23.04.14 13:19 Uhr
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Antikörper helfen gegen Migräneattacken

Zwei verschiedene monoklonale Antikörper haben in klinischen Studien die Beschwerden von Migränepatienten verringert. Die Zahl der Kopfschmerztage war deutlich niedriger als in den Kontrollgruppen, die statt eines Antikörpers ein Placebo erhielten.

Der Antikörper ALD403 wurde ein einziges Mal intravenös verabreicht und senkte im Verlauf von 24 Wochen die Zahl der Migräneattacken um 66 Prozent. Der zweite Antikörper, LY2951742, wirkte sogar noch besser, hatte aber leichte Nebenwirkungen.

Ansatzpunkt beider Antikörper ist ein kleines Eiweißmolekül namens "Calcitonin-Gen verknüpftes Peptid" (CGRP). Es gilt schon länger als wichtiger Akteur bei Migräneattacken. Die Antikörper blockieren gezielt dieses Molekül.


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WebReporter: scinexx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Migräne, Besserung, Antikörper
Quelle: www.scinexx.de

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