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Ukraine: Arseni Jazenjuk wirft Wladimir Putin vor, Sowjetunion aufbauen zu wollen

Der ukrainische Regierungschef, Arseni Jazenjuk, hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeworfen, dass er wieder eine Sowjetunion aufbauen wolle.

"Präsident Putin träumt davon, die Sowjetunion wieder zu errichten. Ich denke, es wäre die größte Katastrophe dieses Jahrhundert, wenn die Sowjetunion unter der Federführung von Präsident Putin wieder errichtet würde", so Jazenjuk.

Unterdessen äußerte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, dass er die Sanktionen gegen Russland für kontraproduktiv halte. Man müsste laut Steinmeier in der Vermeidung der Zuspitzung der Krise genauso engagiert handeln.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ukraine, Vorwurf, Wladimir Putin, Sowjetunion, Arseni Jazenjuk
Quelle: www.sueddeutsche.de

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20.04.2014 11:44 Uhr von Borgir
 
+11 | -7
 
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Und warum wirft man das Putin vor? Es fehlt schon seit dem Untergang der damaligen Sowjetunion ein Gegenpol zu Ausbreitungspolitik von USA, Nato und EU. Die USA hätten viele ihrer Verbrechen nicht begangen, hätte es die Sowjetunion noch gegeben.
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20.04.2014 11:50 Uhr von usambara
 
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@Borgir wie die Besatzung Afghanistans, denn die Rote Armee wäre noch da- die Gorbatschow ja heim holte.
Putin hat ebenso eine imperialistische Politik wie die USA- mit dem Unterschied das sie sich das besetzte Territorium einverleiben.


[ nachträglich editiert von usambara ]
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20.04.2014 11:54 Uhr von Borgir
 
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2x Irak
Afghanistan
Unterstützung von syrischen Islamisten, Sanktionen gegen Nordkorea und Iran

Vietnam
Korea
Laos
Snowden (und alles was mit ihm zusammenhängt)
Guantanamo

Russland wird verurteilt, Obama bekommt den Friedensnobelpreis......kein Kommentar.
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20.04.2014 12:08 Uhr von architeutes
 
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@Borgir
Nicht nur Russland wird verurteilt ,das kannst du jeden Tag aufs neue überprüfen.
Das Gejammere wenn jemand mit den Finger auf Russland zeigt ist bei den größten USA Kritikern (wie du ca.15x am Tag) am heftigsten.
Man kann nicht nur austeilen ,gewöhne dich daran.
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20.04.2014 12:14 Uhr von SpankyHam
 
+8 | -8
 
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@ Borgir

da du ja pro-russland bist:

http://recentr.com/...
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20.04.2014 12:30 Uhr von SpankyHam
 
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ja, mit diesem satz ist wirklich alles gesagt, da gebe ich dir recht :)
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20.04.2014 12:32 Uhr von creek1
 
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@SpankyHam

Komisch das die Leute mit " Grundschulniveau " die besseren Argumente haben. Denn die Tabelle in Facebook zeigt Tatsachen auf, während die " klugen Akademiker " eigentlich nichts vorzuweisen haben außer banalen Hetzkampagnen.
Ich bin zum Glück ein dummer Akademiker auf Grundschulniveau.
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20.04.2014 12:39 Uhr von magnificus
 
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Wie schon gesagt, beruht die Pro-Russland Debatte nicht auf der Tatsache, dass hier Putin angehimmelt oder vergöttert wird. Dazu ist er, z.B. bei DER innen Politik doch nicht geeignet.

Die Leute sind es einfach leid, dass alle Skandale und Verfehlungen im In- und Ausland von den Medien sowie den Politikern unter`m Teppich gekehrt werden um sich hier als stolze Kämpfer für Demokratie, Frieden und Freiheit zu zeigen.

