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Streit um geschlechtsneutrale Sprache an Unis: Begriff "Studierx" vorgeschlagen

Lann Hornscheidt ist Professor für Gender Studies und skandinavistische Linguistik am Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien. Er begegnet der Diskussion um eine geschlechtsneutrale Anrede an Universitäten mit einem neuen Wort: "Studierx".

Denn seiner Meinung nach sagt die X-Form zunächst nur, dass es sich um eine Person handelt. Er ist der Auffassung, dass diese Form sprachlich das Geschlecht als wichtige Kategorie in Frage stellt und herkömmliche Personenvorstellungen durchkreuzt.

Er selbst will sich in der Anrede nicht als Mann oder Frau erkannt sehen. Die X-Form sieht er als Möglichkeit für Menschen, die sich in der Zweigeschlechtlichkeit nicht wiederfinden und so ein anderes Angebot zur Bezeichnung bekommen. Denn der Begriff "Student" würde nur mit Männern verbunden und schüre so Machtstrukturen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Streit, Student, Universität, Sprache, Geschlecht, Sexismus
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2014 13:29 Uhr von sfmueller27
 
+58 | -1
 
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Meine Fresse, wenn das sein Hobby wäre, würde ich ja nix sagen. Aber so ein Professor verdient zwischen 4000 und 6000 Euro im Monat, so ein Lehrstuhl mit allen Angestellten kostet die Steuerzahler zehntausende bis hundertausende Euro im Monat. Das Geld könnte man sicher besser investieren.
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24.04.2014 13:31 Uhr von Boon
 
+58 | -2
 
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1. Zeitverschwendung
2. Geldverschwendung
3. Volksverdummung

Männer sind Männer, Frauen sind Frauen - findet euch ab damit.
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24.04.2014 14:08 Uhr von ManiacDj
 
+10 | -1
 
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Kein anderes Land verschandelt seine Sprache so sehr wie wir... echt traurig und sowas sollen "gebildete" Köpfe sein...
Das ist genauso bescheuert wie alles einzudeutschen.
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24.04.2014 14:09 Uhr von Darkman149
 
+11 | -0
 
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Zum Einen finde ich es unglaublich, dass für so einen Müll auch noch Forschungsgelder ausgegeben werden, zum Anderen bin ich aber auch der Meinung einige Leute übertreiben es mit der Gleichmachung von Mann und Frau. Es wird nun einmal immer einige Unterschiede zwischen den Geschlechtern geben! Aber dieses krampfhafte "alles muss gleich sein" scheint ja grade mal wieder groß in Mode zu sein...
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24.04.2014 14:19 Uhr von thugballer
 
+18 | -0
 
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In Leipzig werden alle generell als Studentin bezeichnet.
Kaputte Mentalität.

Nicht dass die noch ausrasten weil Mensch männlich ist.
Bald heißt es sicher Menschin
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24.04.2014 14:42 Uhr von thugballer
 
+10 | -0
 
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Vor allem verstehen sie nicht, dass man stets die kürzere Form verwendet.
Professor ist kürzer, genauso Student, Doktor etc.

Das ist auch der Grund warum man Ticket statt Eintrittskarte sagt.
In eine vereinfachte Sprache ideologisierte Diskriminierung zu interpretieren zeugt von krassen Minderwertigkeitskomplexen und krankhaften Paranoia.

Oder von absolut unmännlichem Einlenken gegenüber absurden weiblichen Forderungen.
Kein Wunder, dass Männer heutzutage nicht mehr als dressierte Pudel sind
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24.04.2014 14:47 Uhr von mia_wurscht
 
+6 | -0
 
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bevor irgendeinem hellen kopf einfiel, dass "student" auch diskriminieren sein kann, hat sich daran glaube ich weder eine studentin noch ein student und schon gar nicht irgendwas dazwischen daran gestört. verschwendetes geld was meiner meinung nach in viel sinnvollere lehrstühle gehört.
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24.04.2014 14:50 Uhr von psycoman
 
