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Warum die Intelligenz von Katzen so wenig erforscht ist

Es gibt Dutzende von Studien über die Intelligenz von Hunden. Doch die kognitiven Fähigkeiten von Katzen sind von Wissenschaftlern bisher noch relativ unerforscht geblieben. Christian Agrillo, Psychologe auf dem Gebiet der numerischen Kompetenz bei Tieren, hat eine Begründung.

Katzen zeigen wenig Interesse an der Zusammenarbeit mit Forschern. Versuchsanordnungen werden größtenteils ignoriert. Ein Unterschied zu Hunden war, dass Katzen unlösbare Aufgaben hartnäckig weiterverfolgten, während Hunde nach kurzer Zeit aufgaben und ihren Besitzer hilfesuchend anschauten.

Das liegt vermutlich an der längeren Domestizierung von Hunden und sagt nichts über die Intelligenz von Katzen aus. Agrillo glaubt durch Einsatz moderner Technik, wie Eye-Tracking oder funktionellem MRT, in Zukunft mehr über die Denkweise der "unkooperativen" Tiere zu erfahren.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Hund, Katze, Intelligenz
Quelle: www.slate.com

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2014 10:11 Uhr von brycer
 
+75 | -1
 
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Hunde haben Herrchen - Katzen haben Personal.
Und wo gibt es das schon, dass das Personal die Intelligenz seiner Herrschaft anzweifeln oder gar untersuchen darf. ;-P
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22.04.2014 10:27 Uhr von L30N
 
+41 | -6
 
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Katzen "unkooperative" Tiere ^^ *brüller*
Nur weil ein Tier einen eigenen Willen hat der sich nicht durch das Chema "Hund, Ratte, Maus" pressen lässt, so wird das Tier "unkooperativ" genannt.
Gegenfrage: hat sich diese "Psychologe" eigendlich mal mit einer Katze befasst, hat sie von geburt an mit aufgezogen?
Mit Sicherheit nicht!
Fakt 1: Der Mensch ist der lebende Dosenöffner!
Da gibt es nichts drann zu rütteln.
Fakt 2: Die Katze belohnt ihren Dosenöffner mit selbstgefangenem.
Meistens Mäuse aus dem Garten, die dann vor der Terassentür liegen.
Fakt 3: Auch eine Katze kann man erziehen, dafür braucht man viel Liebe, Feingefühl und manchmal auch eine starke Hand.
Richtig angewendet!!! Ergibt sich eine beispiellose Harmonie zwischen "Dosenöffner" und dem "Schnurrpelz"

PS: In meinem Haus leben 4 Katzen und 2 Golden-Retreiver unter einem Dach.
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22.04.2014 10:39 Uhr von Boon
 
+24 | -2
 
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Katzen konnten immer katzen bleiben, da sie maximal für die mäuse und rattenjagd eingesetzt wurden.

Hunde dienen den menschen wesentlich vielfältiger und das schon seit jahrtausenden.

Das sind ja schon einmal zwei grundlegende unterschiede.

Katzen kann man auch vielfältig trainieren, nur macht es, außer für die unterhaltung, wenig sinn.

Ich bezweifle, dass es große intelligenzunterschiede gibt. Beide beeindrucken manchmal durch ihre intelligenz und unterhalten manchmal durch ihre geistigen aussetzer.
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22.04.2014 13:12 Uhr von Gierin
 
+15 | -0
 
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Ich weiss, Katzen können nicht reden. Trotzdem glaube ich irgendwie, dass der Spruch "Was kümmert es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt" von einer Katze ausgedacht wurde.
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22.04.2014 13:17 Uhr von NoBurt
 
