20.04.14 11:11 Uhr
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EU-Kommissar Günther Oettinger für europaweit einheitliche Straßennutzungsgebühr

Während Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) an einer PKW-Maut für ausländische Fahrzeuge in Deutschland bastelt, fordert EU-Energiekommissar Günther Oettinger eine europaweit einheitliche Straßennutzungsgebühr für alle.

Der "Welt am Sonntag" sagte er: "Wir haben längst keine Grenzkontrollen mehr. 28 verschiedene Mautsysteme wären da grotesk". Das Geld solle aber nicht an die EU, sondern an die Mitgliedstaaten fließen.

EU-Verkehrskommissar Siim Kallas sieht die deutschen Pläne ebenfalls skeptisch. Wenn Dobrindt die Pläne vorlegt, wird die EU-Kommission prüfen, ob mit diesen Regelungen ausländische Fahrer diskriminiert werden.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Günther Oettinger, EU-Kommissar, PKW-Maut, Alexander Dobrindt
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2014 11:11 Uhr von Klopfholz
 
+9 | -0
 
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Also ich wäre auch für eine europäische Lösung, DENN: da wird vor 2030 nichts greifbares bei rüberkommen.
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20.04.2014 11:13 Uhr von pjh64
 
+9 | -0
 
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Mal gucken, am ende zahlt jeder EU Bürger nochmal dafür, daß er er die Straße vor seiner eigenen Türe nutzt.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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20.04.2014 11:14 Uhr von muhkuh27
 
+8 | -0
 
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Müssten dann nicht die reichen Länder das System für die armen Zahlen? Mal wieder total fair alles.
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20.04.2014 11:27 Uhr von Borgir
 
+6 | -0
 
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Straßennutzungsgebühr in Deutschland nur wenn die KFZ-Steuer wegfällt.
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20.04.2014 11:29 Uhr von usambara
 
+1 | -1
 
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Borgir du glaubst auch an den Osterhasen...
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20.04.2014 12:33 Uhr von generalviper
 
+3 | -0
 
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Ich finde eine andere Idee besser:
Jeder EU Bürger bekommt von seinem Gehalt einfach 100 % abgezogen - zahlbar an die EU.
Daraus wird dann bezahlt was bezahlt werden muss, und alle sind glücklich.
Im Gegenzug erhalten die Bürger für ihren Einsatz an die EU Essensgutscheine, sozusagen als kleine Aufwandsentschädigung!
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20.04.2014 13:04 Uhr von Arne 67
 
+1 | -0
 
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Ahhhhhh,
wieder eine neu erfundene Steuerabgabe die dem Kfz-Halter aufgebrummt werden soll. Natürlich nicht Zweckgebunden.

Demnach kommt also noch eine Staßenmaut dazu, anschließend die EU-weite Straßennutzungsgebühr. Dann die EU-einheitliche Spritsteuer, gefolgt von der EU einheitlichen CO²-Abgabe, die dann anschließend zu den nationalen Steuern erhoben werden darf.

Es wundert mich ds es noch keine Kinderwagensteuer gibt, die von dem Kinderwagenlosen Singelhaushalt gezahlt werden muss, damit die Straßen und Fussweg abnutzung durch die Kinderwagen bezahlt werden kann.

Gleichzeitig wird dann auch noch eine Turnschuhsteuer erhoben, damit man den armen Sportlern noch etwas besser unter die Arme greifen kann.
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20.04.2014 14:16 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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Hahahahaha
Oettinger... Ne Flasche Schnaps zu Ostern bekommen?
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21.04.2014 13:25 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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Wie sagte Brüderle noch bei Maybrit Illner? "Über Europa geht´s!" (Was national nicht durchsetzbar ist.)

Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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