Selbst die Journalisten sehen das so, und können mit der neuen Denkweise nicht umgehen.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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20.04.2014 12:56 Uhr von magnificus
 
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Vergessen.
Von der aktiven Rolle bei dieser Krise hier, welche der Westen dabei spielt, ganz zu schweigen.
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20.04.2014 13:05 Uhr von architeutes
 
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Ich würde gerne mal echte Fakten hören die beide Seiten betreffen . Es sind etwa 95% nur Vorwürfe ,Vermutungen ,Wunschdenken und falsche Informationen.
Aber hier hat jeder User die 100% richtige Version parat ,zwar nicht seine eigene , aber dafür sieht man deutlich das alle für eine Einflüsterung zu haben sind.
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20.04.2014 13:09 Uhr von magnificus
 
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Das wird schwierig. Aus all den Berichten die Wahren von den Unwahren zu trennen. Da ist jeder auf sich gestellt, kann aber Berichte zu vergangenen Verhaltensweisen durchaus als Basis zu Rate ziehen.
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20.04.2014 13:36 Uhr von architeutes
 
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Ich sehe da keine großen Vorteile für den Westen wenn die Ukraine der EU oder Nato beitritt . Für beide Fälle gibt es ja auch starke Vorbehalte ,was hier natürlich keinen Interessiert , the Show must go on.
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20.04.2014 13:42 Uhr von magnificus
 
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Das is das Spiel.
Die Grenze von Nato und EU zu Russland würde immer Länger werden zum Beispiel. Wen soll das gefallen?
Vorbehalte? Jetzt noch. Jetzt gibt es erst mal Geld aus der EU! Soviel dazu.
Aber es geht wohl hauptsächlich um die Gründe, welche uns vorenthalten werden.
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20.04.2014 13:54 Uhr von architeutes
 
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@magnificus
Die angeblichen Gründe die uns vorbehalten werden kommen aus der gleichen Ecke wie der "sichere" Krieg gegen Iran ,Syrien ,Nordkorea usw.
Müssten sich die Experten ihren Lebensunterhalt damit verdienen das die Dinge so sind wie sie andeuten wäre das im Grunde gar nichts.
Und die Länder die du erwähnst sind nicht gezwungen worden , ständen die dortigen Bürger noch einmal vor der Wahl, West oder Ost,was dann ???

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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20.04.2014 22:16 Uhr von magnificus
 
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"Die Lügen haben immer kürzere Beine. Zwei Monate nach dem Regimewechsel in Kiew veröffentlicht die polnische Presse Enthüllungen über die Beteiligung der Regierung von Donald Tusk [Ministerpäsident Polen] an der Vorbereitung des Putsches. Diese neuen Nachrichten widersprechen der westlichen Rede und zeigen, dass die aktuelle vorläufige Regierung von Olexander Turtschinow von der NATO in Verletzung des Völkerrechts aufgezwungen wurde."

ZITAT ENDE

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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20.04.2014 22:38 Uhr von Perisecor
 
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@ Borgir

"2x Irak"

Und beide Male hatte Russland bzw. die Sowjetunion massiv Rüstungsgüter an den Irak geliefert und ihn mit Fachwissen unterstützt.

"Afghanistan"

Da war die Sowjetunion selbst aktiv, mit dem Unterschied, dass zuvor von dort keine geduldeten Terroristen die USA angegriffen haben.


"Unterstützung von syrischen Islamisten, Sanktionen gegen Nordkorea und Iran"

Russland unterstützt aber genau diese Staaten. Sie stehen also nicht alleine gegen den Westen.




"Vietnam"

UdSSR stand auf Seiten Nordvietnams.


"Korea"

Die UdSSR stand auf Seiten Nordkoreas und hat unter anderem eigene Flugzeuge und Piloten eingebracht.


"Laos"

Rückzugsort für die von der UdSSR unterstützten Nordvietnamesen.



Du siehst, dein ´die USA haben aber dieses und jenes gemacht´ beinhaltet auch immer das Gegengewicht der UdSSR/Russlands.
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21.04.2014 22:32 Uhr von Wolfskind.eXe
 
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Alter Schwede.. Wie kann man überhaupt irgendeinen Krieg gerechtfertigt nennen? Krieg ist Terrorismus für große. Egal wer ihn beginnt. Krieg ist nie gerecht. Krieg trifft IMMER die Zivilbevölkerung, und das wir in Orwellmanier, a la Neusprech heute von humanitären Einsätzen und bewaffneten Konflikten sprechen macht es nicht weniger zu Krieg.

