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USA: Schluss mit verfälschten Schönheitsidealen in der Werbung?

Dem Kongress der Vereinigten Staaten wurde ein Antrag für ein Gesetz eingereicht, das den Einsatz von Medien mit visuell wesentlich veränderter Darstellung menschlicher Körper oder Gesichter in kommerzieller Werbung verbietet.

Der Einsatz von Bildbearbeitungsprogrammen in der Werbeindustrie würde vor allem für junge Frauen Schönheitsideale vorgaukeln, die physikalisch unerreichbar wären. Das würde die mentale, emotionale oder auch körperliche Gesundheit beeinträchtigen.

Die steigende Anzahl von Essstörungen von Jugendlichen wird unter anderem auch auf diese Trugbilder in der Werbung zurückgeführt. 53 Prozent der 13-jährigen Mädchen sind mit ihrem äußeren Erscheinungsbild unzufrieden. Im Alter von 17 Jahren springt die Zahl schon auf 78 Prozent.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Werbung, Schluss, Photoshop
Quelle: www.thedailybeast.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2014 10:08 Uhr von pjh64
 
+14 | -10
 
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Ich glaub, wer sich die Schönheitsideale aus dem TV holt und an ihrer Unerreichbarkeit kaputtgeht, hat noch ein ganz anderes Problem, was eher mit der Realitätswahrnehmung zu tun hat.
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23.04.2014 10:13 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -11
 
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Naja, heute haben sie wenigstens noch die Entschuldigung daß die "Vorbilder" nachbearbeitet sind und nicht wirklich so aussehen. Wenn die in Zukunft wirklich so schön sind und es keine Ausrede mehr gibt dürfte das auf die geistig schwachen nicht wirklich besser wirken.
Eßstörungen ist sowieso ein sehr weit gefaßter Begriff. Eine wirklich erschreckend hohe Zahl von Kindern und Jugendlichen ist fett und hat allen Grund mit ihrem Erscheinungsbild unzufrieden zu sein. Das Dumme ist nur daß genau diese überhaupt nicht auf solche Vorbilder anspringen.

Und Frauen haben es da sogar noch viel besser als Männer. Die müssen einfach nur halbwegs schlank sein, was nun wirklich keine Herausforderung ist, während Männer ja mindestens ein Sixpack haben müssen, welche mal so richtig mit Arbeit verbunden sind. Dabei ist es doch egal ob Sixpack oder Faß... Hauptsache ein Bierbauch.. ;)
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23.04.2014 10:35 Uhr von jo-28
 
+13 | -2
 
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Am besten bei nicht einhalten pro Bild direkt 10% des Jahresumsatzes einkassieren, damit der Unfug endlich aufhört.
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23.04.2014 11:08 Uhr von Darkman149
 
+9 | -0
 
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Naja dann verdienen eben die Schönheitschirurgen und Makeup Artists etwas mehr. Denn wenn da nichts mehr mit dem Computer bearbeitet werden darf müssen die Models eben schon vorher so aussehen. Und das erreicht man entweder mit Operationen oder eben durch tonnenweise Schminke im Gesicht.

Das eigentliche Problem ist doch, dass viel zu viele Menschen der Meinung sind nur schlank (und bei Frauen dazu noch riesige Brüste) ist wirklich schön. Und daran sind nicht nur die Medien schuld. Die liefern ja nur das, was die Leute sehen wollen und verstärken damit diese Meinung.

Und ob es wirklich was bringt jetzt auf biegen und brechen ein Statement wie "normal ist schick" zu verbreiten zweifle ich stark an. Auch, wenn ich diesem Statement durchaus zustimme! Ich brauche keine Frauen mit 5kg Silikon in den Brüsten, 20 Fettabsaugungsoperationen, gemachter Nase und und und. Mir sind natürlich aussehende Menschen, die sich in ihrem Körper wohl fühlen noch immer am Liebsten.
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23.04.2014 11:32 Uhr von advicer
 
+3 | -4
 
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"Eine wirklich erschreckend hohe Zahl von Kindern und Jugendlichen ist fett und hat allen Grund mit ihrem Erscheinungsbild unzufrieden zu sein. Das Dumme ist nur daß genau diese überhaupt nicht auf solche Vorbilder anspringen."

Nicht nur Jugendliche. Ich denk mir oft meinen Teil wenn ich sehe was manche "solche" treiben. Legen eigentlich äussersten Wert auf ihr Äusseres, färben die Haare, aufwendigste Frisuren, Schminke, Glitzerstein in den Zähnen usw. Basteln also den ganze Tag an sich herum um "hübsch" zu sein, nur ein bissl weniger zu essen, auf die Idee kommen sie nicht :-)
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23.04.2014 11:42 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+2 | -1
 
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Das suboptimale an der ganzen Geschichte ist, dass eine enorme Industrie von dem nicht zu erreichenden Idealen lebt.
Zeitschriften mit Diäten, TV Programme, Hersteller von Nahrungsergänzungen (in den USA ist dies wesentlich stärker ausgeprägt als hier), die Fitnessbranche und nicht zu vergessen, der Bereich, der das Unmögliche möglich macht, die Schönheitschirurgie...
Da muss sich der Verbraucher fragen, ob es überhaupt gewollt ist, dass wir Realismus als Vorbild zu sehen bekommen.
Ich würde den Entschluss begrüßen, bin aber was das Erreichen angeht eher skeptisch.
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23.04.2014 11:53 Uhr von chicksterminator
 
+3 | -0
 
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Besser wäre die ganze Werbung im Fernsehen und Zeitung zu verbieten.. Oder noch sinnvoller wäre gleich komplett freie Medien zu zeigen..

Was bringt ein ne Meinungsfreiheit wenn die Medien selber nicht frei sind?
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23.04.2014 12:05 Uhr von maxyking
 
+0 | -2
 
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Ich bin auch mit dem Erscheinungsbild von 78 % der 17 jährigen unzufrieden das verbot von Photoshop wird daran aber nichts ändern. Ach ja was ist den nicht kommerzielle Werbung und wieso darf dafür mit bearbeiteten Bildern geworben werden Dürfen.
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23.04.2014 18:07 Uhr von Frambach2
 
+1 | -0
 
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Der suggestive Einfluß den Medien auf die jeweiligen Konsumenten haben, ist psychologisch nicht zu unterschätzen. Die spezifischen Ursachen dieses Phänomens sind jedoch in einer verfälschten Selbstwahrnehmung und einem Mangel an Selbstwert begründet. Es ist ein naiver Trugschluß, die Werbung als Wurzel des Übels auszurufen. Vielmehr ist es ein falscher Impuls derer, die meinen jene aufpolierten und irrealen Werbebilder zur Projektionsfläche des eigenen Glücks zu erklären.
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23.04.2014 19:47 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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Manchmal dauert es etwas länger, bis man merkt, welch ein Schachsinn gerade so am laufen ist!
Entscheidend ist dann die Einsicht darüber, das da ein falscher Weg eingeschlagen wurde!
Einen Preis zahlt man immer, die Frage ist nur welchen!
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23.04.2014 19:50 Uhr von sv3nni
 
+0 | -0
 
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wenn man die aelteren amerikanerinnnen ansieht scheint sich die esstoerung aber nur voruebergehend ;)

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