26.04.14 18:20 Uhr
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Internisten klagen: 20 Prozent mehr Tote wegen zu langer Wartezeiten bei Organspenden

Die "Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin" macht jetzt auf die stetig sinkende Zahl von Organspenden und die damit verbundenen Folgen aufmerksam.

Und die sind dramatisch. Laut einem Sprecher sterben rund 20 Prozent mehr der Patienten auf den Wartelisten, weil viel zu wenig Organe gesendet werden.

Auf dem 120. Internistenkongress in Wiesbaden sind Transplantationen aber nur eines von vielen Themen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Prozent, Tote, Organspende, Internist
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2014 18:29 Uhr von Ich_denke_erst
 
+19 | -1
 
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hätten sie mal nicht soviel schmuh getrieben würden die Leute auch spenden.
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26.04.2014 19:31 Uhr von silent_warior
 
+7 | -1
 
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Vor 20 Jahren hätte man schon mal mit der künstlichen Herstellung von Organen anfangen können, aber ein paar Künstler und Geistliche haben entschieden dass man nicht mit den Stammzellen (die aus dem Blut der jeweiligen Patienten zurück gebildet werden) nicht "spielen" darf ... das ist *ethisch* nicht tragbar.

Nun gut, jetzt verrecken die Leute die ein neues Organ brauchen ... wie ethisch ist das?

Zum Glück behelfen sich die Ärzte auf den Geldeid, wenn ein Patient genug Geld hat kann man einen der vielleicht nicht mehr so lange leben könnte schon mal ein paar Organe entnehmen ... der stirbt ja vielleicht eh.


Da es einen Haufen von Alkoholikern in Deutschland gibt, viele eine Raucherlunge haben und auch ein nicht unbedeutender Prozentsatz der Menschen Arzneimittel missbrauchen oder anderweitig krank sind kommen die Spenderorgane nun nicht gerade in großer Anzahl auf die Tische der Chirurgen.

Ist ja schön dass diese Künstler und Geistlichen nicht wollen dass man mit DNA rumspielt, die haben ja so "viel" Ahnung davon.


Naja, aber zum Glück wurden die genetisch veränderten Pflanzen (Kartoffeln, Soja, Baumwolle, Mais usw.) schon weltweit angepflanzt ... sogar in Deutschland.


Ich frage mich manchmal weshalb die Leute immer fetter werden, Nahrungsmittelrohstoffe in großen Mengen weggeworfen werden und das Argument für die genetisch veränderten Lebensmittel "Nahrungsmittelknappheit" heißt.
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26.04.2014 19:55 Uhr von Saya
 
+1 | -3
 
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Weil eine Handvoll Ärzte sich bereichern wollten, werden schwerkranke Menschen auf der Warteliste durch sinkende Spenderbereitschaft bestraft?? Das ist sooo falsch!! Bitte denkt nach...
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26.04.2014 19:59 Uhr von Pils28
 
+9 | -2
 
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Vielleicht sollte man den Spendern auch etwas gutes tun. Beim Blutspenden bekommt man auch zumindest ein Abendessen bezahlt. Wieso nicht Organspendern die Beerdigung zahlen o.ä.
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26.04.2014 20:40 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Was will man einem Toten denn sonst Gutes tun? Zumindest belastet er seine Hinterbliebenen dann nicht. Das ist vielen Menschen ein Bedürfnis.
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26.04.2014 22:53 Uhr von Hebalo10
 
+2 | -1
 
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Am Ende kann es jeden treffen, derjenige, der heute nicht bereit ist, zu spenden, kann schon morgen nur durch ein neues Organ weiter leben - doch es wird sich kein Spender finden.
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27.04.2014 06:03 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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Wieso regelt man es nicht einfach so:
Wer einen Spenderausweis haben will muss sich registrieren.

Das Recht auf ein Spenderorgan haben dann nur Leute mit Spenderausweis, basta fertig!
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27.04.2014 10:07 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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blaupunkt,
diese Einstellung haben die meisten Menschen exakt solange, bis sie selber ein Spenderorgan brauchen- DANN kommt der Sinneswandel wie von Geisterhand.
Dann ists vorbei mit der Akzeptanz der Organspendeverweigerung, wenns um die eigene Haut geht.
Ich wäre ja auch dafür, Spenderorgane nur an Menschen zu geben, die auch selber ihre Organe gespendet hätten- DAS wäre fair und würde einiges ändern.

Und unter der mangelnden Spendebereitschaft leiden ja nun nicht die Ärzte, sondern WIR, die Patienten, und wir können nunmal nichts für die Geschäftemacherei irgendwelcher Einzelpersonen- wen bestraft man da nun eigentlich, wenn man deswegen nicht mehr spendet?
Wohl kaum die richtigen.
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27.04.2014 19:51 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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dasd,
wer das garantiert, daß niemand unzulässig und zu früh "zum spender erklärt wird"?

"Eine gemäß Landesrecht gebildete Kommission muss des Weiteren begutachten, ob „begründete tatsächliche Anhaltspunkte“ dafür vorliegen, dass eine Organspende unter Zwang oder gegen finanzielle Remuneration erfolgen würde. Der Kommission gehören ein auch mittelbar an der Transplantation unbeteilgter Arzt, eine Person mit der Befähigung zum Richteramt und eine in psychologischen Fragen erfahrene Person an."

http://de.wikipedia.org/...

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