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Sachsen: Ökostrom-Einspeisung überlastet die Stromnetze erheblich

33.830 Produzenten, die sich 28.000 Quadratkilometern verteilen, und in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ansässig sind, bieten der "Mitnetz Strom" täglich Ökostrom an.

Allerdings werden dadurch ständig die Stromleitungen überlastet, sodass "Mitnetz Strom" die Ökostrom-Einspeisung teilweise ablehnen muss. So musste im Jahr 2013 159-mal die Ökostrom-Einspeisung gedrosselt werden.

"Ostdeutschland ist bei der Entwicklung der erneuerbaren Energien den anderen Regionen Deutschlands um mehr als 20 Jahre voraus", so Adolf Schweer von der Envia M-Tochter. Allerdings ist der Ausbau der Netze auf der Strecke geblieben, heißt es weiter.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Sachsen, Ökostrom
Quelle: www.freiepresse.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2014 17:15 Uhr von Knutscher
 
+1 | -7
 
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@ Hibbelig

"Wer darauf hingewiesen hat, war ein "Ewig-Gestriger" oder ein "rechter Verschwörungstheoretiker"... "

Deine unüberlegte Darstellung und Sprachgebrauch impliziert einen Unterschied zwischen Kapitalisten und Rechten ?!?!?
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26.04.2014 17:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -3
 
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Ich habe immer gesagt, dass es nie funktionieren kann, dass diese Öko-Kraftwerke bei Sonnenschein 3mal mehr Strom liefern, als wir brauchen - bei schlecht Wetter aber gar nichts liefern.
Leider lässt sich Strom kaum speichern. So müssen immer herkömmliche Kraftwerke in Bereitschaft sein, die dafür aufkommen. Und die herkömmlichen Kraftwerke brauchen bis zu einem Tag um ein- oder ausgeschaltet zu werden.
Will aber keiner hören.
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26.04.2014 17:17 Uhr von Danymator
 
+1 | -1
 
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Ist doch völlig normal. Man muss nun den Gewinn maximieren. Ohne Rücksicht auf Verluste.
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26.04.2014 17:31 Uhr von Ich_denke_erst
 
+14 | -2
 
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Dann versucht doch mal neue Stromnetze zu bauen - in jedem Kuhkaff bei uns stehen Plakate mit "Nein zur Stromtrasse".
Solange in Deutschlanfd jeder gegen alles ist wird sich nichts vorwärtsbewegen.
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26.04.2014 18:28 Uhr von Ich_denke_erst
 
+5 | -1
 
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@Ming-Ming
Selbst das verschenken wäre unnötig wenn genug Transportkapazität vorhanden wäre. Aber lauter selbsternannte Strommingenieure wissen ja alle dass wir keine neuen trassen brauchen.
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26.04.2014 18:34 Uhr von Apophis_83
 
+3 | -1
 
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@Ming-Ming

Unser Strom wird nicht nur verschenkt teilweise zahlen unsere Stromanbieter sogar dafür das die Überschüsse abgenommen werden.
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26.04.2014 19:12 Uhr von silent_warior
 
+3 | -2
 
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Die Unternehmen die mit Kohle, Uran oder Gas Energie herstellen haben gar nicht den Wunsch dass Ökostrom in ihre Netze eingespeist wird.

Viele dieser Unternehmen tricksen rum um Argumente zu finden so dass sie den Strom nicht abnehmen müssen.

Fakt ist aber dass schon seit langem Energie der gehobenen Lage in Pumpspeicherkraftwerke gespeichert wird, aber das nicht für die starken Schwankungen der Natur (Licht, Wind) ausreicht.

In Berlin gibt es zum Beispiel ein Unternehmen welches Energie in einem riesigen Akku (ist nur eine Testanlage) speichert und diese Energie dafür einsetzt um Lastschwankungen in Berlin auszugleichen ... und die können das viel schneller als es irgend ein anderes Kraftwerk kann.

