26.04.14 19:34 Uhr
 338
 

Anklam: Künstler Gunter Demnig setzt drei neue Stolpersteine

Am 28. April diesen Jahres bekommt Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) drei neue Stolpersteine. Am kommenden Montagnachmittag wird der Kölner Künstler Gunter Demnig die Stolpersteine verlegen.

Diese Stolpersteine, es handelt sich dabei um Messingplatten, sollen an das Schicksal der jüdischen Familie Wagner erinnern. Die Familie wurde 1938 deportiert und kam anschließend in einem Konzentrationslager ums Leben.

In den vergangenen 21 Jahren wurden über 40.000 Stolpersteine gesetzt. Diese Erinnerungsstücke sind mittlerweile in rund 1.000 europäischen Orten zu finden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Künstler, Nationalsozialismus, Stolperstein
Quelle: www.kirche-mv.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Papst vergleicht Skandal-Medien mit Koprophilie, abnormes Interesse an Kot
Erste Frauenvereinigung im Vatikan gegründet
2016 verkaufte Wolfgang Amadeus Mozart die meisten CDs

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.04.2014 09:33 Uhr von Patreo
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Waghalsig es passiert in den Köpfen einiger hier immer noch im Sinne des Hasses gegen eine Ethnie, die man weder richtig kennt noch versteht, dafür aber viel Hass und Vorurteile hat.
Ob diese Steine Geldverschwendung oder Verunstaltung seien ist sicherlich Ansichtssache.
Dass es keinen mehr interessieren sollte, da es schon so lange her sei, scheint einige nicht daran zu stören nach wie vor volksverhetzende Postulate von sich zu geben
Kommentar ansehen
27.04.2014 15:49 Uhr von Patreo
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
,,Versteh mich da nicht falsch jezt, was damals passiert ist sollte niemals vergessen werden ebensowenig wie man die abgeschlachteten indianer in den USA oder vietnam usw vergessen sollte."
Wir sind nicht die USA. Die USA gedenken auf ihre Art und Weise. Ob es genug oder angebracht ist, liegt an denen, nicht an uns.

,,du sagst das viele hass und vorurteile gegen juden haben, das mag teilweise durchaus so sein, aber bedenke mal , es wird gerne als hass auf juden ausgelegt wenn jemand sich negativ zu israles politik äussert, ebenso wenn man sich gegen beschneidungen äussert usw usw.
Nicht alles was als hass bezeichnet wird ist auch hass."

Steffi ich beziehe mich hier auf Aussagen wie:

,,25.04.2014 12:06 Uhr von Lornsen
Beitrag positiv bewerten Beitrag negativ bewerten
+2 | -3
ANZEIGEN

@Carnap

die Medien gehören nicht den Banken, sondern zum größten Teil jüdischen Geschäftsleuten, sowie den Parteien selbst."
http://www.shortnews.de/...
Das sind antisemitische Vorurteile, die weniger etwas mit Antijudaismus oder Antizionismus zu tun haben, sondern Juden als solche einschließen.

,,Ich hab nichts gegen juden als solches, dennoch habe ich einen hass auf diese rumschnippelei an kleinen kindern ebenso habe ich einen hass auf die politik der israelischen regierung, deswegen hasse ich aber keine juden."
Diese war weder meine Aussage, noch sind Juden die einzigen, die ihre Kinder beschneiden lassen.
Auch lassen nicht alle Juden ihre Kinder beschneiden.

,,Was ist denn mit den ganzen nichtjüdischen opfern des 2ten wk? Wo sind deren stolpersteine? wo die stolpersteine der deutschen die im kz starben weil sei gegen hitler waren"
Familie Wagner war dem nach zunächst einmal deutsch.
Ähnliche wie Meta Kroner (http://www.stolpersteine-berlin.de/...).

,,Was ist denn mit den ganzen nichtjüdischen opfern des 2ten wk? Wo sind deren stolpersteine? wo die stolpersteine der deutschen die im kz starben weil sei gegen hitler waren?"

Aus der Seite STOLPERSTEINE LÜNEBURGs als Beispiel:

,,Dr. Hermann Reinmuth, geb. 1902, Sozialdemokrat und Jurist im Lüneburger “Regierungspräsidium“. Er organisierte mit politischen Freunden Unterstützung für verfolgte Familien und geriet so in Opposition zu den Nazis. Er verweigerte den Eid auf Hitler. Sein „Gestapo-Schicksal“ begann: Verhaftung 1934, Verurteilung zu 7 Jahren Zuchthaus, „Schutzhäftling“ im KZ Sachsenhausen ab Februar 1942 und dort am 26.4.1942 ermordet"
http://www.stolpersteine-lueneburg.de/