+10 | -0
 
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Dann hast du noch nie mit Katzen zusammen gelebt. Sie sind nicht blöd, sondern können sich sehr differnziert oder auch penetrant zu Wünschen äußern, sind ebenso anhänglich wie Hunde und bestimmt nicht dumm.
Gut, sie haben einen eigenen Willen und kommen wnicht immer, wenn man sie ruft. Das hat aber meistens einen Grund und ist halt der Unterschied zum Rudeltier Hund, der immer sofort gehorcht.
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22.04.2014 13:27 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@Gierin

Von einer Katze stammt ehr der Spruch "Was kümmert es den Löwen was Schafe über ihm denken?"
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22.04.2014 13:42 Uhr von Hallominator
 
+7 | -0
 
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Als ich den Titel gelesen habe, habe ich mir schon gedacht, dass Katzen die Versuche einfach ignorieren. ;)

Tatsächlich denke ich, dass Katzen etwa ähnlich schlau wie Hunde sind. Zwar wirken sie schlauer, aber das liegt glaube ich daran, dass Katzen mitunter sehr selbstständige Tiere sind, die einfach selber denken müssen, während Hunde sich einer Rangordnung unterwerfen.
Ich bin mal gespannt, wann sich zur Intelligenz unserer miauenden Begleiter mehr sagen lässt.
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22.04.2014 14:02 Uhr von Gribbel
 
+9 | -2
 
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News ist bullshit, Katzen sind nachweislich annähernd doppelt so intelligent wie Hunde. Experimente gab es dazu reichlich, müsste man googeln können. Lief mal auf Arte, getestet wurden gedächtnis, fähigkeit zu zählen und Symbole zu verstehen bishin zu einfachen rechenaufgaben.
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22.04.2014 16:34 Uhr von Karlchenfan
 
+9 | -0
 
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Sicherlich kann man die Taschentiger zu allerlei Dingen trainieren,solange die Spaß dran haben ,machen die sogar ein bisschen mit.Nur sind sie wesentlich unbestechlicher als Hunde und sehr viel eigenbrötlerischer.Eher ist es schon so,das Katzen sich ihre Dosenöffner so hinbiegen,wie sie es brauchen.
Meine Dicke hat mir ihre Fellmaus solange vor die Füsse oder auf den Schoß gelegt,bis ich die weggeworfen hab und sie hinterherjagen konnte,hat sie stur 15 Jahre lang durchgezogen.Ab ihrem ersten Gebutstag hat sie solange auf meinem Kopfkissen gedrängelt,bis ich ihr ein eigenes gekauft hab.Und dann hat sie mit mir getauscht,ich hab das mit der Schaumstoffüllung bekommen,sie hat das mit den Daunen genommen.Aber sie war auch selbstlos und großzügig,sie hat damals geduldet,das meine Freundin bei mir übernachtet hat und hat uns glatt die Hälfte von ´nem 1,80 Bett überlassen,da kannte sie nix.
Also ganz eindeutig,Katzen können kooperativ sein,wenn es in ihrem Sinne ist.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]
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22.04.2014 17:03 Uhr von keakzzz
 
+2 | -1
 
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ich kann mir nicht vorstellen, daß Katzen und Hunde hinsichtlich ihrer Intelligenz sehr weit auseinander liegen.

ob ein Tier nun mehr oder weniger "Menschen-bezogen" ist, hat schließlich ganz andere Gründe.
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22.04.2014 17:32 Uhr von Hanna_1985
 
+3 | -2
 
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Hmtja. Dann ist unser Hund wohl kaputt. Es gibt eine ganze Menge Situationen, in denen unser Hund nur durch eine erhobene "Augenbraue" signalisiert, dass er den rufenden Menschen registriert hat und offenbar noch atmet.

Ansonsten, wenn er grade keine Lust hat, was zu tun, lässt er es. Ist er genervt, geht er. Dann kann man rufen, wie man will. Gassi gehen, wenn er meint, es sei jetzt nicht wirklich spassig, rauszugehen? Dann bleibt er wie einbetoniert stehen und man sieht seinen Augen an, dass er denkt: Hast Du sie noch alle? Raus? Jetzt? Einzig das Klappern der Futterdose am Napf funktioniert zuverlässig... und diese Eigenschaft teilt er sich gut mit Katzen, die ich kenne, die auch zur Nahrung sprinten, wenn es welche gibt...

