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Neues Buch zeigt wie Börsenprofis Milliarden auf Kosten der Anleger machen

Der Bestsellerautor Michael Lewis zeigt in seinem neuen Buch "Flash Boys" die Methoden und Geheimnisse des sogenannten Hochfrequenzhandels und wie die Hochfrequenzhändler den Handel an der Börse zum eigenen Nutzen und zum Schaden der gewöhnlichen Anleger manipulieren.

Hochfrequenzhändler achten auf Kursveränderungen an einer Börse, um dann an anderen Börsen und Handelsplätzen Aufträge abzuschöpfen, bevor diese Kursveränderungen an diesem Ort offiziell ins System eingespeist und veröffentlicht werden. Ein Vorsprung von Sekundenbruchteilen bedeutet einen Kaufvorteil.

Damit verdienen diese Händler Millionen. Allen anderen Anlegern, die nicht den schnellen Zugang zu diesen Informationen haben (z.B. aufgrund langsamerer Datenverbindungen) entstehen dadurch finanzielle Schäden.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Kosten, Milliarden, Anleger
Quelle: www.finanzmonitor-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2014 14:25 Uhr von Ich_denke_erst
 
+13 | -1
 
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Der Bestsellerautor Michael Lewis zeigt auf wie er mit einem Buch schnell zu Geld kommen will.
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23.04.2014 14:56 Uhr von Schmollschwund
 
+7 | -0
 
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@Ich_denke_zuerst, Jalapeno_

Lieber ist mir, der verdient sein Geld mit seinem Buch, als Andere mit ihrer Millionenverarsche.

Er schafft etwas und verdient damit Geld, die anderen verdienen ihr Geld mit dem was andere erschaffen haben.
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23.04.2014 14:59 Uhr von polyphem
 
+1 | -0
 
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Und jetzt? So läuft das System nunmal. Was glaubt ihr denn warum Menschen verhungern? Die sind halt unprofitabel und damit überflüssig. Und wenn "Börsenprofis Milliarden auf Kosten der Anleger machen", dann sind sie eben profitabler und damit nützlicher.
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23.04.2014 15:07 Uhr von auru
 
+2 | -0
 
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Es muss dringend eine Zeitgrenze eingeführt werden. Eine gekaufte Aktie oder sonstiges Wertpapier darf erst nach Ablauf einer Stunde wieder verkauft werden, wenn das ganze elektronisch erfolgt. Über die Zeitspanne kann man diskutieren, aber sie muss ausreichend lang sein.
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23.04.2014 15:37 Uhr von FritzFold
 
+2 | -1
 
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na und ? Nennt sich Arbitrage und ist doch normal. Preisunterschiede der Handelsplätze ausnutzen.
Gibts schon seit Ewigkeiten, selbst die Händler vor 1000 Jahren kauften X günstig in A und verkauften teuer in B.

Grade and den Cryptobörsen kann man damit einen guten Schnitt machen und Schaden fügt es auch Niemandem zu.
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23.04.2014 15:40 Uhr von Pura
 
+1 | -0
 
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@BastB
Sag das mal den Banken die durch die Rettungsschirme aufgefangen wurden. Die lachen sich dann zu tode und sagen nur "Amateur".
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23.04.2014 20:05 Uhr von ar1234
 
+4 | -0
 
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Bei der Börse ist JEDER Gewinn auf Kosten anderer Anleger! Denn es wird dort kein Geld "Erschaffen" sondern lediglich verschoben.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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24.04.2014 00:10 Uhr von Justus5
 
+1 | -0
 
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@ FritzFold:
doch, es fügt Schaden zu. Weil die schnellsten der schnellen Flash Boys jetzt drauf gekommen sind, hohe Orders einzubuchen, und bevor sie ausgeführt werden, wieder zurückzunehmen. Aber kurzfristig täuscht es in einer bestimmten Aktie hohe Nachfrage (oder auch Abgabebereitschaft) vor.
Damit lässt sich trefflich ein Aktienkurs beeinflussen. Sowas nennt man Betrug - und sowas schadet !!!!
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24.04.2014 09:26 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -0
 
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@ar1234 Falsch - an der Börse gehandelte Aktien stellen den Wert eines Unternehmens dar - grob gesagt. Steigt der Wert des Unternehmens steigt die Aktie. Das hat mit anderen Anlagern nichts zu tun. Der erste kauft für 100, verkauft für 120. Der für 120 kauft verkauft für 140. Beide haben Gewinn gemacht.
@Justus5: Betrug wird es immer geben. Du gehst aber am Thema vorbei. Die Trader nutzen die unterschiedlichen Kurse an den verschiedenen Börsen und schieben da die Aktien hin und her. Der Computer erkennt zwischen Börse A und B eine Kursdifferenz sowie Angebot und Nachfrage. Er kauft bei A und verkauft sofort bei B. Das wird über Programme gesteuert - da sitzt kein Trader davor.
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24.04.2014 10:56 Uhr von maxyking
 
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Die ärmsten Anleger denen dar durch ein " Schaden " entsteht hoffentlich werden sie entschädigt, mit Steuergeldern. Der einzige Weg um unser System einigermaßen gerecht zu gestalten ohne 1 % der Weltbevölkerung den Kopf einzuschlagen wäre eine sehr starke Begrenzung von Kapital Erträgen, z.b. maximal 1 %. Denn denn schaden haben nicht die die ein paar Promille weniger verdienen weil ihre Internetverbindung zu langsam ist, denn schaden haben die Diejenigen die erwarteten Erträge erarbeiten müssen ohne an den gewinnen zu partizipieren, wer nicht versteht was ich mein sollte sich mal eine Statistik mit Produktivität und Lohnentwicklung anschauen.

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