27.04.14 09:13 Uhr
 377
 

Studie: Hirntraumata erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Obdachlosigkeit

Eine neue Studie hat ergeben, dass Obdachlose nicht nur oft neurologische Probleme haben, sondern dass diese neurologischen Probleme möglicherweise sogar der Grund für das Leben auf der Straße sein könnten.

45 Prozent der untersuchten Obdachlosen wiesen einfache oder sogar mehrfache Hirnverletzungen auf. Die Verletzungen entstanden aber mehrheitlich nicht im Leben auf der Straße. 87 Prozent der gefundenen Hirnverletzungen fanden vor der Obdachlosigkeit statt.

Die Erklärung: Nach dem Schädelhirntrauma kommen die Betroffenen nur noch teilweise oder gar nicht mehr in der Schule, Ausbildung oder Arbeitsstelle zurecht. Frühzeitige Behandlung kann somit die Folgen, wie beispielsweise Obdachlosigkeit, verhindern.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Obdachlosigkeit, Wahrscheinlichkeit
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Seltenes Wetter: Hawaii ist schneebedeckt
Russischer Raumtransporter verloren
Studie: Religiöse Rituale wirken auf unser Gehirn wie Drogen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.04.2014 10:21 Uhr von -canibal-
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Menschen, die in irgendeiner weise handycapiert werden oder sind, fallen nun mal, wenn sie nicht ein gutes und umsorgendes soziales Umfeld haben - durch die staatlichen Auffangnetze. Ist leider so.
Und dass Vater Staat sich nicht um die Schwächsten ausreichend kümmert....dafür brauchts ne Studie?

Diese Studie ist in etwa so aussagekräftig, wie die Feststellung..."Studie belegt, wer keine Zunge mehr hat, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Vorträge mehr halten..."
Kommentar ansehen
27.04.2014 12:10 Uhr von -canibal-
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Selbstbestimmung und Selbstverantwortung -vs- gesellschaftlich-öffentliche Ethik/Moral wie etwas zu sein, bzw etwas auszusehen hat ist ein ewiges Streithema in der Grauzone von Ansicht, Meinung und Verständnis. Wo soll, wo darf und wo muss der Staat eingreifen?? Die Einen sagen kategorisch NEIN, jeder hat das Recht auf Selbstbestimmung, egal wie verarmt, seltsam oder sogar selbstzerstörerisch es aussehen mag. Die Andern sagen JA, der Staat hat die Verantwortung für die Menschen, die in und für ihn leben....also...wo ist die exakte Trennlinie, wie und was getan werden soll oder nicht??

meine eigene Meinung - Menschen, die sich offensichtlich nicht selbst helfen können, weil sie mental nicht dazu in der lage sind soll(müssen) beschützt werden. Wer eine eigene Ansicht und einen eigenen Willen hat und ihn umsetzen kann, den soll man in Ruhe lassen.

[ nachträglich editiert von -canibal- ]
Kommentar ansehen
27.04.2014 12:28 Uhr von Wurstachim
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Atmen erhöt die warscheinlichkeit am leben zu bleiben für die nächsten paar sekunden ausserdem sort es dafür das es unwetter gibt... stell erstmal einer nen beweis dagegen

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Türkische Währung auf Talfahrt: Präsident ruft Landsleute zum Devisentausch auf!
Michigan: Wahlkampfhelfer von Donald Trump wurde wegen Wahlbetrugs verurteilt
1. Fußball-Bundesliga: Hamburger SV gewinnt mit 2:0 in Darmstadt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?