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Japan: Aktueller Zwischenfall an der Atomruine Fukushima war wohl Sabotage

Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks in Fukushima, Tepco, hat geäußert, dass das jüngste Ablassen von hochradioaktivem Wasser in die Abklingbecken durchaus ein Sabotageakt gewesen sein könnte.

"Ich bin überzeugt - das war Absicht", so eine Twitter-Meldung eines Mitarbeiters. An den Pumpen habe man keine Defekte finden können. Die hochradioaktiven Fluten konnten erst nach zwölf Stunden gestoppt werden. Nach dem Vorfall fordern die Behörden nun die Installation von Überwachungskameras.

Die Atomruine wird in keiner Weise überwacht. Es wird nicht kontrolliert, ob sich Unbefugte Zutritt zu der Ruine verschaffen oder nicht. Eine Strategie für die Sicherung der Atomanlage existiert nicht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Fukushima, Zwischenfall, Sabotage
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2014 12:51 Uhr von el_padrino
 
+22 | -2
 
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Wohl eher Inkompetenz. Aber das will man nach wie vor nicht zugeben!
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20.04.2014 12:55 Uhr von sfmueller27
 
+9 | -1
 
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Die Mitarbeiter dort arbeiten für einen mickrigen Lohn und sind teilweise nicht freiwillig dort, sondern weil sie Schulden bei der japanischen Mafia haben. Gegen die Strahlung sind sie auch nicht wirklich gut geschützt. Daher halte ich es durchaus für denkbar, dass da Einzelne durchdrehen und Mist bauen. (Ich traue natürlich auch Tepco zu, dass sie einen Fehler vertuschen wollen...sie beweisen seit Jahren, dass sie inkompetent sind).
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20.04.2014 13:17 Uhr von Arne 67
 
+7 | -1
 
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Ja ja, sabotage... Klar, ist doch nur das die in dieser Anlage auch keinen Platz mehr für Ihr radioaktives Wasser haben.
Und sicherlich wird da so ein "Aktivist" zu finden sein der als ??? dann das Wasser ablässt, damit man wieder Platz für neues Wasser hat.

Und da man ja in keinster Weise die Ruine überwacht, hat der oder die Täter egal ob jetzt Mitarbeiter oder Aktivisten keine Gefahr (zusätzlich) zu befürchten.
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20.04.2014 15:25 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+9 | -2
 
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Die große Katastrophe in Fokushima liegt noch vor uns... Da bin ich überzeugt von.
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20.04.2014 17:50 Uhr von Gribbel
 
+2 | -1
 
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In Japan sieht man gut was die konsequenz einer wirtschaftsgeleiteten Regierung ist. Vetternwirtschaft, Korruption, Gleichgültigkeit, Propaganda.

In deutschland wäre es nicht anders. Mit jeder CDU/SPD Wahl werden die Kraftwerkslaufzeiten verlängert, obwohl der Ausstieg "scheinbar" beschlossen war. Alternative energien werden sabotiert (netzausbau) Aber mit solchen Versprechen werden nur stimmen gefangen, danach ist alles egal.

Wer wählen geht in deutschland macht sich mitschuldig.
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20.04.2014 18:22 Uhr von DonKorax65
 
+1 | -0
 
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Da brauch sich am Ende niemand von denen Wundern wenn sich irgendeine Terrororganisation dort Zutritt verschafft und irgendwo auf der Welt dadurch ne "schmutzige Bombe" existiert, ich würde mich nicht Wundern!
Also Tepco bitte schraubt eure Sicherheit Höher!
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20.04.2014 18:23 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -1
 
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Ja so ist das!
Wenn keine Lösung zu haben ist, dann passiert so ein "Unfall"!
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20.04.2014 19:10 Uhr von Wolfskind.eXe
 
+0 | -3
 
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"Jeder der Atomkraft befürwortet sollte sich das zwangsweise ansehen müssen,inklusive der Kosten die das verursacht."