Sich verteidigen ist ja eine Sache. Aber selbst wenn, nehmen wir mal die Kriege die mit 9/11 begründet werden, das Tatsächlich ein Angriff besagter Leute waren von außerhalb stattfand, was gelinde gesagt in der breiten Masse nur belächelt wird...
Also:
Wenn mich jemand angreift, hau ich dem nicht 12 Jahre darauf noch in Notwehr auf die Fresse. Das kann mir keiner erklären. Sorry, No Way.

[ nachträglich editiert von Wolfskind.eXe ]
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22.04.2014 00:12 Uhr von ElChefo
 
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steffi

Wieder mal plapperst du nur die Hälfte nach.

"WEder die iraker wollten zugebombt werden"

...das wollten die Kuwaitis auch nicht. Trotzdem wurden sie durch die Irakis angegriffen. Total ungerecht, wenn man dann zur Hilfe kommt, oder?

"nor die leute in afghanistan"

...eigentlich schon.
ISAF ist auf Wunsch und Einladung der gewählten Regierung Afghanistans im Land.

"noch die leute in lybien"

Wo ist "Lybien"? Wenn schon, denn schon.
...und war es nicht eigentlich so, das Ghaddafi die Armee aus den Kasernen geholt und gegen die Demonstrationen eingesetzt hat? Und erst dann die Bitte um Hilfe kam? Und erst dann, nach langer, langer Beratung man sich entschieden hat, auf niedrigem Niveau etwas zu unternehmen?

"wegen ein paar halbaffen die in höhlen in afghanistan hausen"

...ziemlich rassistisch von dir...

"das ganze land in schutt und asche zu bomben"

...was nicht geschehen ist...

"dabei kriegsverbrechen zu begehen diese sogar noch zu decken und abzusichern,"

...Einzelfälle...

" oder natürlich auf basis von lügen (saddam hat biowaffen)"

...Saddam hat nichts mit Afghanistan zu tun.
...im Irak allerdings hat UNMOVIC mit seinen Berichten ein anderes Bild gezeichnet. Er hat ein "klein wenig mehr" als "keine" C-Waffen gehabt. Ja, richtig. C, nicht B.

Naja. Wie so oft, kräftiges Halbwissen gepaart mit extremer Meinungsbildung. Und jede Menge Antiamerika. Naja. Gegen irgendwas muss man ja heutzutage sein.

"sei es durch direktne zugang zu bödenschätzen"

...daran gemessen war also China Schuld an der "Besetzung" Afghanistans und Iraks?

"oder indirekten indem man eine us treue regierung installiert. "

Oha.
DAS sollen treue Regierungen sein!? Wow. Du hast echt niedrige Maßstäbe. Solche Vasallen hätte ich längst erschiessen lassen, wenn ich schon soviel Geld in ihre Länder stecke.


wolfskind.exe

"Alter Schwede.. Wie kann man überhaupt irgendeinen Krieg gerechtfertigt nennen?"

Ähm... ja. Schön. Danke für deine tolle illusionäre Ideologie.

Aber was macht ein kleines Land, wenn es mal eben einfach so von einem großen Land überfallen und erobert wird? Braucht es da keine großen Freunde, die ihm helfen? Muss es sich, weil Krieg ja total doof und fies und Terrorismus für Große ist, der Gewalt beugen?! Was ist denn das für ein Schwachsinn?

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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22.04.2014 13:05 Uhr von Wolfskind.eXe
 
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@ ElChefo: Ich sage ja nicht das Krieg sich manchmal nicht vermeiden lässt, zum Beispiel wenn man angegriffen wird. Zu einem solchen Zwecke gibt es Verteidigungsarmeen UND Bündnispartner. Aber ich weiger mich einen Krieg als gerechtfertigt anzuerkennen, und mir ist auch egal wenn du mich deshalb als Illusionär bezeichnest. Wenn ich das wäre hätte ich eine Rosa-Rote Brille an. Sowas besitze ich leider nicht.