[ nachträglich editiert von Hanna_1985 ]
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22.04.2014 18:21 Uhr von TK-CEM
 
+7 | -6
 
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Meiner Meinung nach liegen zwischen der Intelligenz von Hunden und Katzen ganze Welten.

Beispiel 1: Hunde müssen gewaschen, getrocknet, gebürstet und gewienert werden, damit sie in geschlossenen Räumen einigermaßen geruchlich zu ertragen sind. Katzen pflegen sich selbst, ohne dass der Mensch etwas dazu beitragen muss, und riechen in der Regel sehr neutral.

Beispiel 2: Hunde müssen Gassi geführt werden und kacken irgendwo in die Landschaft oder pinkeln überall dort hin, wo sie meinen, ihr Revier markieren zu müssen. Katzen suchen sich ihr stilles Örtchen sehr wohl aus (wenn sie kein Katzenklo in einer Wohnung haben), graben ein Loch und bedecken ihre Exkremente danach fein säuberlich.

Beispiel 3: Hunde müssen gefüttert werden, sonst verhungern sie. Katzen können durch Jagd überleben und brauchen nicht unbedingt den menschlichen "Dosenöffner". Das liegt in ihrem Instinkt, der von Natur aus so funktioniert.

Die Domestizierung von Haustieren ist die eine Sache, die artenspezifischen natürlichen Charaktereigenschaften eine völlig andere. Abgesehen davon haben viele Haustiere mehr Intelligenz wie manche Menschen, die zwar glauben, die Krone der Schöpfung zu sein, aber im Verhalten oft asozialer auftreten wie Tiere. Würden sich die Menschen das Verhalten der eigenen Haustiere - insbesondere auch Katzen - besser anschauen, würden sie viel daraus lernen, wie man auch mit Mitmenschen umgehen kann.

Und bevor ich es vergesse: NEIN, Katzen sind nicht falsch, und NEIN, der beste Freund des Menschen ist nicht der Hund - alles Schmarrn. Auch hier sollte es irgendwann einmal möglich sein, vom klassischen Klischeedenken weg zu kommen.

So what - it´s my projekt only.
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22.04.2014 18:46 Uhr von Lucianus
 
+3 | -3
 
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@TK-CEM

Du hast weder ne Katze noch nen Hund oder?

Beispiel 1: Das kommt in beiden Fällen auf die Rasse an. Bestimme Rassen brauchen mehr Pflege diverse Langhaarkatzen können sich eben sowenig selbst Pflegen wie Manche Hunde. Andere Hingegen bekommen das super hin.
Der Geruch ist überhaupt ein ganz anderes Thema.

Beispiel 2: Eine Frage der Erziehung beim Hund. Bei der Katze eine Frage des Charakters und der Erziehung. Das ist im Grunde der Unterschied, es gibt auch Katzen die einfach überall in der Wohnung hinmachen. Und Reviermarkierungen setzen Kater ebenso wie Rüden. Was das zuschaufeln angeht, machen beide ebenso wie es beide nicht machen. (Charakter)

Beispiel 3: Jep, deswegen gibt es auch so viele Probleme mit Sträunern, weil die, sobald sie "ausgesetzt" werden den Hungertot sterben ... Und auch hier wieder "Rassen-Spezifisch", nicht allgemein.

Ich weiss nicht was dieses "A ist viel toller als B" soll.
Katzen sind mit weniger Arbeit verbunden als Hunde, insbesondere wenn man sie nicht als Stubentiger sondern als Freigänger hält. (Und nicht besagte Langhaar hat)
Auf der anderen Seite ist ein Hund gelehriger (damit meine ich nicht Klüger) und gehorsamer.
Mit genügend Zeit kann man einer Katze sehr viel beibringen, aber beim Hund ist es einfacher und Situationsabhängig zuverlässiger.


