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Schulden von Griechenland zu hoch: Gezahlte Gelder sind für Top-Ökonom verloren

Thomas Mayer, ehemaliger Chefökonom der Deutschen Bank, hat sich jetzt zur finanziellen Lage Griechenlands zu Wort gemeldet und zeichnete ein düsteres Bild.

Mayer sagte: "Jeder, der halbwegs rechnen kann, weiß, dass Griechenlands Schulden viel zu hoch sind. Etwas muss geschehen. Aber die Euro-Staaten trauen sich nicht, ihren Steuerzahlern ins Gesicht zu sagen, dass das Geld weg ist.”

Die Politik verschiebt die Rückzahlung der Kredite stattdessen auf eine unbestimmte Zeit und verzichtet auf die Zinsen. Für Mayer ist dies ein weiteres verstecktes Hilfspaket.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Top, Schulden, Ökonom, Gelder
Quelle: www.open-report.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2014 12:09 Uhr von Johnny Cache
 
+17 | -1
 
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Und daran ist jetzt was genau neu?
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21.04.2014 12:58 Uhr von Schillerlocke
 
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Perisecor hat mir in einem anderen Thread gesagt das Schulden eh nur Virtuell sind und somit keine bedeutung haben und das Schulden wichtig sind um was bleibendes zu schaffen.
Bin nur gespannt was Griechenland so bleibendes schaffen wird mit einer halben billion Euro Schulden und einem Heer an Arbeitslosen.
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21.04.2014 13:08 Uhr von Johnny Cache
 
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Ich glaube wir sollen einfach dankbar sein daß Griechenland kein richtiges Land ist, sondern gerade mal so viele Einwohner wie Baden-Württemberg hat. Wenn ein richtiges Land wie Deutschland oder Frankreich vor die Hunde ginge wären die Auswirkungen wirklich katastrophal.
Gut, das wird sicher noch früh genug passieren, aber genießen wir einfach mal das ganze im kleinen...
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21.04.2014 13:08 Uhr von rolf.w
 
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@Schillerlocke
"...das Schulden eh nur Virtuell sind..."

Stimmt ja auch, alles, dass nur im Computer vorgeht ist virtuell.
Deswegen ist es ja auch völlig egal, was mit den "Schulden" passiert. Überhaupt, die ganze "Finanzpanik" ist geschürte Hysterie und hätte nicht wirklich eine Auswirkung auf unser Leben.
Ich meine, was würde denn passieren, wenn zB Griechenland seine Schulden von jetzt auf gleich ausgleicht? Würde die EU da etwas für 3 Jahre keine Steuern von ihren Bürgern verlangen? Das glaubt doch keiner, oder?

Alles nur ein paar Einsen und Nullen im Computersystem und die kann man weder essen noch trinken.
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21.04.2014 13:14 Uhr von Pils28
 
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Schuldenschnitt von 60€ und alles sieht wieder ein wenig besser aus. Aber dann würden ja Deutsche Bank und Co Geld verlieren. Die wurden von Steuergeldern noch reicher gemacht, nicht Griechenland gerettet.
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21.04.2014 13:17 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Der 41-jährige Andreas Banoutsos war Direktor der Vereinigung griechischer Industrieller in Athen und Ex-Regierungsberater. Ich erzähle ihm vom Titel des geplanten Buches, Der stille Putsch, und fragte ihn, ob er ihn übertrieben findet. ´Nein´, sagt er, ´ich stimme Ihnen zu. Wir haben hier ein System des Nepotismus. Die reichen Leute wurden seit der Krise reicher, sie profitieren von der Situation. Ich neige wirklich nicht zu konspirativen Erklärungen. Aber all das, was geschah, ist in Wirklichkeit keine reale Krise, sondern eine Krise, die durch eine bestimmte Elite provoziert wurde, um durch die Armut der anderen Menschen mächtiger und noch reicher zu werden.´ "
Roth, Jürgen, Der stille Putsch, München 2014, S. 26f

Und weiter ebd.:
"In der seriösen griechischen Presse, erzählt er dann weiter, werde häufig über die Theorie geschrieben, dass die politische Führung in Deutschland besonders eng mit der Elite des westlichen Bankensystems verbunden sei. Es sei in ihrem Interesse, dass die südlichen europäischen Länder verarmen, damit dort für besonders niedrige Löhne produziert werden könne, ohne auf China oder andere asiatische Staaten angewiesen zu sein."