Das Problem sind vor allem die Schaltnetzteile da die Energie eigentlich nur am Scheitelpunkt der Spannungskurve gezogen wird, das hat zur Folge dass der Sinus an den Spitzen abgeschnitten wird.

Selbst die aktive oder passive PFC hilft da nur ganz begrenzt da diese Hilfs-Technik ihre Grenzen hat.
Besonders wenn Strom und Spannung phasenverschoben sind bringt das nicht mehr so viel.

Die Folge der Schaltnetzteile (die leicht, günstig und einen hohen Wirkungsgrad haben) sind starke Oberwellen im Netz und ein Wechselstrom-Motor bekommt nicht mehr den sauberen Wechselstrom den er braucht.

In ein paar Jahren könnte es in jeder Stadt entsprechende Akkus geben, so könnten die täglichen Energiespitzen die durch Solar- und Wind erzeugt werden gepuffert werden.

Eine bessere Verteilung der Energie kann man jedenfalls nur durch Gleichstrom erreichen, da man die Überlandleitungen so auch unter der Erde verlegen kann.

Wenn man eine Wechselstrom-Überlandleitung in die Erde legen würde hätte man durch die kapazitive Kopplung zur Erde sehr große Verluste.

Das 230V Hausnetz müsste immer noch ein Wechselstromnetz sein, aber man könnte auch eine Gleichspannungsleitung ins Haus legen und daran die vielen Schaltnetzteile betreiben ... unter anderem ein Schaltnetzteil welches 230V Wechselstrom erzeugt.

Direkt mit Gleichspannung kann man die vorhandenen Wechselstrommotoren nicht betreiben, aber viele Geräte können den Gleichstrom jetzt schon nutzen. z.B. PC, Laptop, Handynetzteil, LED-Lampen, Energiesparlampen, Mikrowellen mit Invertertechnologie.

Solche Haushaltsgeräte wie Backofen, Kochplatten, Kühlschrank usw. lassen sich sehr einfach als Gleichstromvarianten herstellen.

Jeder Haushalt (oder nur jede Stadt) kann einen eigenen Pufferkondensator und Akku besitzen so dass Störungen oder Schwankungen die es im Stromnetz gibt ausgeglichen werden können.
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26.04.2014 19:48 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -2
 
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Tja, die Energiewende ist machbar, aber dafür bedarf es mehr als nur ein europäisches Verbundnetz.

Ich verwette meinen Arsch darauf, dass in 10-20 Jahren der Atomausstieg belächelt wird.
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26.04.2014 20:49 Uhr von Jaegg
 
+1 | -0
 
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@silent_warrior:

was verstehst du denn unter schalt-netzteilen? wie beeinflussen diese cshalt-trafos die oberwellen? und wie können die wie ein umrichter fungieren?
so weit ich weiß kommen gängige drehstrom-asynchronmotoren mit halbwegs vernünftigen sinusspannungen gut zurecht. zumal industrieanlagen sowieso meist eigene trafos für die eigene spannugnsversorgung einsetzen.

und ein deutschlandweites gleichspannungsnetz wird kommen, aber erst in weiter zukunft. der umbau wird gigantische mittel und zeit benötigen. grundsätzlich ist es zwar eine gute idee, ist aber uch nicht so einfach umzusetzen. besonders, wenn die EVU´s und netzbetreiber weiter so trödeln mit dem ausbau.
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26.04.2014 21:20 Uhr von ewin12000
 
+1 | -0
 
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@jaegg

"ist aber uch nicht so einfach umzusetzen. besonders, wenn die EVU´s und netzbetreiber weiter so trödeln mit dem ausbau."

hat sicher seine Gründe warum die so "trödeln" und warum man grundsätzlich den erneuerbaren Energie die schuld gibt, obwohl die mangelnde Weitsicht der Betreiber wohl eher Schuld hat als der "Strom aus einer Solarzelle"...

