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Zusammenhang zwischen Kohlenhydraten und Krankheiten

Forscher der AKH Wien untersuchten jetzt zwei verschiedene Ernährungsweisen, nämlich die mit wenig Kohlenhydraten und die mit vielen. Es stellte sich heraus, dass die sogenannte "Low Carb" Diät mit wenig Kohlenhydraten zunächst besser abschneidet.

Allerdings gleicht sich dieser Effekt nach einem Jahr wieder aus. Jedoch stieg die Anzahl der Erkrankungen mit Krebs sowie Herzkreislaufkrankheiten deutlich seit den 80ern Jahren, in denen die Ernährung mit Zucker sowie Kohlenhydraten zunahm.

Das könnte laut den Forschern aber einfach vermieden werden, da viele Menschen einfach keine komplexen Kohlenhydraten zu sich nehmen, wie zum Beispiel aus Vollkorn oder anderen Vollkostprodukten.


WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Zusammenhang, Krankheiten, Kohlenhydrate
Quelle: derstandard.at

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22.04.2014 13:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
+31 | -2
 
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Das Problem liegt doch eher darin, dass heute kein Produkt mehr so ist wie es eigentlich sein sollte.
Milch könnte gesund sein, wenn das Vieh nicht mit Schimmelpilzen verseuchtes Futtermais bekommen würde.
Und das zieht sich durch alle Lebensmittel durch. Was eigentlich gesund sein sollte, wird zum Krankmacher.
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22.04.2014 14:06 Uhr von Higharcher
 
+4 | -8
 
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Du hast vollkommen Recht, der Großteil der Produkte enthält nur reines Weizenmehl, was zu einfach gestrickt ist.

Warum wird kein Vollkornmehl benutzt?!? Ich habe einen 80-Jährigen getroffen der hat nur Dinkelvollkornmehl und Weizenvollkornmehl zu sich genommen und erfreut sich seines Lebens auf dem Fahrrad.

Damals gab es sowas gar nicht. Warum wird nicht mehr dunkele Schokolade eingesetzt, die ist sehr viel gesünder!

Genau das selbe mit Fitnessriegeln für den Kraftsport, hat da mal jemand auf den Fettanteil geguckt?

[ nachträglich editiert von Higharcher ]
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22.04.2014 18:35 Uhr von TK-CEM
 
+9 | -3
 
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@ThomasHambrecht:
Gut gebrüllt Löwe. Selbst Obst und Gemüse ist derart mit Pestiziden und sonstiger Chemie versaut, dass ich mir eigentlich gleich ein Fass von BASF mit einem Totenkopf darauf hinstellen und mit dem Strohhalm ausnuckeln kann - der Effekt wäre dann vermutlich noch effizienter.

Problem: Fett ist ein Geschmacksträger, Zucker und Salz sind Geschmacksverstärker, und von der Lebensmittelindustrie wird uns vorgeschrieben, wie etwas zu schmecken hat. Die meisten kennen es nicht anders - und die, die es anders kennen, wissen die Defizite unserer Ernährung zu genau. Damit es aber nicht zu viele wissen, gibt es sogenannte Lebensmitteldesigner oder auch Lebensmittelchemiker. Sagt schon der Name "Chemiker". Alles wird gepanscht, bis es so schmeckt, dass der Rubel rollt.

Frage: hast Du schon mal eine Kalorie gesehen? Nein - ich auch nicht. Aber ich schwöre, sehe ich eine, werde ich zum Mörder . . . . . . . . . ;-)

So what - it´s my project only.
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22.04.2014 19:34 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+5 | -1
 
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Naja, wenn die Industrie Maltodextren nicht als Universalstreckmittel entdeckt hätte müsste man solche Nachrichten gar nicht weiter beachten :D

Es sollte wohl noch erwähnt werden das bei den Low Carb Diäten nur diejenigen auf Dauer ungesund sind die fast komplett auf Kohlehydrate verzichten (z.B. nach Atkins mit 50g max. am Tag).
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22.04.2014 21:32 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+7 | -2
 
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In diesem Land wollen viele "billig, billig, viel, viel". Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, kommt halt der popeligste Dreck aus den Produktionshallen. In diesem Land bekommt man in keinem Supermarkt ´nen richtig schönen Salat, der sein Geld wert ist, sondern Abfall, den man so schnell wie möglich zubereiten muss, damit man noch was von hat. Da bleibt dem bewussten Genießer meist nichts anderes übrig als den Landwirt seines Vertrauens aufzusuchen, wenn man denn einen hat. Oder man baut sein Essen selbst an, aber wer hat dafür heutzutage noch Platz/Zeit.
Im Kindergarten lernen die Kids auch nicht mehr, wie man ´nen Apfel schält, aber bei Farmville ham ´se alle den Acker voll. Was ´ne krasse Hybris.
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23.04.2014 06:58 Uhr von jpanse
 
+3 | -1
 
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Was für eine Erkenntnis...
Jetzt bin ich aber geplättet...

