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Portugal: IWF fordert Lockerung des Kündigungsschutzes für Unternehmen

Der Internationale Währungsfond hat Portugal dazu aufgefordert, seinen Arbeitsmarkt weiter zu liberalisieren. So sollen Unternehmen unter anderem Kündigungen leichter gemacht werden.

Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 15 Prozent. Vor kurzem hatte die portugiesische Regierung aufgrund der wachsenden Wirtschaft geäußert, dass man die Sparmaßnahmen lockern werde.

Das Land ist im Zuge der Finanzkrise insgesamt mit 78 Milliarden Euro unterstützt worden. Im Gegenzug mussten harte Sparmaßnahmen durchgeführt werden, die vor allen Dingen die Bürger getroffen hatten. Das Rettungsprogramm soll aber im Mai diesen Jahres verlassen werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Unternehmen, Portugal, IWF, Lockerung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2014 10:19 Uhr von Sirigis
 
+6 | -0
 
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Kurz gegoogelt, dwn hat mal fast nicht übertrieben. Ja der IWF fordert eine Lockerung der Gesetze um Einstellungen und Kündigungen für Firmen zu erleichtern. Arbeitnehmerschutz scheint dem IWF Schnuppe zu sein.
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22.04.2014 11:13 Uhr von brycer
 
+5 | -0
 
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Ja und? Was soll man vom IWF auch anderes erwarten?
Natürlich fordern sie Erleichterungen für ihr Klientel.
Die hängen doch genauso von der Wirtschaft ab wie unsere Regierungen. Also muss man sie gnädig stimmen. ;-P
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22.04.2014 11:38 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+6 | -0
 
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"Hinter vorgehaltener Hand erzählte mir eine ehemalige Repräsentantin der Europäischen Kommission in Lissabon, dass das Programm der Troika eigentlich nur das ist, was die konservative portugiesische Regierung selbst lange gefordert hatte, politisch jedoch nicht durchsetzen konnte:"
Wie war das noch mit Brüderle bei Maybrit Illner?: "Über Europa geht das."
"radikaler Sozialabbau und die Einschränkung von Arbeitnehmerrechten. Der Gewerkschafter Ulisses Garrido meint dazu: ´Ist das, was uns dargeboten wird, wirklich ein Programm der Troika? Nein, es ist ein Programm der rechten Parteien und der Unternehmer im Portugal. Als die Troika zum ersten Mal nach Lissabon kam, hatte sie bereits einen sehr konkreten Plan mit klaren Entscheidungen und klaren Maßnahmen. Wie ist es möglich, dass die EZB, die EU und der IWF innerhalb von zwei Wochen einen so konkreten Plan ausarbeiten konnten? Die Schlüsselperson, die damals für die Verhandlungen mit der Troika aus Brüssel verantwortlich war, ist Eduardo Catroga.´
Der Ex-Finanzminister und Manager war im Jahr 2011 die rechte Hand von Pedro Passos Coelho, dem bei den Wahlen im Juni 2011 siegreichen Vorsitzenden der konservativen Partido Social Democrata (PSD). Die bislang regierenden Sozialisten der Partido Socialista (PS) hatten in großem Umfang Stimmen verloren. Pedro Passos Coelhos PSD übernahm daraufhin, zusammen mit der rechtskonservativen Centro Democrático e Social - Partido Popular (CDS/PP), die Regierungsverantwortung. Eduardo Catroga war nun zuständig für die Verhandlungen mit der Troika. ´Er übergab der Troika alle Vorschläge, die die konservativen und rechten Parteien in der Vergangenheit in Portugal nicht durchsetzen konnten´, so Ulisses Garrido. Gegenüber den Bürgern habe die Regierung versprochen, die radikalen Auflagen abzulehnen. ´Doch Sie werden feststellen, dass die Vorschläge der konservativen Parteien aus der Vergangenheit nun fast ausnahmslos in den Bestimmungen der Troika enthalten sind. Das war ihr Sieg.´ Und Garrido wäre nicht überrascht, hätte Eduardo Catroga selbst mehrfach bei den Troikabeauftragten in Lissabon und Brüssel angerufen und gesagt: ´Ich habe das vergessen und das vergessen, das muss noch hinein.´ "
Jung, Jürgen, Der Stille Putsch, München 2014, S. 28f
Zur Klarstellung:
Die Partido Social Democrata (PSD) gehört der EVP an, in der auch die CDU organisiert ist. Der Partido Social Democrata (PSD) entstammt der EU-Kommissionspräsident Barroso, der auch Bilderberger ist und betont, daß er solche Besuche aus der eigenen Tasche bezahlt.
Die Sozialisten der Partido Socialista (PS) sind sozialdemokratisch und organisieren sich wie die SPD in der Sozialistischen Internationalen.
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22.04.2014 11:41 Uhr von CoffeMaker
 
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"Einstellung nur für einen Tag und nur für den, der am wenigsten Lohn haben will. //zynismus ende "

Das mit dem wenigsten Lohn ist doch heute schon die Tagesordnung, nicht umsonst steht bei den ganzen Jobs "Lohn nach Vereinbarung", da prüft der Arbeitgeber auch wer den wenigsten Lohn haben will und den nimmt er sich.

Im Grunde eine verständliche Vorderung der Wirtschaft, aber nicht unter diesen Umständen. Will die Wirtschaft flexibler wirtschaften muss sie erst das Bürgergeld einführen. Ich meine wer von den Arbeitslosen tut sich das an für 2 Wochen arbeiten zu gehn? Machen wohl die wenigsten da da mehr Rennereien bei den Ämtern anstehen als es die Arbeit am Ende wert ist. Mit Bürgergeld würde das alles wegfallen, man arbeitet, kassiert Lohn und zahlt wenn man zuviel verdient an das Finanzamt (entweder macht das der Betrieb gleich oder der Arbeitnehmer über die Steuererklärung) zurück. Total simpel.

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