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Burnout statt Urlaubserholung bei Arbeitnehmern steigt

Kurze Urlaube wie zu Ostern werden von Arbeitnehmern genutzt, um sich zu erholen. Sie sollen aber auch vor Überarbeitung und Burnout schützen. Doch viele Menschen nutzen diese Möglichkeiten nicht - sie kommen aus dem Urlaub sogar gestresst zurück.

Laut DAK-Report nehmen die stressbedingten Krankschreibungen zu. Die ECA warnt davor, gibt aber auch Tipps, was die Arbeitnehmer selbst tun sollen, um sich zu erholen: wer sein Geschäftshandy im Urlaub anlässt, muss sich nicht wundern, wenn er unerholt zurückkehrt.

Laut einem aktuellen Gesundheitsreport hat sich die Anzahl der Krankheitsfälle bei Burnout stark erhöht. Doch bis dahin ist es meistens ein langer Weg - und man kann vorher etwas tun. Denn jeder sei selbst für seine Work-Life-Balance verantwortlich, so die ECA.


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WebReporter: ManuelaWaller
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urlaub, Arbeitnehmer, Burnout, Krankschreibung, Ratschlag
Quelle: 02elf.net

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2014 15:56 Uhr von Berundo
 
+28 | -0
 
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"Jeder sei selbst für seine Work-Life-Balance verantwortlich"

Kann man so nicht sagen.
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24.04.2014 16:48 Uhr von Der_Norweger123
 
+2 | -0
 
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Wenn man(n) in der Urlaub Schwiegermutter sehen muss....
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24.04.2014 16:56 Uhr von Joinski
 
+2 | -3
 
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@Faboan

Finde das auch eine sehr gute Idee einen 36-Stunden Tag einzuführen. Dann müsste man zwar 12 statt 8 Stunden arbeiten (33,33% vom Tag), hätte dafür aber auch 8 Stunden mehr Freizeit pro Tag :)

Leider wird das aber nicht gehen, da die Sonne immer in einem mehr oder weniger festen Rythmus auf- und wieder untergeht und das mit den 36-Stunden Tag dann nicht passt. Man müsste die Erde dazu bringen sich langsamer zu drehen, aber das hätte wohl noch weitere (schlimmere?) Konsequenzen. Mal ganz abgesehen davon, dass es schier unmöglich ist, die Erde langsamer drehen zu lassen ^^
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24.04.2014 17:31 Uhr von b00nsai
 
+11 | -2
 
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Wir brauchen keine längeren Tage (so ein Quatsch) sondern einfach kürzere Arbeitszeiten von maximal 6 Std. am Tag. 4 Std. wären besser, so könnte man doppelt soviele Leute beschäftigen. Bezahlung? Was weiß ich, dann gibts aber keine Arbeitslosen mehr also muss ja dann genug Kohle da sein. ;)

Lasst euch mal was einfallen in der Politik, für was werdet ihr schließlich bezahlt?
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24.04.2014 17:37 Uhr von Joinski
 
+6 | -1
 
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Stimmt, dass wäre auch eine Alternative und müsste theoretisch sogar leichter umzusetzen sein ^^

Obwohl, wenn ich mir unsere Politiker so ansehe.... da ist es vielleicht doch einfacher die Erde langsamer drehen zu lassen :D

[ nachträglich editiert von Joinski ]
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24.04.2014 19:22 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -0
 
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Kann ich eigentlich auch nur unterschreiben.

Jeder will die paar Tage immer voll ausreizen.

Erledigungen, Hausarbeit, Gartenarbeit usw usw.

Durch die Arbeit und die schnelle Zeit hat man wirklich immer
weniger Freizeit.

Überall nur noch Weiterbildung, Termine usw.
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24.04.2014 19:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -3
 
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@b00nsai
Komischerweise gab es in den 1960er bei 50-60-Stundenwoche keine Burnouts. Der Burnout fing erst mit der kurzen 37-Stundenwoche an.

Ich schiebe Burnout auf die Dauererreichbarkeit via Smartphone + superschnelle Reaktionszeiten in Firmen wie privat. Wo früher ein Brief geschrieben wurde, ist heute eine Mailreaktion in Minuten erforderlich. Viele machen sich dauer-erreichbar.
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24.04.2014 20:28 Uhr von mort76
 
+7 | -0
 
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Thomas,
damals wurde zwar länger gearbeitet, aber die Arbeitsmenge war dafür pro Stunde auch um 40% geringer.
Heute macht man dieselbe Arbeit in viel kürzerr Zeit mit wesentlich mehr Druck, und das sorgt dann fürs "ausbrennen".
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24.04.2014 20:55 Uhr von OO88
 
+0 | -10
 
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24.04.2014 21:59 Uhr von Cassiopeia711
 
+3 | -0
 
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für andere zu arbeiten missfällt jedem menschen von natur aus, vor allem wenn er dafür noch ein arschtritt bekommt und mehr als die hälfte des versprochenen papiers einbehalten wird. politiker werden übrigends nicht bezahlt sondern sie nehmen es sich. Arbeitszeit halbieren, check, und die lösung mit der bezahlung...einfach halb soviel scheiss kaufen den niemand braucht...und den kameltreiber mit den toten vögeln ernteignen.
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24.04.2014 22:17 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -1
 
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Ich für meinen Teil verbringe meine arbeitsfreien Tage gerne zuhause. Ausschlafen, je nach Lust und Laune z.B. an den See.
Es mag daran liegen, dass ich beruflich viel reise, aber privat bei jeder Gelegenheit wegzufahren wäre nichts für mich.

@ b00nsai
Milchmädchenrechnung. Das Problem ist, dass die Arbeitslosen zu einem guten Teil nicht die Stellen ausfüllen könnten, die so frei würden.
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25.04.2014 00:40 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -0
 
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