@Thomas Hambrecht

Das weisse Wasser was du als Milch bezeichnest ist nicht gesund...Rohmilch direkt von der Kuh würdest du mit sicherheit nicht vertragen...jetzt stell dir mal die Frage warum du das weisse Wasser vom Discounter trinken kannst ohne das deine Innereien explodieren...
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23.04.2014 09:31 Uhr von s-quadrat
 
+0 | -0
 
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@TK-CEM

Udo Pollmer ist auch "Lebensmittelchemiker", aber eher einer von denen, die viele Dinge genau deshalb pragmatischer betrachten als es generell in den medien üblich ist...
was ironischerweise (neben der Tatsache dass er selbst nciht der schlankeste ist) dazu führt, dass man ihm seitens dieer ganzen "Ernährungsberater" gern die Kompetenz absprechen möchte, sich zu Ernährungsthemen zu äußern.

sehr zu empfehlen z.B. die Sendung "Mahlzeit" jeden Samstag auf Deutschlandradio Kultur, oder die letzen Folgen zum online anhören:
http://www.deutschlandradiokultur.de/...
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23.04.2014 10:54 Uhr von Radler1960
 
+3 | -0
 
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Natürlich kan man Rohmilch trinken, das Problem ist nur, das sie mit EHEC verseucht sein kann.
Als Kind haben wir sie mit der ALU-Milchkanne vom Bauern geholt.
Im Milchhof wird sie halt u.a. pasteurisiert und damit entkeimt und haltbar gemacht.
Natürlich wird sie auch entrahmt und damit der Fettgehalt rduziert.
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23.04.2014 11:39 Uhr von xlibellexx
 
+1 | -1
 
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Brauchen wir uns noch Wundern , um der Nachfrage gerecht zu werden , wird halt zu Mitteln gegriffen die unserer Gesundheit , schleichend aber sicher nicht gut tut . Wenige erfreuen sich eines eigenen Gartens , oder Hühner auf dem Hof !

ich kenne viele die Ihre Ernährung komplett umgestellt haben, und sehr gesund Leben , und auch besser jetzt aussehen ...
werde jetzt auch mich von vielen ungesunden mal trennen
zum Glück haben wir ein Garten und bauen allerlei Gemüse und Obst an .

dieses kleine Schräbergarten Hobbyler sind total in zur Zeit . Viele Kleingärtenbetriebene sind so toll gemacht . Denke das es viele begriffen haben . Balkongärten sind auch wieder viel zu sehen . Grüne Idyle im eigenen Balkon
;)

Einfach mal selber hier was Grünes und gesundes sagen sich viele :

[ nachträglich editiert von xlibellexx ]
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25.04.2014 13:31 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -0
 
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"Du hast vollkommen Recht, der Großteil der Produkte enthält nur reines Weizenmehl, was zu einfach gestrickt ist.

Warum wird kein Vollkornmehl benutzt?!? Ich habe einen 80-Jährigen getroffen der hat nur Dinkelvollkornmehl und Weizenvollkornmehl zu sich genommen und erfreut sich seines Lebens auf dem Fahrrad.

Damals gab es sowas gar nicht. Warum wird nicht mehr dunkele Schokolade eingesetzt, die ist sehr viel gesünder!

Genau das selbe mit Fitnessriegeln für den Kraftsport, hat da mal jemand auf den Fettanteil geguckt?"

Der Preis ist der Grund. Entweder die Produkte werden so teuer, dass sie sich viel weniger Menschen leisten können oder sie bleiben billig und der Einzelhandel verdient nichts mehr daran. Die neuen glutenreichen Weizensorten geben pro investiertem Euro beim Anbau einfach mehr her - zumindest Volumen. Das Problem ist, dass andere Abstriche gemacht werden, z.B. eben bei der Wirkung auf die Gesundheit. Wobei hier nicht einmal Absicht dahinter sein muss, weil sich solche Wirkungen oft erst nach einigen Jahren zeigen. Das zieht sich durch, Essen ist großteils "zu billig", weil bei der Herstellung so viel gespart wird, dass die Qualität unter dem Strich leidet.

Schokolade war einst reiner Luxus, genauso Kaffee, meine Oma hat sich eine Banane zur Hochzeit (!) gewünscht, damit sie mal eine probieren konnte. Der Sonntagsbraten heißt nicht umsonst so. Heute wird alles als selbstverständlich angesehen und wehe jemand nimmt einem etwas davon weg. Deswegen ist es ja so schwierig, etwas daran zu ändern, egal wie man es dreht, irgendwer müsste auf etwas verzichten, das er gewohnt ist.

Vieles, was heutzutage als Delikatesse durchgeht, war früher arme-Leute-Essen, weil es ordentlich Ertrag brachte, heute aber kaum noch rentabel ist im Vergleich mit hochgezüchteten Sorten.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]

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