20.04.14 12:31 Uhr
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Japan: Aktueller Zwischenfall an der Atomruine Fukushima war wohl Sabotage

Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks in Fukushima, Tepco, hat geäußert, dass das jüngste Ablassen von hochradioaktivem Wasser in die Abklingbecken durchaus ein Sabotageakt gewesen sein könnte.

"Ich bin überzeugt - das war Absicht", so eine Twitter-Meldung eines Mitarbeiters. An den Pumpen habe man keine Defekte finden können. Die hochradioaktiven Fluten konnten erst nach zwölf Stunden gestoppt werden. Nach dem Vorfall fordern die Behörden nun die Installation von Überwachungskameras.

Die Atomruine wird in keiner Weise überwacht. Es wird nicht kontrolliert, ob sich Unbefugte Zutritt zu der Ruine verschaffen oder nicht. Eine Strategie für die Sicherung der Atomanlage existiert nicht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Fukushima, Zwischenfall, Sabotage
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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