Ich denke das was du brauchst ist nen Stein, einmal gewaschen ist der total Pflegeleicht.
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22.04.2014 19:15 Uhr von Shalanor
 
+2 | -4
 
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@TK:

1.Kater werden kastriert weil se sonst penetrant stinken= Erstes Argument Müll. Das gilt für beide Tierarten

2.Katzen haben Kein rudel. Also müssen se auf sich aufpassen, Also hilft denen keiner, also verstecken se sich und mögliche Spuren werden verwischt. Die Duckmäuserei als Vorteil anzuzeichnen ist doch etwas komisch hm?

3.Dann wären alle Wildhunde (Dingos) und Wölfe shcon lange ausgestorben. Ach und auch ausgewilderte eehemalige Haushunde in Osteuropa überleben selbst. Irgendwie kann daa nicht so ganz passen :)

Ich kann mit Katzen nichts anfangen mus ich allerdings zugeben. habe selbst aber auch keinen Hund sondern etwas noch viel Eigenständigeres als Alle Katzen der Welt zusammen. Krabben sind unkontrollierbar, 100% Individualisten (die kommen nichmal wenns Futter gibt) und wenn man nur die Ausbruchskünste und die Koordination von 8 Beinen, 2 Scheren, Mandibeln und beweglichen Augenstielen anschaut können se auchnicht so doof sein.
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22.04.2014 19:20 Uhr von kuno14
 
+3 | -0
 
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warum ist die intellenz! von menschen so wenig erforscht?hängt mit der messlatte zusammen..............
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22.04.2014 19:35 Uhr von kingoftf
 
+10 | -1
 
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"Auszüge aus dem Tagebuch eines Hundes"

7:00 Uhr - Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten
8:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten.
9:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten.

9:40 Uhr - Boah! Im Auto pennen! Das mag ich am liebsten.
10:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten.
11:30 Uhr - Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten.

12:00 Uhr - Boah! Die Kinder kommen! Das mag ich am liebsten.
13:00 Uhr - Boah! Ab in den Garten! Das mag ich am liebsten.
16:00 Uhr - Boah! Noch mehr Kinder! Das mag ich am liebsten.

17:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten.
18:00 Uhr - Boah! Mein Herrchen! Das mag ich am liebsten.
19:00 Uhr - Boah! Stöckchen holen! Das mag ich am liebsten.

21:30 Uhr - Boah! In Frauchens Bett schlafen! Das mag ich am liebsten.


"Auszüge aus dem Tagebuch einer Katze"

Tag 2983 meiner Gefangenschaft.
Meine Wärter versuchen weiterhin mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen.
Ich habe beobachtet wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch voll schlagen, während sie mir nur zerstampfte
gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen.
Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen Flucht. Währenddessen erlange ich Genugtuung in dem ich
das eine oder andere Möbelstück zerkratze.
Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen.

Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch schleichen zwischen den Beinen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten.
Ich muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf der Treppe befindet.
Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen Polstersessel.
Das nächste Mal ist das Bett dran.

Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflößen ist auch gescheitert.
Sie haben mich nur gelobt und mir Milchdrops gegeben.
Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht wird.
Heute waren viele ihrer Komplizen da.
Ich wurde für die Dauer deren Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich konnte hören, wie sie lachten und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer "Allergie" eingesperrt wurde.
Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu meinem Vorteil nutzen kann.
Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten.
Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder freudestrahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht.
Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern. Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet.
Da er sich in einem Stahlverschlag befindet, kann ich nicht an ihn ran.
Aber ich habe Zeit.

Mein Tag wird kommen...
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22.04.2014 20:35 Uhr von MBGucky
 
+5 | -0
 
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Was der Hund vom Menschen denkt:

Da ist ein großes Tier.
Das gibt mir einen Platz zum Schlafen,
das gibt mir zu Fressen,
das knuddelt mich.
Dieses Tier muss Gott sein.

