26.04.14 10:47 Uhr
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HIV-Opferhilfe geht das Geld aus - man dachte nicht, dass sie so lange überleben

Vor genau 30 Jahren bekamen 1.500 Bluterpatienten mit HIV infiziertes Blut verabreicht. Der Skandal wurde lange vertuscht, die Opfer hingehalten. Erst nach langwierigen Auseinandersetzungen wurde 1995 die "Stiftung Humanitäre Hilfe für durch Blutprodukte HIV-infizierte Personen" eingerichtet.

Doch das einst 100 Millionen D-Mark große Kapital der Stiftung, um die Opfer zu unterstützen, reicht bis maximal 2017. Man habe schlicht nicht damit gerechnet, dass die Betroffenen überhaupt so lange überleben. Bis 1999 seien alle Infizierten tot, so die Annahme. 400 Betroffene leben heute aber noch.

Zusätzlich erhalten 200 Hinterbliebene Leistungen. Zwischen 511 und 1.534 Euro werden monatlich ausgezahlt. Die SPD-Abgeordnete Bärbel Bas sitzt im Stiftungsrat und mahnt, das Geldproblem nun anzugehen. Auch sollten Opfer Hilfen bekommen, die durch Blutkonserven mit Hepatitis C infiziert wurden.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Aus, HIV, Stiftung, Infizierung
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2014 10:47 Uhr von no_trespassing
 
+14 | -1
 
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Offen gestanden - die Stiftung hat echt gut gewirtschaftet, um überhaupt so lange mit dem Kapitalstock durchzuhalten.

Rechnet man mit dem geringsten Satz von 511 EUR x 12 Monate = 6.132 EUR/Jahr.
Sind bei 1500 Patienten 9.198.000 EUR (20 Mio D-Mark).

Kapitalstock: 100 Mio. DM. Schon im Jahre 2000 wäre das fast aufgebraucht gewesen.

Selbst wenn die Hälfte der Patienten nur 3 Jahre lebte, hätte das Geld spätestens 2004/2005 weg sein müssen.
Verdammt gut angelegt kann man sagen.
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26.04.2014 12:22 Uhr von Patreo
 
+5 | -3
 
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cp55 weil sich die Krankheit über die Bluttranfusion gezielt aussucht wer homosexuell ist und wer nicht?
Außerdem sind lesbische Frauen und Bisexuelle davon nicht theoretisch gefährdet, wie auch Heterosexuelle?
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26.04.2014 12:30 Uhr von HumancentiPad
 
+12 | -1
 
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@cp55

Dümmste Kommentar ever...!
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26.04.2014 12:52 Uhr von Patreo
 
+7 | -1
 
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Kritikglobaisierer
Nur Schwule oder vielleicht auch Lesben und Bisexuelle?
Können Hetereosexuelle das nicht?

,,Schwule und bisexuelle Männer haben HIV durch ungeschützten Analsex massiv verbreitet und sollten wegen der zusätzlichen Gefährdung höhere Krankenkassenbeiträge zahlen."
Sollen dies Menschen mit einem afrikanischen Migrationshintergrund, Menschen mit chronischer Fettleibigkeit, Raucher, Leistungssportler, Kampfsportler und Bauarbeiter, die ihren Körper schinden dann auch?
Sollte man bei Heterosexuellen Analsex nun als meldepflichtig einführen?

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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26.04.2014 15:56 Uhr von Aggronaut
 
+2 | -2
 
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Kritikglobalisierer

komisch das weltweit mehr frauen als männer mit hiv infiziert sind.
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26.04.2014 15:59 Uhr von Teilzeitfrosch
 
+0 | -3
 
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Zitat: "Die SPD-Abgeordnete Bärbel Bas sitzt im Stiftungsrat und mahnt, das Geldproblem nun anzugehen."

Würde das nicht heißen, dass sie davon abrät sich mit den Geldproblem auseinanderzusetzten?
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26.04.2014 16:33 Uhr von janeinvielleicht
 
+0 | -2
 
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@Aggronaut

quelle ?
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26.04.2014 19:34 Uhr von Patreo
 
+1 | -1
 
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Selbstverständlich sind in Deutschland homosexuelle Männer prozentuell gesehen eine Gefahrengruppe für eine HIV Erkrankung.
In absoluten Zahlen sind es aber doch Heterosexuelle aufgrund der mangelnden Verhütung in 3. Weltländern.
Womit wir zu der tatsächlichen Problematik kommen, nicht die sexuelle Präferenz, sondern mangelnde Verhütung.
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28.04.2014 12:15 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+1 | -1
 
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>"AIDS ist die unschöne Folge einer HIV-Infektion."

nö,es gibt leute mit hiv,die kein aids bekommen und "normal" alt werden<

Richtig. Die haben dann meist nicht auf die vorgeschlagenen Medikamente zurück gegriffen. Man bekommt ja auch in den unterschiedlichsten Staaten die unterschiedlichsten Ergebnisse wenn man einen solchen Test macht. Wiederholt man das ganze kann man auch mal positiv sein wo man vorher noch negativ war. Kein Wunder wenn es keinen gängigen Standard für diese Tests gibt. Wo sich ein nicht schwuler jetzt von einem Schwulen gefährdet sieht versteh ich nicht.

Die ganzen Kinder die zwichen 0 - 2 Jahren HIV diagnostiziert bekommen, sind die auch schwul? Oder wurden die alle von jemanden misshandelt der Aids oder HIV hat? Das ist lächerlich, sorry. Die Tests werden willkürlich angepasst und sind auch von ihrem Aufbau her nicht aussagekräftig. Wir messen HIV an der Existenz bestimmter Antikörper, die man auch z.b. bei Grippen entwickelt, nicht am Virus selbst. Das klingt seriös.

http://www.youtube.com/...
http://www.youtube.com/...
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