24.04.14 12:33 Uhr
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Erschreckend: Historiker sieht Parallelen zwischen Krim-Krise und dem 1. Weltkrieg

Der britische Historiker Christopher M. Clark sieht in der Ukraine-Krise Parallelen zur Situation 1914, dem Jahr des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs. Clark diskutierte am Mittwoch in Potsdam.

Zusammen mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, EU-Parlamentschef Martin Schulz und FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher erörterten sie, wie es zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges kommen konnte.

Eine alarmierende Analyse lieferte Christopher M. Clark: "Es ist, als wenn eingeschlafene Geschichte wieder aufwacht". Unterstützung bekam er von einem Politiker: Martin Schulz. Er sah die Türkei als Schlüsselfrage für die EU an - und zog damit einen Bogen zu 1914 und dem Osmanischen Reich.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Vergleich, Weltkrieg, Historiker, Martin Schulz, Krim-Krise, M. Clark
Quelle: www.maz-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2014 13:07 Uhr von architeutes
 
+3 | -1
 
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Zu allen Ereignissen der Geschichte lassen sich Parallen zu anderen herstellen.
Für mich ist das einfach nur eine Meinung ,und zu den Geschehen auf der Krim gibt es viele verschiedene Meinungen die auch noch persönlich motiviert sind.
Warum sollte ich jetzt diese Meinung teilen ??
Russland hat sich verändert ,es gibt keinen Lenin der vor 100 Jahren eine Revolution ausgerufen hat. Es gibt keinen Kaiser ,keinen Zaren und auch kein Östereich/Ungarn mehr.Deutschland ist nicht mehr der Erbfeind Frankreich/Großbritanniens mehr und ziehen (wenn auch nicht immer vernünftig) an einen Strang.
Für mich gibt es da nur wenige Indizien für eine Wiederholung der Geschichte , im Gegenteil.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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24.04.2014 14:28 Uhr von gugge01
 
+1 | -3
 
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Nun die Grundlegen parallelen sind durchaus vorhanden
Auf der einen Seite ein überdehntes globales Imperium das in wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist und keine weiteren Expansionsmöglichkeiten mehr hat um neue Beute zumachen (damals das Britische Empire heute die USA).

Auf der anderen Seite zwei aufstrebende Wirtschaftsmächte die stark kooperieren und das Imperium wirtschaftlich überflügeln werden. (damals Deutschland und Österreich Ungarn heute Russland und China)

Beide streiten sich um einen Absatzraum durch den die Hauptlebensader des Imperiums geht.

Heute wie damals ist das Afrika, der Nahe und Mittler Osten bis Indien. Was damals die Bagdad bahn war sind heute die Gas und Öltrassen.

Die Türken sind dabei bloß Statisten.

Und dazwischen eine Vielzahl von kleinen Macht und Wirtschaftszentren die sich nicht selbständig aus der Abhängigkeit des Imperiums lösen können und von dessen Niedergang langfristig profitieren würden. Heute sind das die EU , Japan und Indien.

Damals hat das Imperium diese Teil- oder Voll-Vasallen mit Geld und Beute versprechen auf seine Seite gezogen. Heute Hat das Imperium weder Geld noch Beute Aussichten sondern nur noch Drohungen.
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13.05.2014 15:42 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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In den Ersten Weltkrieg ist man mit Freude gezogen. Das kann ich heute nicht erkennen.

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