Was die Katze vom Menschen denkt:

Da ist ein großes Tier.
Das gibt mir einen Platz zum Schlafen,
das gibt mir zu Fressen,
das knuddelt mich.
Ich muss Gott sein.
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22.04.2014 22:33 Uhr von TK-CEM
 
+4 | -2
 
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@Lucianus + Shalanor:
Große Kommentare. Bei mir entsteht der Eindruck, dass ihr beide weder von Hund noch von Katze, geschweige denn von Menschen eine Ahnung habt. Aber hier selbst großen Müll verbreiten.

Wenn ich von etwas keine Ahnung habe, halte ich einfach mal die Klappe. Lebe seit über 50 Jahren mit Katzen zusammen - und ja, wir sind ein Herz und eine Seele. Für ein paar Jahre hatte ich auch einen Bernhardiner, der leider an Krebs verstorben ist. Auch wir waren ein Herz und eine Seele. Alle Tierärzte waren und sind beeindruckt von den prächtigen Tieren, denen es zu keiner Zeit an etwas mangelte.

Jeden weiteren Kommentar verkneife ich mir hier jetzt, da ja alle sooo exquisite Experten in Sachen Hund + Katze sind. Nur eins noch: wenn ein Hund gelehriger ist, weil er gehorsamer ist, ist das der Beweis dafür, wie unfähig viele Hundehalter sind. Der Hund ist nämlich kein Kompaniesoldat. Ein Freund von mir hat Border Collies. Die reagieren auf eine Fingerbewegung oder dem Schnalzen mit der Zunge - nix mit Befehle und Drill, sondern mit geduldiger Langmut und viel Beschäftigung. Ein Haustier, egal ob Hund oder Katze, will Teil der Familie sein, kein Freizeitfüller. Mein Bernhardiner reagierte auf Handbewegungen. Meine Katzen reagieren auf leise Töne und Augenzwinkern. Kein Drill - kein widernatürliches Training. Tiere spüren viel sensibler als Menschen, ob es passt oder nicht.

Ein Tier kann die menschliche Sprache nicht erlernen, aber der Mensch kann sich auf die Kommunikationsebene des Tieres bewegen. Erst wenn ein Tierhalter DAS begriffen hat und praktisch umsetzt, ist er ein guter Tierhalter.

Damit gebe ich zurück an diejenigen, die sowieso alles besser wissen.

So what - it´s my project only.
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22.04.2014 22:56 Uhr von MBGucky
 
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@TK-CEM

In einem Punkt muss ich dir leider widersprechen:

Wenn jeder nur über Dinge reden würde, von denen er wirklich Ahnung hat, dann wäre die Stille unerträglich.
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22.04.2014 23:07 Uhr von newschecker85
 
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Wenn mich meine Katzen immer anschauen....ich kann in seinen Augen sehen, was er will.....Meistens ist es sein Fressen. Bei mir bekommen meine Katzen Hundefutter, ist günstig und ist eh das selbe drin wie bei katzenfutter.

Meine Katzen sind für mich mein ein und alles....total verschmust, vor allem mein Kater Jojo.

Und wer sagt, katzen sind unkooperativ oder nicht erziehbar, ich kann das Gegenteil mit meinen Katzen beweisen. Sie bauen zwar regelmäßig Unfug, machen auch mal was kaputt wenn es über Tisch und Bänke geht, aber denen kann man nicht böse sein.
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23.04.2014 01:08 Uhr von Pelle_Pelle
 
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Katzen sind im vergleich zu Hunden einfach zu schlau um alles das zu tun was der mensch von ihr will! ;)
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23.04.2014 03:57 Uhr von Karlchenfan
 
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@ Jalapeno.