Und Deutschland ist mit 22 Prozent dabei. Wohlgemerkt: Die Geographisch Abhängigen in Deutschland.
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21.04.2014 14:19 Uhr von Schillerlocke
 
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@rolf.w

"Stimmt ja auch, alles, dass nur im Computer vorgeht ist virtuell.
Deswegen ist es ja auch völlig egal, was mit den "Schulden" passiert. Überhaupt, die ganze "Finanzpanik" ist geschürte Hysterie und hätte nicht wirklich eine Auswirkung auf unser Leben. "

Ist dir klar das durch diese "virtuellen Schulden" in den Krisenstaaten Millionen ihre Jobs und Lebensgrundlagen verloren haben aufgrund von "Sparmassnahmen" die von den Gläubigern der "virtuellen Schulden" aufgezwungen werden damit die Staaten mehr "virtuelle Schulden" machen können und die Völker noch mehr belastet werden mit ECHTEN Steuerbelastungen und ECHTEN verteuerungen und ECHTEN Jobverlusten ?
Wenn du glaubst das alles hat (noch) keine auswirkungen auf DEIN Leben dann gehst du entweder noch nicht arbeiten (kein Steuerzahler) oder wirst schon bald merken wer stattdessen zur Kasse gebetenwird durch Steuererhöhungen um "virtuelle Schulden" von anderen zu zahlen.

Eins sollte eigentlich jedem klar sein nach sovielen Jahren Bankenrettungen, die Schulden sind "virtuell" aber die Massnahmen um diese zu tilgen sind NICHT virtuell und belasten die Völker aufs schlimmste.
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21.04.2014 14:33 Uhr von rolf.w
 
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@Schillerlocke
"Ist dir klar das ... in den Krisenstaaten Millionen ihre Jobs und Lebensgrundlagen verloren haben..."

Ja, ist mir völlig klar. Klar ist mir aber auch, dass dies keine Auswirkungen auf die Schulden selbst hatte. Wenn überhaupt, hat es Einfluss auf die Kreditwürdigkeit.

Das ist doch genau was ich meine, wenn ich von "hätte nicht wirklich eine Auswirkung" schreibe. Ich behaupte nicht, dass es keine Auswirkung hat. Das perverse an diesem Spiel ist doch, dass reale Werte zugunsten virtueller Verbindlichkeiten geopfert werden.
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21.04.2014 14:55 Uhr von blaupunkt123
 
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Die Steuerzahler haben es doch schon ab der ersten Minute gewusst, dass es wieder großzügige Geschenke sind.

Genauso wie die Milliarden nach Russland.


Ich finde es schön langsam traurig, wie unsere Poltiker das Steuergeld der eigenen Menschen verschleudern.

Die Mehrheit weiß nicht mehr, wie sie Strom, Heizöl und das Auto zahlen sollen und sie verschenken das Steuergeld.

Und zum Ausgleich die Rente mit 70 vorschlagen und eine zusätzliche Steuer für die Straßensanierung....
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21.04.2014 16:11 Uhr von certicek
 
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@ rolf.w

Wenn es Schulden gibt, dann gibt es in gleicher Höhe irgendwo Vermögen. Wer die Schulden streicht, streicht zur gleichen Zeit Vermögen.

Wer die Streichung von Schulden verlangt, sollte ebenfalls erklären, wen er dabei enteignen möchte.
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21.04.2014 19:10 Uhr von rolf.w
 
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@SerienEinzelfall
"Oh man es ist doch egal ...."

Nein, das ist ein Denkfehler. Im Mittelalter ist Geld in Form von Münzen geflossen. Diese Münzen sind auch noch da wenn Haus und Hof abbrennt.
Und heute, wo sind die Forderungen und Verbindlichkeiten, wenn der Stecker gezogen wird?

"...dass die Forderungen dominoartig quasi wertlos wurden."

Überleg doch mal, wessen Forderungen da quasi wertlos geworden sind. Die Forderungen gegen die Häuslebauer wurden nie wertlos, im Gegenteil, sie wurden plötzlich so groß, dass sie nicht mehr beglichen werden konnten, von den Bauherren zumindest nicht.

Die Forderungen wurden nie wertlos, man musste nur jemanden finden, der für sie einspringt. Und das ging auch nur, weil es "virtuelle Schulden/Forderungen" waren. Oder hätte irgendwer hier vielleicht seine Geldbörse gezogen, und der Deutschen Bank 2 Euro in den Briefschlitz geworfen. Das wäre dann ja reales Geld gewesen.

Das ist, was ich sage, für diese virtuellen Schulden werden reale Gegenwerte gefordert. Aber es fordert kein Land von einem anderen die Goldreserven/Bodenschätze/reale Werte. Nein, es wird nur vom Bürger der Verzicht auf reale Werte gefordert, zur Finanzierung virtueller Vermögen. Und mit diesem virtuellen Vermögen werden dann virtuelle Verbindlichkeiten beglichen.
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21.04.2014 19:18 Uhr von rolf.w
 
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@certicek
"Wer die Schulden streicht, streicht zur gleichen Zeit Vermögen."

