das aktive Engagement für den Nationalsozialismus.

Und diese bösartige, ignorante Art der Naivität, die die auf der Hand liegenden Folgen einer Ideologie wie des Nationalsozialismus galant ausblendet, unterstelle ich eigentlich auch den übrigen Nazis.

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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29.04.2014 20:25 Uhr von KingPiKe
 
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@mort76

Wie gesagt, wird man sich hier nicht einigen können. Vielleicht war er ein Nazi, vielleicht auch nicht. Wer von uns will das entscheiden? Da muss sich jeder seine Meinung bilden.

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