+4 | -1
 
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Das ProfessorXum soll sich mal um wirklich wichtige Dinge kümmern. Keine selbstbewusste Frau stört sich daran, wenn man sie Student nennt, genau, wie kein Mann einen Anfall hat, wenn irgendwo Studentin für alle, also auch Männer, steht.
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24.04.2014 15:06 Uhr von maxyking
 
+8 | -0
 
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Das ist so als ob man sich wegen verhungernder Kinder in Afrika darüber streiten würde ob man Reis oder Nudeln schickt und am ende einfach gar nichts tut und sich lieber darüber auslässt das Lebensmittel besser Nahrungsmittel genannt werden sollten.
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24.04.2014 15:18 Uhr von Hahnebuebchen
 
+9 | -0
 
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Der Profnix Lannix Hornscheidtix hat echt einen an der Waffel.
Da kann der normale Menschx nur mit dem Kopfx schütteln.
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24.04.2014 15:21 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
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First world problems
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24.04.2014 15:28 Uhr von GroundHound
 
+0 | -1
 
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Da haben es die Engländer besser: "The students"
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24.04.2014 15:30 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -0
 
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Krank. Das diese ganze Gechlechtertrennung sich wie beim Rassissmus nur im Kopf der Menschen abspielt wird hier mal wieder völlig ignoriert.

Statt dafür zu sorgen das evtl. negative Behaftungen der vorhandenen Begriffe (Er/Sie Sie/Er) aufgelöst werden will man neue Sinnlose Begriffe Formulieren die das Problem an sich nicht beheben sondern nur verdeutlichen wie groß das Problem schon geworden ist.

Es macht doch hinterher auch keinen Unterschied wenn ein Professor der auf bspw. Männer nicht gut zu sprechen ist auf seinem Notenblatt Studierx Max Mustermann (Männlich) stehen hat. Das Problem das der Professor vorurteile hat wird damit auch nicht aus der Welt geschafft, wahrscheinlich wird es durch solche Aktionen nur noch verstärkt, da Menschen sich immer aufregen wenn sich gewohntes verändert.
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24.04.2014 15:36 Uhr von Klugbeutel
 
+4 | -1
 
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Hirnloser Psychopath!
Warum soll man an der Anrede nicht erkennen können wenn man anspricht?
Sind die Menschen im Westen schon absolut verblödet? Das ist schon absolut krank was hier läuft. Dem Typen sollte man alle Extremitäten abschneiden die auf irgendeine Weise sein Geschlecht bezeugen...
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24.04.2014 17:09 Uhr von moenke
 
+3 | -0
 
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schwachsinn, zumal es ja das genderneutrale "studierende" gibt.
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24.04.2014 17:20 Uhr von cappie
 
+9 | -0
 
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MOMENT !
Frau: XX (Chromosom)
MANN: XY

Bei StudierX fühle ICH mich als MANN diskriminiert ! Wo ist das Y ?


Mann, ist das alles eine Verdummung !!!!
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24.04.2014 18:12 Uhr von el_vizz
 
+5 | -0
 
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"Studierx" klingt, als hinge ich nach zehn Bier kotzend über der Kloschüssel.

"Was machst Du beruflich?"

"Ich bin Stu...Stu...Studiiiiääärxxx..."

: D
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24.04.2014 19:19 Uhr von el_vizz
 
+1 | -3
 
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@BastB: "Und es bleibt dabei: es gibt Männer und Frauen bzw. männlich und weiblich und nichts dazwischen!"

Was natürlich Quatsch ist. Schonmal was von Intersexualität gehört?