Das ist völlig richtig. Wenn man aber die Schulden/Verbindlichkeit als virtuell ansieht, der kann ja nicht davon ausgehen, dass die gegenüber stehende Forderung plötzlich real ist.

Wir reden hier nicht von dem Verkauf irgendwelcher Waren, die bezahlt wurden. Die sind real.
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21.04.2014 19:57 Uhr von certicek
 
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@ rolf.w

Virtuell oder nicht virtuell spielt gar keine Rolle. Diese Schulden und Vermögen sind Geld im ökonomischen Sinn. Wenn es so einfach wäre, wie Du glaubhaft machen willst, dann könnten die Regierungen über Staatsschulden lachen.

Geld im juristischen Sinn und/oder ökonomischen Sinn - alle anderen Bezeichnungen sind Irreführung.
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21.04.2014 21:45 Uhr von rolf.w
 
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@certicek
"... dann könnten die Regierungen über Staatsschulden lachen."

Tun sie das denn nicht? Also für mich sieht das so aus, dass zB Griechenland schon wieder Staatsanleihen ausgibt, mit x Prozent Dividendenversprechen obwohl sie einen Berg Schulden in der ganzen EU haben.
Staaten machen Schulden, damit sie verschuldeten Staaten Geld leihen können.
Die USA hebt ihre Schuldengrenze einfach an, um weiter Schulden machen zu können. Es ist schon klasse, wenn man selbst die Regeln diktiert.

Regierungen und Staatsschulden ernst nehmen, das ist ein schlechter Witz.

Banken machen weiter risikoreiche Geschäfte, obwohl sie bei jedem Bürger bis zum Hals in den Schulden stecken.
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21.04.2014 21:47 Uhr von rolf.w
 
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@Gothminister
"Wenn Schulden ja nur virtuell sind, warum verkauft dann der Bund unser Tafelsilber?"

Das ist die Wandlung realer Werte in Virtuelle, davon rede ich die ganze Zeit.
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21.04.2014 22:41 Uhr von certicek
 
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@ rolf.w

Du hättest doch über Deinen eigenen Satz stolpern müssen. Wenn sie die Verschuldung nicht in der einen oder anderen Art würdigen würden, müßten sie nichts zurückzahlen und auch keine neuen Schulden aufnehmen. Sie lachen deshalb nicht, weil sie von den Gläubigern abhängig sind, damit sie weiteres Geld bekommen.
Ich verstehe Deinen Denkansatz sehr gut, aber so funktioniert das Geldsystem eben nicht. Grundlage ist nun mal die "doppelte Buchführung". Soll und Haben. Schulden und Vermögen... Es könnte ganz anders funktionieren, wenn man wollte und sich nicht der Alternativlosigkeit hingibt.

PS.: Ja, mit weiteren Schulden kann man keine alten Schulden tilgen. Ebenso kann man sich mit mehr Schnaps nicht nüchtern saufen.

[ nachträglich editiert von certicek ]
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22.04.2014 00:11 Uhr von alex070
 
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Wer ökonomische Analysen von Bänker gehör schenkt hat nicht verstanden wie dieser Berufsstand sein Geld verdient.

-> Mit den Abzocken der Gelder ihrer Kunden ... dazu gehören auch die Länder der EU und insbesondere Deutschland.
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27.05.2014 01:20 Uhr von Karlchenfan
 
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Aber wie würde Kojak jetzt sagen?"Entzückend,Baby"
Mittlerweile ist es auch in unserem Lande infotechnisch soweit rumgekommen,das es auch der Letzte begriffen haben sollte,was da mit Griechenland und uns für ein nettes Geldverbrennfeuerchenfest veranstalltet worden ist und man immernoch die Glut am Leben hält,weil man ev. nochmal ein Flämchen brauchen könnte.
Was passiert am Wahlabend?Erste Hochrechnung gegen 22 Uhr erwartet und um kurz vor 20 Uhr isse schon da und bleibt recht stabil-und was ist?Mutti vorn und Gabriells Steigbügelhalter legen sogar noch zu.Lucky Luke auch über 6 %,sagt mal,seid ihr alle völlig behämmert?
Kein Warnschuß,keine Unmutsäußerung,bei Jauch sitzen Eichel und Schäuble und streicheln sich gegenseitig die Hinterköpfe,ich bin hier irgendwie im völlig falschen Film.
Also immer weiter wie bisher....

Eindeutig,mit Wahlen ändert man nichts mehr.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]

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