Diverse anwesende scheinbar schon.
Krieg gefällt niemanden. Und mit den zuvor genannten Aussagen scheine ich ja nicht unrecht zu haben, da du nicht eine einzige als Falsch bezeichnest, sondern nur als illusionär. Warst du jemals im Krieg, ElChefo?

Aber es gibt Mittel und Wege Kriege als gerecht zu verkaufen. Darüber gibt es Bücher und Doktorarbeiten, und das nicht erst in den letzten 20 Jahren. Eher aus den letzten 150 Jahren. Wir beugen uns doch hier sehr erfolgreich der Gewalt des Terrorismus, also erreicht der Terror auch sein Zeil bei uns.

Willst du sagen das unseren Einheiten im mitleren Osten dort ein kleines Land gegen den Überfall eines großen schützen? Welches große Land soll das sein? Du kannst ja nur die USA meinen.^^

Also du scheinst meine Aussagen ein wenig zu verdrehen, oder die kommen verdreht bei dir an. Ist ja ne Sache der Wahrnehmung... Ich versuche mal uns auf einen Nenner zu bringen, also meine Ansicht in dein Beispiel einzubinden. Denn ich glaube so weit sind wir da nicht voneinander entfernt.

"Egal wer ihn beginnt." - Das ist in deiner Beschreibung das große, den Überfall ausführende Land. "Sich verteidigen ist ja eine Sache" - Krieg treiben ist die andere. Ersteres ist in der Regel passiv, der große angreifende Staat ist demnach die aktive, Kriegsführende Seite.
Die von dir beschriebenen großen Freunde sollen gerne helfen kommen, ich bitte drum. Dann unterstützt man aktiv die passive Haltung der verbündeten. Super Sache.

Das finde ich gut, und ist auch inhaltlich grob das was du gesagt hast. Aber man muss ja nicht ständig aktiv Krieg führen, über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg. Und ich stehe ja nicht alleine mit dieser Haltung, und selbst wenn wäre es mir auch egal. Ich bin dafür sein Land zu verteidigen. Ich bin Dafür Verbündeten bei der Verteidigung zu helfen. Ich bin gegen das führen von Kriegen. Ist das so schlimm? Nur weil die Welt anders ist, bin ich kein Illusionär nur weil ich das nicht gut finde. Niemand hat davon gesprochen das es keinen Krieg gibt. Das wäre illusionär. Uns Kriege als humanitäre Einsätze und bewaffnete Konflikte zu verkaufen, das ist illusionär. Warum? Es schafft die Illusion das wir mit Kriegen nichts zu tun haben.

Und du siehst ja: Wer in der Politik öffentlich äußert Deutschland beteilige sich am Krieg, oder in Köhlers Fall: Deutschland schützt militärisch Handelsrouten, was im Grunde ja keine illigitime Sache ist, der ist die längste Zeit auf seinem Posten gewesen. Das spricht doch Bände was Illusionierung angeht, oder?

Schau mal, wenn wir ein Kriegsschiff oder meinetwegen auch zwei + ein Spionageschiff am Horn von Afrika haben, um zu verhindern (Notfalls mit Waffengewalt) dass irgendwelche Piraten unsere Handelsschiffe, Kreuzfahrtschiffe und so weiter überfallen oder attackieren und die unserer Verbündeten. Dann haben wir einen bewaffneten Außeneinsatz. Und sag ich da was gegen? Ist doch OK. Und wenn es dann innerhalb dieser Mission zu einem bewaffneten Konflikt kommt ist das auch kein Krieg. Da ist auch nichts gegen zu sagen, auch wenn ich es natürlich nicht gut finde wenn Leute zu Tode kommen. Selbst wenns Piraten sind.