Und es bleibt dabei: Viele Menschen hauen Kommentare raus, ohne sich überhaupt ansatzweise mit dem Thema beschäftigt zu haben.
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24.04.2014 20:08 Uhr von d1pe
 
+6 | -0
 
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Es gibt einen Unterschied zwischen GENUS(grammatisches Geschlecht) und SEXUS(biologisches Geschlecht). Der Genus des Wortes "Student" ist tatsächlich Maskulinum. Der Sexus hingegen ist hier Maskulinum und Femininum, meint also Männer und Frauen gleichermaßen. Es wird kein (biologisches) Geschlecht diskriminiert. Das Suffix "-in" ist deshalb meistens Überflüssig.
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24.04.2014 20:22 Uhr von oloat
 
+10 | -1
 
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Diese von der linksgerichteten Politik aufgezwungene
"alle Menschen sind gefälligst gleich und wenn du was anderes sagst bist du ein Rassist" - Ideologie ist absolut krank!

Die Politik betreibt hier ein Verbrechen gegen den Willen der Bevölkerung und alles aufgrund einer großen Homosexuellen-Lobby, die Druck auf die Politik macht, obwohl nur ein sehr geringer Teil der Bevölkerung homosexuell ist, denkt mal darüber nach!

Diese linke Denkweise und das aufzwingen solch kranker Sachen würde in jedem Land zum Aufstand der Leute führen, aber hier traut sich ja keiner mehr gegen so einen Scheiss auf die Straße zu gehen....
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24.04.2014 21:09 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+11 | -0
 
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Es gibt Kinder die an Krebs sterben und wir in Deutschland investieren lieber in "Gender Studies"?
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24.04.2014 21:17 Uhr von -Count-
 
+6 | -0
 
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"Er selbst will sich in der Anrede nicht als Mann oder Frau erkannt sehen. Die X-Form sieht er als Möglichkeit für Menschen, die sich in der Zweigeschlechtlichkeit nicht wiederfinden und so ein anderes Angebot zur Bezeichnung bekommen."

Für allerhöchstens 2 % der Menschheit sollen die restlichen 98 % ihre Sprache ändern? Verzeihung, aber das ist Murx...
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24.04.2014 21:19 Uhr von ms1889
 
+2 | -1
 
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jo..das wichtigste problem an den unis!

die sollten sich besser um verbesserungen der ausbildung bemühen...so schlecht wie im moment wurde in deutschland noch nie ausgebildet (besonders an universitäten!!!).
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24.04.2014 22:40 Uhr von keakzzz
 
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was mich an solchen Vorschlägen ärgert ist, daß - wie man auch hier in den Kommentaren gut erkennen kann - die betreffenden Professoren usw. gleichzeitig denjenigen einen "Bärendienst" erweisen, die etwas gegen ich sage mal TATSÄCHLICH existierende Geschlechterbenachteiligungen bzw. -bevorzugungen unternehmen wollen. diese werden dadurch nämlich direkt viel weniger für voll genommen.
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24.04.2014 23:05 Uhr von pippin
 
+3 | -0
 
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Meine Güte, wenn ich dieses Gender-Gedöns schon höre, dann weiß ich gar nicht, wo ich das ganze Essen herkriegen soll, um angemessen zu kotzen.

Beruflich bin ich ja auch gehalten immer schön beider Geschlechter zu nennen oder geschlechtsneutral zu bleiben, aber jeder der behauptet, dadurch würde die Gleichberechtigung gefördert oder niemand würde sich mehr diskriminiert fühlen, der hat meiner Meinung nach nicht mehr alle Dornen an der Hecke.

Mit dem Geld, das für solche Studien verplempert wird, hätte man doch sicherlich Sinnvolleres anfangen können. Es gibt noch so viele unheilbare Krankheiten (AIDS, Krebs, etc.), da wäre das Geld wirklich sinnvoll angelegt, aber für Gender Studies wird es verbrannt.

Schlimme Zeiten.

Wer zum Thema Gender-Dingsbums mal was richtig "Spaßiges" lesen will, der sollte mal nach dem Begriff "Gender Gap" suchen. Da zieht es einem normal denkenden Menschen die Schuhe aus, so bekloppt ist das.

So, ich geh´ jetzt in den Keller und diskriminier´ noch ein bisschne die WaschmaschineX.

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