Am intelligentesten ist das Wildschwein,das deine Fährte und die deiner Genossen aufgenommen,den Eichhörnchen durch die Hecke und das Fenster zugeschaut hat,das es bei dir Futter umsonst gibt,steht auch bald bei dir auf der Matte;-)) .
So ein paar ohne Leine Mitkommerkatzen kenn ich auch,große Klasse.
Meine Freundin hatte in ihrer alten Wohnung ´ne Terrasse,da gab es auch immer großes Stelldichein,wenn ich mit ihrer Jackymix Dame rausgegangen bin,Die Eichhörnchen der ganzen Umgebung haben ihre Versammlungen immer dort abgehalten,weil es lecker Nüsse gab,ganze Generationen von Meisen haben mir die Knödel selbst auf der Hand leergefuttert,zwei Drosseln und ein Rotkehlchenpaar waren auch immer mittenemang und unsere Jack Lady hat mich für bekloppt gehalten,das ich ihr nicht erlaubt hab,das Geviecher durcheinander zu jagen.
Irgendwann im zweiten Jahr hat sie eingesehen,das ich sie nicht lasse und und sich einfach ruhig mitten auf die Terrasse gepackt,dann sind die grade flügge gewordenen Jungmeisen auch auf ihr rumgehüpft,Das war ein absolutes Erlebnis,ein Bild für die Götter,der Blick mit dem sie mich dann bedacht hat,sprach Bände und das mitten in der Stadt,nur durch den kleinen Park möglich,der hinterm Wohnhaus lag.Solche Sachen live erleben ist unbezahlbar.Mein Junior entwickelt ebenfalls eine Affinität zu Tieren,hatte Ratten,die sind auch extrem clever.So was von zahm und schmusig,einfach irre.Also ich möchte keines der Tiere missen,auch wenn die Zeit uns leider viel zu schnell getrennt hat.
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23.04.2014 09:52 Uhr von Suffkopp
 
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@TK-CEM - ich möchte Deinem letzten Kommentar mal beipflichten. Und der "einfach Klappe halten" Fraktion muss man einfach unterstellen das die nie Hunde UND Katzen hatten, also den "Unterschied" nicht aus eigener Erfahrung kennen können. Vlt. hatten sie nur Hunde oder nur Katzen, aber ich denke man muss beide lange genug gehabt haben um zu erkennen was für wunderbare Tiere Katzen sein können (ohne Hunde schmälern zu wollen).

Bereits Leonardo da Vinci hat das erkannt als er sagte: "Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk."

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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23.04.2014 11:15 Uhr von Radler1960
 
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Katzen sind kleine Raubtiere und deshalb nur zum Mäuse- und Rattenfange zu gebrachen, letzteres kann nicht jede Katze, verschiedene Hunderassen aber auch.
Sie sind auf keinen Fall Schmusetiere die Fett gefüttert werden sollen.
Katzen lassen sich natürlich erziehen, das geht schon damit an, dass sie stubenrein werden.
Ich habe die Katze meiner Mutter so erzogen, dass sie beim Essen nicht bettelt. Außerdem genügt ein Blick und zwei Worte und sie verlässt den Raum.
Natürlich gibt es bei Haustieren, egal ob Hund oder Katze, Intelligenz- und Karkterunterschiede, wieso auch nicht?
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23.04.2014 15:32 Uhr von Lucianus
 
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@TK

Diesem Kommentar von dir stimme ich vorbehaltlos zu. Also zumindest der Kernaussage.

Hier stellst du auch keine Aussagen auf, die einfach nicht Stimmen, bzw. nicht Verallgemeinert werden können, wie in deinem letzten.

Da du mir in diesem, deinem Kommentar sogar teilweise recht gibst, vermutlich ohne es gewollt zu haben, verstehe ich dein Aufbrausen gerade überhaupt nicht.

R.I.P. zu deinem Hund, ist immer ein Verlust, wenn ein treuer Freund geht.

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