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Eiszeit: Säbelzahntiger starben wohl aus, weil sie zu pingelig beim Essen waren

US-Paläontologen wollen nun herausgefunden haben, warum Säbelzahntiger, Riesenfaultiere und Mammuts in der Eiszeit ausgestorben sind, der Puma hingegen überlebte.

Anhand der mikroskopischen Risse von fossilen und neuen Zahnvergleichen konnten die Forscher analysieren, was diese gegessen haben und offenbar waren Säbelzahntiger & Co. zu pingelig.

Die ausgestorbenen Tiere ernährten sich nur von zartestem Fleisch, der Puma aß seine Opfer samt Knochen auf: "Die abwechslungsreiche Kost könnte der Schlüssel für ihr Überleben gewesen sein", so die Forscher.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Essen, Aussterben, Eiszeit, Säbelzahntiger
Quelle: www.sueddeutsche.de

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23.04.2014 11:45 Uhr von pjh64
 
+10 | -3
 
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> "Die abwechslungsreiche Kost könnte der
> Schlüssel für ihr Überleben gewesen sein", so
> die Forscher.

Werden Forscher immer dümmer?

Abwechslungsreiche Kost bringt nichts, wenn der Körper sie nicht verwerten kann. Insofern hat das mit Pingeligkeit nichts zu tun.
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23.04.2014 11:59 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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pjh,
es gibt aber keinen vernünftigen Grund, nur das "zarteste Fleisch" zu essen- entweder, der Säbelzahntiger KONNTE Fleisch verwerten, oder eben nicht.
Wenn Tiere nur einen Teil ihrer Beute verwerten, hat das mit der Verdauung erstmal nichts zu tun, sondern mit der Gewöhnung an einen Nahrungsüberfluss.
Das Aussterben der Säbelzahntiger fiel mit einem Klimawandel zusammen, und ich vermute mal, daß es dadurch zu einem zu starken anwachsen der Population kam, und...das war dann das Ende für diese Tierart.
Weil ihr andere Tierarten einfach einen Schritt voraus waren.
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23.04.2014 13:09 Uhr von pjh64
 
+3 | -1
 
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@mort76:

Prinzipiell ist jede Art in irgendeiner Weise bestrebt, sich am Leben zu halten. Es wird kein Tier verendet sein, weil es sich zu pingelig war.

Ein Mensch verhungert auch nicht weil er sich zu pingelig ist, und es gibt bei weitem pingelige Menschen.

Wenn es um die Frage des Überlebens geht, wird alles mögliche verwertet. Was dabei nicht verwertet wurde, konnte nicht verwertet werden. Die körpereignen Enzyme geben nuneinmal vor, was man verwerten kann und was nicht.

Nur weil ein Körper Fleisch verwerten kann, heißt das nicht, daß er auch automatisch Knochen verwerten kann.

Es starb auf dieser Erde noch nie ein Lebewesen aus Pingeligkeit aus, sondern höchstens aus Unfähigkeit.
Was ein Tier in einer Notsituation nicht verwertet, konnte es auch nicht verwerten, das ist genauso wie beim Menschen.
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23.04.2014 13:12 Uhr von JustMe27
 
+1 | -3
 
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Meine Hufe glühen, Baby! Zuuu langsam! ^^
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23.04.2014 15:39 Uhr von lofwyr_83
 
+4 | -0
 
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waren Riesenfaultiere und Mammuts nicht Pflanzenfresser?
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23.04.2014 16:30 Uhr von JustMe27
 
+3 | -0
 
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Ja, aber Diego nicht^^
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23.04.2014 17:10 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -0
 
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Keine Ahnung wie man zu diesem Vergleich aufwartet. Der Säbelzahntiger war wohl etwas größer als der Puma (glaub fast doppelt so groß) was bedeutet das er auch mehr Nahrung brauchte. Wenn man betrachtet das er in der letzten Kaltzeit ausstarb dürfte wohl klar sein woran es lag und es war garantiert nicht weil diese Katzenart allesamt Gourmet´s waren.
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23.04.2014 18:39 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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pjh64,
wegen der riesigen Zähne KONNTE der Säbelzahntiger sich garnicht an die veränderten Lebensbedingungen anpassen- die Zeiten, wo sie große Beutetiere reißen konnten wie gewohnt, waren vorbei, weil diese ausstarben (Mammuts etc), und kleine Tiere konnte man mit diesem Gebiß und den riesigen Zähnen nicht erbeuten.