Fortsetzung kommt sofort..
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22.04.2014 13:05 Uhr von Wolfskind.eXe
 
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..hier ist Sie:

Also, ist das zu Idiologisch für dich? Oder steh ich für dich mit den realitätsfremden Anti-Alles-Aber-Wohlstand-Feiern-Pazifisten auf einer Stufe? Oder wie man diese Typen auch nenen mag. Da hatte ich demletzt noch eine erheiternde Diskusion mit so jemanden. Der hat mich an die Piraten(partei) erinnert: Tolle Idee und Idiologien, kein Bezug zur Realität und deshalb auch nicht fähig das zu argumentieren.

Ich bin für den Mensch. Krieg ist gegen den Mensch. Deswegen bin ich gegen den Krieg. Die Opfer von Krieg sind doch nicht nur die Zivilisten, auch wenn es diese in der Regel am meisten trifft. Die Opfer sind im endeffekt alle Beteiligten. Die Gewinner, wenn es denn welche gibt, sind immer und ausschließlich die die sich nicht beteiligen. Die schicken ja auch nicht Ihre eigenen Kinder in den Krieg, sondern deine und meine. Die Leute die Kriege befehlen haben nie Kriege gesehn, ihre Kinder werden nie in den Krieg ziehen. Das muss man dem brittischem Prinzen zumidestens zu Gute halten. Ich meine mal gelesen zu haben, das er es als sein Pflicht als Prinz sieht sich am Krieg zu beteiligen in den man das gemeine Volk schickt. Das wollte Charles ja auch, aber ihm wurde es von Mutti verboten. "Zu gefährlich."

Aber das ist A eine Ausnahme und B der Sohn vom falschen. Es ist doch nicht die Queen die über Krieg und Frieden entscheidet, sondern Lobbyisten und Politiker. Diese Leute sollten Ihre Söhne in den Krieg schicken, das wird aber niemals passieren. Wäre das eine Hauptbedingung um für einen Krieg zu stimmen, fände ich Prima. Wenn der Krieg gerechtfertigt oder nötig ist wird niemand seinen Sohn verwehren oder? Ist doch ein Held dann? Und ja, mitlerweile, wo wir in einer modernen und aufgeschlossenen Gesellschaft leben und auch Frauen an die Front dürfen kann Frau von der Leyen gleich 7 Soldaten beisteuern. Steuern findet die ja eh Prima. Also, wär das nicht was?

Zu allerletzt: Wie werden unsere Soldaten denn behandelt wenn Sie zurück kommen? Wir haben null Respekt. Wir kümmern uns nicht anständig um unsere Männer und das zeigt auch das diese Männer denen da oben einen Scheiß wert sind. Sind Soldaten keine Menschen? Sind das nicht "unsere Helden"? Naja auf jedenfall nicht so wichtig wie die eigenen Kinder der verantwortlichen, auch wenn die Alte (von der) Leier so tut als ob.

Die Nato will dass wir die Wehrpflicht wieder einführen. Es gibt sogar Natostimmen die möchten, dass Jugentliche ab 16 sich schon an Einsätzen beteiligen dürfen. Woran erinnert uns das.

Als nächstes schickt man die Rentner, die dürfen dafür schon mit 60 aufhören zu arbeiten und die letzten sieben Jahre Kriegsdienst schieben. Und wenn Sie glück haben dauerts ja dann auch nicht mehr so lange^^
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22.04.2014 18:18 Uhr von ElChefo
 
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wolfskind.exe

"Aber ich weiger mich einen Krieg als gerechtfertigt anzuerkennen, (...)"

Ich gestehe, ich habe es damit nicht allzugenau genommen. Wenn man sich verteidigt oder verteidigen lässt, da man selbst nicht über die Mittel verfügt, es selbst zu erledigen, dann hat der Krieg ja schon begonnen. Ungerechtfertigterweise. Soweit, so gut. Die Frage nach dem Huhn oder dem Ei. Meinetwegen.

Natürlich sage ich ja auch nichts dagegen, das es schon schön wäre, wenn wir alle einfach so in Frieden leben könnten. Manchen reicht das allerdings nicht, da bleibt dann einem leider auch keine sonderliche Wahl mehr, als gegen Diese auch die Waffen zu erheben.