Ein Grund könnte sein, das diese ehemals bzw. zum großen Teil jetzt noch Tochterunternehmen unser 4 großen Versorger sind und meiner Ansicht nach mit diesen eng verknüft sind - diese verdienen nunmal an zentraler Stromversorgung, alles was dezentral ist gefärdet den Umsatz und Gewinn dieser Unternehmen und wird radikal bekämpft/behindert ....
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27.04.2014 07:43 Uhr von Atheistos
 
+1 | -0
 
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BMW möchte ja die auf 70-80% ihrer Kapazität gefallenen Autobatterien/Akkus aufbereiten und an Hausbesitzer verkaufen. Dies könnte eine dezentralisierte Stromspeicherung unterstützen bis es geeignetere Speichertechnologien gibt.
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27.04.2014 20:33 Uhr von silent_warior
 
+2 | -0
 
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@ Jaegg

http://schmidt-walter.eit.h-da.de/...

Schaltnetzteile formen nur die Spannung um, man kann auch schon sehr hohe Spannungen damit runtertransformieren.

Es werden zum Beispiel aus den 12V eines Akkus eine Wechselspannung von 230V gemacht oder aus 12V/10A werden 1,2V/100A für deinen CPU/GPU.


Oberwellen:
In der Stadt ist es oft so dass die Spitzen der Sinuskurven abgeschnitten aussehen, das liegt an der einfachen Topologie der Spannungswandler.

Bei einfachen Schaltnetzteilen ist das so:
Der Strom (230V) wird gleichgerichtet und fließt in einen Kondensator, da aus dem auch immer Strom entnommen wird um z.B. die 5V für das Handynetzteil herzustellen fließt alle 10ms ein neuer Schwall an Energie in den Kondensator.

... Die Spannung steigt von 0V auf 325V und nur wenn die Netzt-Spannung höher ist als die Spannung im Kondensator fließt der Strom in den Kondenesator rein ... durch das Spannungspotenzial welches ja höher sein muss damit sich die Ladungen in eine Richtung bewegen.

Die Spannung im Kondensator fällt natürlich jedes mal wenn die Netz-Spannung unter der Spannung im Kondensator liegt, das ist zu ca. 70% der Zeit so.

Im Endeffekt wird Energie immer nur an den Stellen entnommen an denen die Netzspannung recht hoch ist und so werden die Spitzen regelrecht abgeschnitten.

Eine Gegenmaßnahme ist die Einführung der PFC, das ist eigentlich nichts weiter als ein StepUp Spannungswandler der direkt nach dem Gleichrichter verbaut wird und auch Energie aus dem 230V Netz zieht wenn die Spannung gerade unter der Spannung liegt die am Kondensator anliegt.

(finde ich toll, es macht das Netzteil aber teurer und größer so dass diese Technik in keinem kleinen Netzteil eingebaut ist, aber ab einer Leistung von 70W ist es Pflicht)

Große Industrieanlagen nutzen nicht direkt das normale Netz da es enorm zugemüllter und qualitativ minderwertiger Wechselstrom ist.

Die richten die Spannung gleich und erzeugen sich daraus bei Bedarf ihre eigene Wechselspannung, die Sinuswellen sehen dann perfekt aus und die Maschinen werden nicht dadurch beeinflusst dass ein Bauer irgendwo gerade mal seine Jauchepumpe angeschmissen hat.


Es würde mich nur ärgern wenn Deutschland seine Chance nicht nutzt und die Überlandleitungen wieder für Wechselstrom konzipiert werden, das wird nicht billiger wenn man wartet da sich die vielen Gelder für die erneuerbaren Energien im Moment nicht wirklich rentieren können.

Im Sommer bezahlen wir wieder dafür dass Polen unsere Energie abnimmt, das lässt das ökologische Projekt hier wie halbfertig und nicht gut durchdacht aussehen.

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