,,Der Sinto Alois Reiminius, geb. 1930 in Lichtenau, wohnte mit seiner Familie ab Januar 1938 in Lüneburg. Von 1940 bis 1942 besuchte er die damalige „Hilfsschule“, die jetzige Johannes-Rabeler-Schule. 1943 wurde er mit seiner Familie von Lüneburg über Hamburg nach Auschwitz deportiert und dort ermordet, Todesdatum: 27.8.1943. "
http://www.stolpersteine-lueneburg.de/

Am Wienebütteler Weg 1
Vor dem ehemaligen Wasserturm der damaligen „Landes- Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg“, der jetzigen Bildungs- und Gedenkstätte „Opfer der NS-Psychiatrie“ in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg, erinnern drei Stolpersteine an die Kinder Bernhard Filusch, geb. 1941, Edeltraud Wölki, geb. 1937, und Charlotte Regenthal, geb. 1939. Es sind drei Namen von den über 300 Kindern, die während der Nazizeit in Lüneburg der Euthanasie zum Opfer fielen.
http://www.stolpersteine-lueneburg.de/



Ansonsten von Seite des Künstlers steht:

,,Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas.

´Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist´, zitiert Gunter Demnig den Talmud. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Für 120 Euro kann jeder eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines STOLPERSTEINS übernehmen."
http://www.stolpersteine.eu/...
Ergo a) kannst du den anderen Opfern auch einen Stolperstein gewähren lassen b) wird dies auch privat finanziert.

Conclusio Steffie:
1) Es wird auch anderer Opfer gedacht 2) Wird dieses Projekt auch privat finanziert 3) gibt es nach wie vor Antisemitismus in Deutschland, welches auf Basis von volksverhetzenden Hass und orthodoxem Kathechismus des Christentums und nicht als konstruktive Kritik an der Regierung Israels oder gar Sympathie gegenüber Kindern bzw. Palästinensern Legitimation sucht.


[ nachträglich editiert von Patreo ]
Kommentar ansehen
01.05.2014 03:28 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
,,Nur weil man etwas kritiisert sei es die regierung eines landes , sei es gewisse bräuche oder sitten eines landes daran ist erstmal nichts mit rassismus oder dergleichen."
An sich ist daran kein Rassismus zu finden. Es geht um Kontext und Absicht.
Wenn du schreibst ,,Das ändert aber wiederum nichts daran das ich nicht deshalb juden hasse "
wäre der zusammenhanglose Kontext dass du von allen Juden ausgehst, die eine gewisse Eigenschaft teilen und von dir gehasst werden. Das wäre Rassismus, da du ein pauschales Urteil über alle machen würdest.

,,Was Carnap da schreibt"
Was Carnap schreibt ist im hohen Maße rassistisch, da es wiederlegte Klischees nutzt, um gegen eine ganze Ethnie zu hetzen.

,, nur wieos lässt er sich das dann so fürstlich bezahlen?"
Über seine Bezahlung kann ich keine Angaben sagen.
Auf seiner Seite ist zumindest von 120 Euro (Material, Bearbeitung unsw.) die Rede

,,Der haken daran ist nur, wenn als beispiel ein jüdischer jugendlicher nem sgaen wir mal evangelischen jügendlichen die kappe vom kopf schlägt kümmerts keine sau, weder behörde noch politik. Wenn das ganze aber umgekehrt passiert ist das direkt das grosse fasss , denn das MUSS ja rassimus sein."
Wenn du so ein Beispiel nennst, dass es keine Sau kümmert, hast du dafür auch einen Beweis...ich meine, dass sowas passiert ist und keine Sau gekümmert hat?!

,,Und eines darfst du nicht vergessen, nicht jede allgemein kritik oder jedes allgemeine stänkern ist direkt rassismus oder judenhass."
Ein pauschales negatives Werteurteil einer ganzen Ethnie basierend auf Hass und Vorurteilen ist Rassismus
http://www.duden.de/...

Dein Beispiel Steffie bezüglich der BEschneidung bezieht sich auf ein religiöses Ritual.
Dieses kann man befolgen oder nicht. Daher der Hinweis, dass es auch nicht beschnittene Juden gibt.
Eine absolute Ablehnung auf ALLE JUDEN zu haben, weil es welche gibt, die beschneiden, wäre ein Hinweis auf Rassismus.


Fazit:
Der Nachweis des ,,fürstlichen Bezahlens" des Künstlers ist für mich bei den angegebenen Kosten von 120 Euro pro Stein noch nicht erwiesen.
Die Frage, wo andere Opfer durch Stolpersteine außerhalb der jüdischen bedacht wird, wurde beantwortet mit: Ja es gibt solche und nicht wenige.
Eine Ethnie auf Basis von Bosheit,Angst und/oder Hass komplett abzulehnen und diesen negative Eigenschaften beizupflichten ist Rassismus

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?