Allerdings störe ich mich an der Aussage "Krieg ist nie gerecht" schon. Abgesehen davon, das Krieg keine Fair-Play-Veranstaltung ist, ist Krieg lediglich das letzte politische Mittel, wieder eine Fairness herzustellen - sofern er eben, wo wir wahrscheinlich im Konsens liegen, kein Angriffskrieg ist. Weiter oben stach dabei das Zitat "2x Irak" hervor. Nicht von dir. Da frage ich mich allerdings, davon ausgehend, das eines dieser "2x" eben Desert Storm gewesen sein dürfte, was daran nicht gerechtfertigt gewesen sein soll? Gerecht natürlich nicht. Eine große, aber instabile, desolate, ziemlich derangierte Armee gegen eine High-Tech-Maschinerie ohne jeden Vergleich ist natürlich nicht fair, aber leider Gottes ja halt notwendig.

"Warst du jemals im Krieg, ElChefo? "

In derer zwei.

"Wir beugen uns doch hier sehr erfolgreich der Gewalt des Terrorismus, also erreicht der Terror auch sein Zeil bei uns."

Leider ist es viel simpler. Im Vergleich, der Kampf gegen Bankräuber ist derselbe Kampf gegen Windmühlen. Man kann ihn allerdings nicht aussetzen.

"Willst du sagen das unseren Einheiten im mitleren Osten dort ein kleines Land gegen den Überfall eines großen schützen? (...)"

Nicht eines großen Landes, aber einer großen, internationalen Interessengruppe. Du wirst doch nicht dem Mythos aufgesessen sein, das die Taliban afghanische Freiheitskämpfer sind, oder?

"Denn ich glaube so weit sind wir da nicht voneinander entfernt. (...)"

Tatsache, ich habe zugegebenermaßen "ungenau" argumentiert. In der Verteidigung handelt man gerechtfertigt in einer ungerechtfertigten Situation.

"Ich bin dafür sein Land zu verteidigen. Ich bin Dafür Verbündeten bei der Verteidigung zu helfen. Ich bin gegen das führen von Kriegen. Ist das so schlimm?"

Nö. Eigentlich trifft es sogar ziemlich genau den Nagel auf den Kopf und muss mir eingestehen, das du unberechtigterweise "Opfer" einer Interpretation des Gesamtkanons dieses Threads und der Mehrzahl der Debatten mit diesem Thema geworden bist.

"Uns Kriege als humanitäre Einsätze und bewaffnete Konflikte zu verkaufen, das ist illusionär. Warum? Es schafft die Illusion das wir mit Kriegen nichts zu tun haben."

Geht so.
Man liest doch immer vom engagierten, recherchierenden, kritischen Bürger. Von dem kann man doch auch erwarten, das er sich in den Begrifflichkeiten sicher bewegen kann. (Völker-)Rechtlich betrachtet existiert "Krieg" nun mal nicht. Das macht es Politikern natürlich einfacher, Sand in Augen zu streuen, aber bei gebildeten, kritischen Denkern sollte doch wohl einiges mehr nötig sein?
Ich kann mir kaum vorstellen, das meine Dienstzeit in der deutschen Armee mir einen derart großen "Vorteil" in der Beurteilung solcher "Reden" gegeben hat, das ich mir eben nicht durch derlei Begrifflichkeiten ein X für ein U verkaufen lasse.

"Und du siehst ja: Wer in der Politik öffentlich äußert Deutschland beteilige sich am Krieg, oder in Köhlers Fall: (...)"

Wobei ich mich da frage, inwiefern man nicht nur auf einen Anlass gewartet hat, sich zu empören. Das ist doch infantil. Dinge existieren doch nicht erst dadurch, das sie ausgesprochen werden. Was macht ausgesprochene Wahrheiten denn so schockierend?!
...da sehe ich einen gewissen Grad Illusionierung. Besser allerdings beschreibt es wohl die "Wohlfühlzone". Wir leben hier in einer überwiegend friedlichen, wohlhabenden, sorgenfreien, vor allem postheroischen Gesellschaft. Da ist kein Platz für solche Störgeräusche wie blutende, sterbende Menschen, fallende Bomben und das Leid in solchen Lagen.
Zwingt man den Menschen derlei Bilder in den Kopf, reagieren sie natürlich mit Ablehnung. Wer würde sowas nicht ablehnen? Aber leider gehören auch diese Bilder zu dieser Welt, durch Ablehnung werden sie nicht verschwinden.
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22.04.2014 18:40 Uhr von ElChefo
 
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"Ich bin für den Mensch. Krieg ist gegen den Mensch. Deswegen bin ich gegen den Krieg."

