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Schleswig-Holstein: Ministerpräsident Torsten Albig will Abgaben für marode Straßen

Der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Torsten Albig, setzt sich für eine Sonderabgabe für die Instandsetzung von Straßen und der Infrastruktur ein. Dafür soll neben dem Bundeshaushalt ein Sonderfond eingerichtet werden.

"Wir müssen den Bürgern dieses Landes klar sagen, dass wir ein zusätzliches nutzerfinanziertes System für den Erhalt unserer Infrastruktur benötigen", sagt er. Den Bürgern muss jedoch versichert werden, dass auch jeder Cent dafür in die Infrastruktur fließt.

Den zusätzlichen Mehrbedarf für die Instandsetzung von Straßen und der Infrastruktur schätzt Albig auf etwa sieben Milliarden Euro pro Jahr. Der Sonderfond soll den Namen "Reparatur Deutschland" tragen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ministerpräsident, Schleswig-Holstein, Straßenbau, Sonderabgabe, Torsten Albig
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2014 10:54 Uhr von Klopfholz
 
+19 | -0
 
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Bitte helft mir beim Aufzählen: Kfz Steuer, Mineralölsteuer, Ökosteuer… Fliesen diese Gelder nicht schon zu 100 Prozent in die Infrastruktur? Nein! Aber mit einem Sonderfond wir alles besser.
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21.04.2014 10:56 Uhr von Borgir
 
+16 | -1
 
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Man muss dem Bürger klar sagen, dass unser Land Milliarden verballert in anderen Ländern statt das Eigene in Schuss zu halten. Eine weitere Abgabe kann mit keinem Argument dieser Welt gerechtfertigt werden.
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21.04.2014 10:58 Uhr von Strassenmeister
 
+15 | -0
 
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" Deshalb fordert er ein nutzerfinanziertes System für den Erhalt von Straßen." Quelle n-tv

Haben wir doch schon.Nennt sich KFZ-Steuer.Muss nur noch dafür benutzt werden.
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21.04.2014 11:04 Uhr von califahrer
 
+9 | -1
 
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Lasst doch einfach nur das drecks Finanzsystem zusammenbrechen!

[ nachträglich editiert von califahrer ]
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21.04.2014 11:05 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -3
 
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Die Straßen bei uns sind so gut daß ich mir meine tiefer gelegte Karre die ich gebraucht gekauft habe sogar wieder hab höher legen lassen. Das sagt doch eigentlich alles.
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21.04.2014 11:52 Uhr von Pura
 
+6 | -0
 
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Die Politiker versuchen mit allen Tricks den Bürger noch weiter auszuquetschen.
Es gibt mehr als eine Steuer die genau für diesen Zweck existieren sollten, aber man wird ja von den Politikern wieder für dumm verkauft.
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21.04.2014 12:35 Uhr von quade34
 
+4 | -1
 
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Noch ein roter Abkassierer.
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21.04.2014 12:41 Uhr von Luthar
 
+9 | -0
 
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Hey Leute, wenn ihr das Geld nicht an Nachbarn- ländern transformieren würdet, da hätten wir auch das Geld für die Straßen !!!!

[ nachträglich editiert von Luthar ]
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21.04.2014 12:42 Uhr von Jlaebbischer
 
+5 | -0
 
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klopfholz, du hast die kommende PKW-Maut und die vorthandene LKW-Maut vergessen...
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21.04.2014 14:06 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
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Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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21.04.2014 18:52 Uhr von craschboy
 
+0 | -0
 
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Könnte mal bitte jemand unsere Politikerkaste ins Schlachthaus bringen? Ich helfe auch mit.
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21.04.2014 22:23 Uhr von ted1405
 
+1 | -0
 
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(Ich post´s hier auch nochmal, da die andere, doppelte News vermutlich gesperrt werden wird)

Das Versprechen "ist zweckgebunden" ist pure Verarsche und glaubt doch kein Mensch mehr. Neija ... klar ... die ~ 5 Milliarden aus der "Sondergebühr" werden natürlich nur für den Straßenbau verwendet. Dafür kann man dann ja ~ 5 Milliarden mehr von der KFZ-Steuer oder der Mineralölsteuer für andere Zwecke benutzen ... merkt doch sowieso niemand, da sowieso bereits das wenigste davon in den Straßenbau fließt ...

Ganz ehrlich: allein für den völlig dummdreisten Vorschlag würde ich dem Mann so gern eine reindonnern, dass er vergisst, wo hinten und vorne ist.
Leider verbietet das meine gute Erziehung.
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22.04.2014 12:21 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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Hm. KFZ-, Mineralöl- oder Ökosteuern sollten Reichen. Für die Raparatur Deutschlands gibt es schon den Solidaritätszuschlag, warum nimmt man all diese Einnahmen nicht dafür? Gerade letzteren muss man nicht mehr nur für den Osten einsetze, sondern sollte ihn nutzen, wo er gebraucht wird.

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