22.04.14 14:13 Uhr
 1.695
 

Trinkwasser im alten Rom war mit Blei belastet

Die Bleirohre, aus denen die Wasserleitungen des antiken Rom zum Teil bestanden, gaben messbare Mengen von Blei in das Trinkwasser ab. Die Belastung mit dem giftigen Schwermetall bis zu 40-mal höher als in frischem Quellwasser.

Zu diesem Ergebnis kamen französische Wissenschaftler nach der Untersuchung von Sedimentproben aus einem alten römischen Hafenbecken. Das Blei gelangte mit dem Abwasser in den Tiberhafen und lagerte sich mit den Sedimentschichten ab. Es lässt sich daher auch nach Jahrhunderten noch nachweisen.

Der Gehalt an Blei im Trinkwasser, den die Forscher aus ihren Funden berechneten, war jedoch nicht hoch genug, um zu Vergiftungserscheinungen zu führen. Bleivergiftungen kommen also nicht als Ursache für das Ende des römischen Reiches in Frage, wie bereits in der Vergangenheit behauptet worden war.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: scinexx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Rom, Trinkwasser, Blei
Quelle: www.scinexx.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor hält viele Flüchtlinge für frauenfeindlich
Wissenschaftler warnen vor Aussterben der Giraffen
Klimawandel - Touristenattraktionen wie Great Barrier Reef vor dem Aus?

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.04.2014 14:50 Uhr von Oberhenne1980
 
+11 | -2
 
ANZEIGEN
Die News ist also, dass nicht Bleivergiftungen zum Ende des Reiches geführt haben. Der Rest ist schon seit Jahrzehnten bekannt.
Kommentar ansehen
22.04.2014 14:52 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Mit Chlorella hätten sie die Effekte mildern können.
Kommentar ansehen
22.04.2014 15:10 Uhr von GulfWars
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Dann lieber DMSA oder EDTA Infusion (Wenn kein Hg vorliegt)

Geht schneller und effektiver als mit Algen
Kommentar ansehen
22.04.2014 19:46 Uhr von Wurstachim
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
In rom ist man auch auf die idee gekommen speisesalz in bleipfannen herzustellen weil es dann so schön weiss bleibt... Bleioxid ist weiss... die hatten damals alle ne bleivergiftung...
Kommentar ansehen
22.04.2014 23:25 Uhr von kuno14
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
kampfstoffe weden nicht älter............
gift ist eine frage der konzentration.....
sorry kann mich gerade nicht konzentr...............
was hab ich gerade..............
Kommentar ansehen
22.04.2014 23:38 Uhr von perMagna
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Auch interessant: früher hat man zB Weine mit Bleizucker gesüßt. Das ist das Bleisalz der Essigsäure.
Kann man sich heute kaum vorstellen.
Kommentar ansehen
23.04.2014 00:13 Uhr von NilsGH
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Einige zusätzliche Bleiquellen haben die Vorposter ja schon genannt.

Hinzu kommt - kam in ner Doku von vor einigen Jahren - die Färbung von Glas mit Blei. Sah ja so schön aus.

All diese Blei-"Quellen" zusammen könnten sehr wohl zu einer schleichenden Bleivergiftung, gerade bei den Reichen, führen. Denn die konnten sich Süßung von Wein, gläserne Behältnisse, weißes Speisesaltz usw. leisten.

Nur so als Anmerkung. Und ja, neu ist diese Erkenntnis wirklich nicht. Hoffentlich gab es für diese "Forschung" keine EU-Fördergelder.
Kommentar ansehen
23.04.2014 00:20 Uhr von kuno14
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nils was glaubts du?haben die das selber bezahlt?ah jetzt jaaa

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bluetooth 5.0: Finale Version verabschiedet
USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?