Kann man schwer gegen argumentieren, habe ich allerdings auch nicht vor. ;-)

"Das wollte Charles ja auch, aber ihm wurde es von Mutti verboten."

Naja, die gleiche Mutter hat allerdings (gegen den Willen des Kabinetts) darauf bestanden, das sein Bruder Andrew auf der Invincible blieb, als sie Richtung Falklands fuhr. Naja, das Edward sich bei den Royal Marines nicht durchsetzen konnte ist wieder ne andere Geschichte.

"Diese Leute sollten Ihre Söhne in den Krieg schicken, das wird aber niemals passieren."

Naja, ich weiss schon, worauf du hinaus willst und dem stimme ich auch grundsätzlich zu. Allerdings spricht aus militärischer Sicht einiges gegen den Einsatz von prominentem Nachwuchs. Allgemein stehen auf westliche Soldaten recht hohe Kopfgelder, je höher der Dienstgrad, desto höher der "Lohn". Du kannst dir allerdings aber auch wohl vorstellen, wie sehr eine Einheit durch die - vor allem, bekannt gemachte - Anwesenheit von Prominenz gefährdet wird. Ich hätte in Afghanistan nur sehr ungern einen "Zu Guttenberg", "von der Leyen", "Merkel" oder so bei mir gehabt. Wirkt wie ein "Scheisse-Magnet".

"Zu allerletzt: Wie werden unsere Soldaten denn behandelt wenn Sie zurück kommen? (...)"

Tja. Dann liegt es doch auch am "uns", dies zu ändern, oder? Es liegt an jedem selbst, wie er Soldaten, einfacher gesagt, jedem anderen Menschen gegenübertritt. Unabhängig von dem, was Politiker vorleben oder eben nicht vorleben.

"Die Nato will dass wir die Wehrpflicht wieder einführen."

Der Gedanke schwirrt auch ohne NATO in den Köpfen vieler Politiker und Militärs. Teilweise, wenn man die aktuelle Personallage betrachtet, sogar berechtigt. Wobei natürlich grundsätzlich die Frage zu stellen ist, ob man lieber viele Unfreiwillige oder wenige Freiwillige haben will. Da hat mein Ex-Arbeitgeber einiges nachzubessern. Es wäre sogar sehr einfach, aber es scheint nicht gewollt. Man meckert lieber.

"Es gibt sogar Natostimmen die möchten, dass Jugentliche ab 16 sich schon an Einsätzen beteiligen dürfen."

Zumindest was Deutschland angeht, ist da in den Medien einiges falsch wiedergegeben worden. Seit ziemlich langer Zeit können Freiwillige bei der Bundeswehr vor dem 18ten Geburtstag beginnen. Aus eigener Erfahrung - mit den Ausbildungsauflagen für diese "Klientel" - weiss ich allerdings, das sie so ziemlich von allem ferngehalten werden, was irgendwie militärischer ist als "Uniform tragen" und "Hindernisbahn". Okay, Theorieunterricht. Das wars aber auch schon mit der Einfachheit. Alles, was darüber hinaus geht ist erheblichen Einschränkungen unterworfen.
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25.04.2014 06:58 Uhr von Jake_Sully
 
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Sowjetunion wieder aufbauen ist tolle Sache. Dann kann der ungebremste Kapitalismus mit der Welt nicht mehr machen was er will.
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31.10.2014 02:27 Uhr von spamverdacht
 
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IT´S FUCK YOU PUTIN FRIDAY ==> Es gibt wieder Armbänder :-)

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