Ich würde sagen, der Säbelzahntiger hatte keine Chance, sich anzupassen und war unfähig zu überleben.
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24.04.2014 15:37 Uhr von Luisaza
 
+0 | -0
 
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Der Neandertaler starb nicht aus, weil er geistig unterlegen war. Vielmehr deuten alle Studien darauf hin, dass der Neandertaler und der Homo Sapiens geistig gleichauf waren. Im Gegensatz zum Homo Sapiens war der Neandertaler aber ein reiner Waldjäger, der sich an seine Beute heranschlich und sie dann aufspießte. Als die Walddichte zurückging und dem Neandertaler nicht mehr genügend Sichtschutz bot, war er plötzlich nicht mehr in der Lage seine Beute zu erlegen, der Homo Sapiens hingegen war aufgrund seiner viel größeren Geschwindigkeit und Beweglichkeit befähigt Beute auch mit Wurfwaffen zu bekämpfen. Noch dazu kommt, dass das Nahrungsaufgebot in der Eiszeit knapp wurde und der Grundumsatz eines Neandertalers, aufgrund seiner immensen Muskelmasse, enorm war.
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25.04.2014 20:38 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -0
 
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"Ein Säbelzahn konnte überhaupt kein Mammut im ganzen vertilgen."

Schon mal was von Gruppen gehört?

"Wissenschaftlich zudem unvollständig beantwortet die Frage ob Säbelzahnkatzen überhaupt Aas das wochenlang rum lag vertragen konnten ohne zu erkranken."

"Der Mensch ist kein Beutegreifer er konnte nie schnell laufen ist nie Stark gewesen und auch Krallen hatte er nie und Reisszahne so wie so nicht und die Frage ob Menschen überhaupt Rohfleisch und Aas vertrugen beantwortet es ganz klar, der Mensch ist ein Beutetier kein Beutegreifer und er war in keiner Zeit der Evolution zuvor ein Beutegreifer."

Falsch. Wenn die Welt nur von Mammuts und Dino´s bevölkert gewesen wäre hättest du vielleicht recht. Allerdings gibt es weitaus kleinere Beutetiere die auch der Mensch fangen und verzehren konnte, nicht umsonst hat er ein Allesfressergebiss und das hat die Natur dem Menschen nicht umsonst gegeben.

"Auch die Behauptung der Mensch würde ohne Fleisch nicht gesund leben können ist ebenfalls falsch, Fleisch ist ein Ersatz und die Reichhaltigkeit der vegetarischen Nahrung nach wissenschaftlichen vorgaben aus der Antrophologie wie der Archologie zeigt dass Mangel meist durch Unkenntnis entsteht."

Auch wieder falsch. Fleisch ist kein Ersatz sondern ein Zusatz der umso wichtiger ist je kälter die Region ist in der er lebt.

"Der Neandertaler starb als fast reiner Beutegreifer dann aus weil er sich nicht Geistig weiter entwickelte.
.....
Rinde Flechten Pilze Gräser Moose und gehörten von anfang an zum Menschwerdungskonzept und ohne Früchte kein Fruchtzucker ohne Fruchtzucker keine Nahrung für das Gehirn da das Gehirn nicht wie bei Beutegreifern funktioniert und nur Hirnnahrung aus Pflanzen erzeugen kann. Weizen Samen Nüsse Körner.
"

Falsch. Mutter Natur hat mehrere Pferde ins Rennen geschickt und der Homo Sapiens hatte das Glück als bessere Version konzipiert worden zu sein.
Davon mal abgesehen, wenn das stimmt was du schreibst hätte in Afrika bereits eine Hochkultur herrschen müssen und wir hier in Europa müssten noch in Höhlen wohnen.
Aber es ist genau andersrum, in Afrika würden die heute noch in Sippengesellschaften in Buschhütten leben hätten sich die Europäer nicht in Afrika eingemischt. Also ist die Sache mit der Ernährung und den dadurch erhöhten Wachstum der Intelligenz mehr als fraglich, da spielen noch viel mehr Aspekte mit als nur Fruchtzucker.

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