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Logistiker Kühne & Nagel erwägt Schweiz wegen Zuwanderungseinschränkung zu verlassen

Das Logistikunternehmen Kühne + Nagel erwägt große Teile des Konzerns aus der Schweiz abzuziehen, da das Land auf Grund des Bürgerentscheids bei der Einwanderungspolitik unberechenbar geworden sei.

Sollte es tatsächlich zu Einschränkungen bei der Zuwanderung kommen, müsse ein Teil der Hauptverwaltung woanders angesiedelt werden, da sein Konzern internationale Top-Manager bräuchte, so Firmenchef Klaus-Michael Kühne.

Er siehe in der Schweiz eine aufkommende Neidkultur, wie sie in Deutschland schon lange existiere und dies könnte weitere Volksabstimmungen nach sich ziehen, die Verwaltungshonorare und Managergehälter begrenzen könnten. Kühne + Nagel hatte 2013 einen Umsatz von 20 Milliarden Schweizer Franken.


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WebReporter: D0M3
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Zuwanderung, Logstik
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2014 16:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+12 | -3
 
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Dann soll die beleidigte Leberwurst doch gehen.
Die Schweiz ist ja bekanntlich kleiner als BW - daher wesentlich flexibler wenn es um Volksbefragungen geht.
Ein Logistikunternehmen in der kleinen Schweiz ist vergleichbar mit der bekannten Bahngesellschaft in Lummerland.
Ich glaube der König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte sucht noch einen Logistikunternehmer der mit einem LKW um die Insel fährt. .
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21.04.2014 16:03 Uhr von -Count-
 
+15 | -2
 
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Die Schweiz wird sich wohl kaum ins eigene Fleisch schneiden und hochqualifizierten Goldeseln den Zuzug verwehren, eine völllig schwachsinnige Behauptung dieses Mangagers.
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21.04.2014 16:04 Uhr von NoPq
 
+5 | -10
 
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Scheiß auf die Schweiz, aber die Schweiz kann auf dieses Unternehmen gut und gerne verzichten. Scheiß auf Kühne und Nagel.
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21.04.2014 16:04 Uhr von sniper-psg1
 
+18 | -2
 
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ihm gehen nur seine billiglöhner aus und das wurmt ihn
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21.04.2014 16:12 Uhr von syndikatM
 
+10 | -4
 
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dann sollen sie sich halt nach afrika verpissen, wo die ganzen top manager herkommen.
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21.04.2014 16:43 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -2
 
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Dann braucht er sich aber in Deutschland auch nicht blicken lassen, wenn es diese "Neidkultur" hier ja anscheinend schon so lange gibt.
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21.04.2014 17:10 Uhr von D0M3
 
+2 | -5
 
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Herr Kühne ist deutscher, ist aus Steuergründen wohl in die Schweiz mit dem Hauptsitz seines Unternehmens gegangen. Die Zuwanderungsbeschränkung macht keinen Unterschied, ob Topmanager oder Sozialhilfeempfänger. Vor allem die Sozialhilfeempfänger kamen eh nie in die Schweiz. Es geht hier rein um Facharbeiter und Manager eben. Weil die betrifft es. Und das, was Kühne betrifft, wird andere Konzerne auch betreffen. 20Mrd CH Franken sind eine doch 3 stellige Millionen-Summe an Steuern, die dann verloren gehen. Nach dem die Schwarzgelder aus der Schweiz auch noch abgezogen werden, und es wohl auch die Banken nach unten ziehen wird, könnte es mit dem "Musterland" Schweiz schneller berg ab gehen, als es hier die Mehrheit vermutet. Es geht hier in keinster Weise um Mindestlohn und sonstigen Lohn, sondern um einen Bereich, der die höchsten Gehälter hat, und das internationale Unternehmen (Kühne und Nagel greifen die nach dem neusten Zusammenschluss die Top 3 der internationalen Logistikbranche an) Probleme bekommen könnte, wenn der Volksentscheid 1zu1 umgesetzt wird. Nicht alles, was das Volk nun mal will, ist auch wirklich gut und kann mehr Schaden anrichten.
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21.04.2014 18:20 Uhr von bigpapa
 
+7 | -1
 
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Ist doch logisch.

Die Top-Manager schiebt man vor und in Wirklichkeit jammert man, weil es Probleme gibt, billige Fahrer zu bekommen dann.

Gruß

Pucki
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21.04.2014 20:23 Uhr von neisi
 
+1 | -1
 
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Also eine "Zuwanderungseinschränkung" haben die USA ja schon lange…

Aber mit "fairen" Preisen gibt es eben keine Milliardengewinne...
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21.04.2014 20:43 Uhr von D0M3
 
+1 | -3
 
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Deutlicher: Was hat Billiglohn mit der Abwanderung Teile der Konzernführung zu tun?
Das Argument "Billiglohn" ist hier ein Totschlagargument, dass anscheinend bei ALLEN unternehmerischen Überlegungen genommen wird, ob es passt, oder nicht.
Ferner geht wohl eine Neidkultur auch nicht von den Einwanderern aus, sondern von den Schweizern selber.
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21.04.2014 22:02 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -0
 
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Neidkultur in Deutschland? Labersack! Es sind doch nur die niedrigeren Steuern.
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21.04.2014 22:17 Uhr von Ken Iso
 
+2 | -1
 
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Uf Wiederluege
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21.04.2014 22:17 Uhr von Ken Iso
 
+1 | -1
 
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Uf Wiederluege!
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21.04.2014 23:10 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -1
 
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Eine Firma die auf schweizerischen Boden Ausländer beschäftigen will? Was sollte das einen Schweizer interessieren?

Haben Arbeitsplätze für einen Einheimischen (egal in welchen Land) überhaupt einen Wert wenn diese für Ausländer gedacht sind?
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22.04.2014 09:29 Uhr von jens3001
 
+0 | -0
 
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1973:

ähh... Kühne & Nagel ist eine deutsche Spedition, gegründet in Bremen mit momentaner Zentralverwaltung in der Schweiz.

Halt dich doch raus, wenn du keine Ahnung hast.

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