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US-Außenminister John Kerry kritisiert Israel stark: Angst vor "Apartheid-Staat"

Der US-amerikanische Außenminister John Kerry hat Israel ungewohnt hart kritisiert und warnt davor, dass das Land zu einem Apartheid-Staat wird.

"Weil ein Einheitsstaat entweder in einem Apartheid-Staat mit Bürgern zweiter Klasse oder in einem Staat enden könnte, der die Fähigkeit Israels zunichtemachen würde, ein jüdischer Staat zu sein", so Kerry in einer Rede, die nicht in der Öffentlichkeit gehalten wurde.

Kerrys Worte fielen vor Experten der Trilateralen Kommission aus Europa, Russland und Japan.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Kritik, Angst, Außenminister, John Kerry, Apartheid
Quelle: www.spiegel.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2014 11:55 Uhr von usambara
 
+4 | -2
 
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28.04.2014 14:24 Uhr von Patreo
 
+1 | -3
 
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Usambra der Staat Israel hat ein Problem mit Rassismus.
Wie definiert sich für dich aber ein rassistischer Staat per se?
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28.04.2014 16:23 Uhr von Patreo
 
+1 | -2
 
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Wer soll Antisemit sein highnrich?
In Israel gibt es meiner Ansicht nach ein Problem mit Rassismus, woher sollte ein Antisemitismusvorwurf kommen?!

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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28.04.2014 17:40 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -2
 
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Faschismus
Auch wenn das Wort abgegriffen erscheint, bereits vor mehr als einem Jahrzehnt sagte ein damals in Israel lehrender Philosophie Professor: „Israel sei neben Südafrika der letzte faschistische Staat auf der Welt.“

Es scheint nicht nur eine Ironie der Geschichte, dass gerade das Volk, das am meisten unter dem Faschismus gelitten hat, ihn selbst praktiziert.
Es zeigt auch, das wir alle und insbesondere die Freunde Israels fast ewig brauchen, um etwas aus unserer Geschichte zu lernen, zumindest wenn es uns nicht auch gerade in den Kram passt.

Über Worte und ihre legitime Bedeutung kann man streiten. Nur führt das am Problem vorbei.

Höchste Zeit für ein Umdenken und Frieden in Palästina!
.

.
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28.04.2014 18:24 Uhr von Patreo
 
+1 | -4
 
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,,Es scheint nicht nur eine Ironie der Geschichte, dass gerade das Volk, das am meisten unter dem Faschismus gelitten hat, ihn selbst praktiziert. "
meisterthomas dieser Überlegung gehen aus meiner Sicht 2 Fehlschlüsse vor.
1) Der Holocaust hätte eine belehrende Wirkung, eine Art Lektion gehabt.
Wie Ruth Klüger richtig anmerkt, welches Fazit aus Massenmord und Enteignung könnte man außerhalb von Hass haben? Insofern die Vergebung ein wünschenswerter Prozess der Versöhnung war
2) besteht Israels Bevölkerung bzw. VOLK nicht nur aus Juden und nicht einmal überwiegend aus Überlebenden des Holoausts.
Über 20 Prozent der Bevölkerung sind Araber. Ein großer Teil der Juden in Israel war entweder schon vor dem Holocaust in Israel oder ist durch den Zusammenbruch der Blockstaaten gekommen.

,,Höchste Zeit für ein Umdenken und Frieden in Palästina!"
Bezieht sich dieses Problem nicht ausschließlich auf Palästina, sondern auf arabische Israelis und Israelis ,,zweiter Klasser", die nicht aus der Sicht mancher Nationalisten dort nicht jüdisch genug seien.
Rassismus ist ebenso natürlich/unnatürlich bei Israelis und bei jüdischen Israelis wie auch bei einem überwiegenden Teil der Ethnien dieser Erde
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28.04.2014 20:11 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -3
 
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@ Patreo

Enteignung, Siedlungs- und Gettobildung sind offensichtlich noch heute israelische Politik und sicher nicht zur Versöhnung geeignet. Ob diese Parallelen meine Wortwahl, Faschismus rechtfertigen, darüber kann man sicher streiten.
Auch meine ich mit Palästina nicht nur die besetzten Gebiete, sondern die Region an sich.

„Insofern die Vergebung ein wünschenswerter Prozess der Versöhnung war.“
Ja, zweifellos -- unglaublich aber wahr.
Danke, für diesen Hinweis!
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28.04.2014 20:30 Uhr von Patreo
 
+1 | -3
 
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,,Auch meine ich mit Palästina nicht nur die besetzten Gebiete, sondern die Region an sich"
Die Region an sich hat aber andere Probleme bzw. mehrere.
Dies bezieht sich nicht auf den Rassismus gegen Araber sondern auch Juden gegen Juden.
Das Problem ist ideologischer Natur
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29.04.2014 12:34 Uhr von Patreo
 
+1 | -1
 
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Was soll den das organisierte Judentum sein?
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29.04.2014 14:02 Uhr von daguckstdu
 
+1 | -3
 
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Der Deutsche ist einfach nur faszinierend.

Roma und Sintis würde er am liebsten in KZ sperren. Den Moslem würde er am liebsten aus D verjagen. Dabei droht keiner der nachbarn mit der totalen Vernichtung. Aber den Palis würde er eigenen eigen Staat gönnen!!

Nein ihr seid einfach nur ein gutes Völkchen mit leichten Wahnvorstellung, die wenn es nicht die Welteingemeinschaft geben, sich wieder einen totalen Nationalsozialistischen Staat finden würde.
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29.04.2014 14:05 Uhr von daguckstdu
 
+1 | -1
 
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@usmabara

Nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt!

http://www.heute.de/...

http://www.spiegel.de/...
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29.04.2014 14:07 Uhr von daguckstdu
 
+1 | -2
 
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"organisierten Judentums"

so wie das organisierte Deutschtum, oder wie das organisierte Antisemitismustums, oder wieder das organisierte Ariertum?
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29.04.2014 15:33 Uhr von Dusta
 
+2 | -2
 
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meisterthomas

"bereits vor mehr als einem Jahrzehnt sagte ein damals in Israel lehrender Philosophie Professor: „Israel sei neben Südafrika der letzte faschistische Staat auf der Welt"

Wie bekommt so jemand einen Lehrstuhl?

Die Definition eines faschistischen Staates hätte ich gerne einmal von diesem Professor gehört.

"scheint nicht nur eine Ironie der Geschichte, dass gerade das Volk, das am meisten unter dem Faschismus gelitten hat, ihn selbst praktiziert"

Und diese Annahme stützt du einzig nun allein auf die Aussage des verrückten Professors?

Ansonsten erläutere doch bitte, was Israel zu einem faschistischen Staat macht.

Wenn Israel ( einzige Demokratie im nahen Osten, einziges Land im nahen Osten in dem Alle Religionen und Minderheiten die gleichen Rechte genießen ) faschistisch ist, wie bezeichnest du dann die politischen Systeme in Jordanien, Libanon, Syrien, Ägypten oder - nicht zu vergessen- den Palästinensischen Autonomiegebieten?

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