Jeder der die Atomkraft befürwortet, befürwortet die Atombombe. Ob dieser nun die Wissensgrundlage hat den Zusammenhang zu kennen oder nicht. Deswegen sage ich das so oft. Vielleicht provoziert es den ein oder anderen. Vielleicht animiert das den ein oder anderen sich damit zu beschäftigen und auseinander zu setzen.

Ohne "friedliche" Atomenergie ist der Bau einer Atombombe nicht möglich. Die Energie ist nur ein Abfallprodukt mit dem sich der Aufwand Rückfinanzieren lässt. Das meiste der Energie geht eh in Abwärme verloren. Ein Atomkraftwerk ist die größte Energieverschwendung auf dem Planeten. Ein vielfaches der Nutzbaren Energie geht einfach als Abwärme verloren. Allein was durch diese Abwärme an Klima erwärmung stattfindet ist schon nicht witzig.. Wenn in Deutschland ein Kraftwerk kollabiert, und das ist im Grunde nur eine Frage der Zeit wenn wir nicht abstellen (ich erinnere: Der Typ in Fokushima galt als einer der sichersten AKW´s Weltweit, zum Beispiel galt es als "vollkommen" Erdbebensicher (übrigens was das AKW eine amerikanische Konstruktion).. DER "sicherste" und beängstigenderweise auch Leistungsstärkste Reaktor (Ausnahme: diverse mobile..) der Welt steht in Deutschland. Na, da kommt Freude auf... Und Tschernobyl war ein Witz gegen die Strahlung die bei uns freigesetzt würde. Tschernobyl war ein Militärreaktor der was besonderes konnte: Die Brennstäbe während des Betriebes wechseln OHNE den Reaktor herunter zu fahren. Das macht man um sicherzustellen besonders reines Plutonium 239 für den Atombombenbau anzureichern. Holt man den Stab nicht raus wirds zu Plutonium 240, 241 usw. Nur die ungraden sind spaltbar und 239 ist das reinste. Aus diesem Grund waren die Brennstäbe in Tschernobyl nur etwa 5 bis 6 Tage in Betrieb bevor diese ausgetauscht wurden. Umso länger du einen Brennstab aktiv benutzt, desto intensiver ist die Strahlungsdichte bei einem Kollabs. Bei uns in Deutschland bleibt einn Brennstab im durchschnitt 6 Jahre (!!!) in Betrieb. Dazu sind die Reaktoren um ein vielfaches Leistungsstärker als Tschernobyl. Oftmals lagern die Stäbe im Anschluss noch vor Ort im Abklingbecken. Es gibt Abklingbecken in Deutschland, das sind ein vielfaches der Brennstäbe drinne die da eigentlich rein dürften. Das kommt ZU dem Brennstab IM Reaktor dazu.

Also, man kann sich ausmalen was hier bei uns passiert wenns wirklich mal soweit ist...

Tepco KANN die Sicherheit nicht höher schrauben. Es sei denn ihr meint wie man das Gelände bewacht... Das Problem ist. Die die das Gelände bewachen würden müssten auch "Mafiaschuldner" sein. So gut kannst du niemanden bezahlen der Klug genug ist, als das dieser sich da Freiwillig jede Nacht hinstellt. Diese Sicherheitsdienst müsste ja auch in der nähe Leben, oder? Wie gut müsste man DICH bezahlen damit DU dich an diesen Zaun stellst? 12 Stunden, jede Nacht?

Aber es gibt nirgendwo auf der Welt ein sicheres Atomkraftwerk. Ob Tepco oder nicht ist egal. Guck mal, die Gothar zum Beispiel (ich glaub das ist die richtige, bin nicht ganz sicher..) die versichert alles. Also wirklich ALLES: Ölplattformen, Kampfjets, Flugzeugträger, Flughäfen, Wolkenkratzer, Bergwerke, Fussballstadien, Versicherungen. Also wirklich ALLES was es auf der Welt gibt. Die würden den Iran versichern nachdem Israel eine Kriegserklärung raushaut, garkein Problem. Es gibt nur eine Sache die die nicht versichern, die NIEMAND versichert: Atomkraftwerke. Woran das wohl liegt? ^^

[ nachträglich editiert von Wolfskind.eXe ]

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