19.04.14 10:49 Uhr
 3.109
 

Frankreich will den Euro abwerten - 1,10 US-Dollar als Messlatte angestrebt

Frankreich fordert eine Entmachtung der Europäischen Zentralbank. Die Franzosen wollen erreichen, dass der Kurs des Euros von den europäischen Regierungschefs gesteuert wird und nicht mehr vom Direktorium. Ziel Frankreichs ist eine Abwertung des Euro und die Lösung der Schuldenprobleme Frankreichs.

"Wir wollen rasch ein Treffen unserer europäischen Partner, um diese Frage zu erörtern. Wir müssen den Wechselkurs des Euro senken und uns in einer neuen Geldpolitik engagieren, die nicht mehr restriktiv ausgelegt ist, sondern sich vielmehr die amerikanische Fed zum Vorbild nimmt", so Arnaud Montebourg.

Derzeit liegt der Kurs des Euro bei 1,38 US-Dollar. ein Eurokurs von mehr als 1,30 Dollar würde der Wettbewerbesfähigkeit für die Exporte Südeuropas deutlich schwächen. Messlatte müsste ein Kurs von 1,10 Dollar sein.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Dollar, Frankreich, EZB, US-Dollar, Schwächung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job
USA: Amazon plant Supermarkt ohne Kassen
Sodastream muss einen Teil seiner Sprudelflaschen zurückrufen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.04.2014 11:42 Uhr von grandmasterchef
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Die Videospiel Hersteller münzen den scho auf 1:1 um... Bei Steam ebenfalls -.-
Kommentar ansehen
19.04.2014 12:45 Uhr von hasennase
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
die sollen die klappe halten und sparen und an ihrer wettbewerbsfähigkeit arbeiten. nur verlierer schimpfen über den schiedsrichter und die spielregeln.
Kommentar ansehen
19.04.2014 14:01 Uhr von Gribbel
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Was für ein Vollidiot. Es hat schon gute Gründe das die EZB unabhängig ist.
Kommentar ansehen
19.04.2014 14:18 Uhr von erw
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
gelesen, als thema irgendwie interessant gefunden, kommentare gesichtet.... bid eine dunkle ahnung kam -> quelle gesehen = nicht seriös.
Kommentar ansehen
19.04.2014 16:05 Uhr von asorax
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
und wie bitte soll das funktionieren? wenn der € abgewertet wird steigt die relative schuldenlast im vergleich zum €???
Kommentar ansehen
19.04.2014 17:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
Die Franzosen würden ihre Wirtschaft stärken, wenn in den Firmen gearbeitet würde. Mit - ich übertreibe mal - 20Stunden-Woche und Rente ab 40 und einigen anderen Privilegien, die eine Kündigung nahezu ausschließen, produziert man keine "günstigen" Wirtschaftsgüter um auf dem eng umkämpften Markt zu bestehen. Auch Arbeitslose, vor allem Jugendliche werden so nicht eingestellt.

Es ist der - nach meiner Ansicht - größte Fehler der EU, dass die Sozialsysteme nicht vor Einführung des Euro gleich gelegt wurde.
Wie kann man eine gemeinsame Währung haben, mit unterschiedlichen Sozialsystemen?
Kommentar ansehen
19.04.2014 18:12 Uhr von AllesSchonWeg-.-
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Nach dem fed-vorbild der amis? Sinn? Als ob obama den dollar-kurs diktiert -.-
Kommentar ansehen
19.04.2014 20:08 Uhr von bigpapa
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Mit anderen Worten, unser Geld soll weniger wert sein, um die Inflationsrate der USA auszugleichen.

Die haben doch ein Knall. Ist den Schlaumeiern dabei auch eingefallen, das die IMporte dann für die Europäer deutlich mehr kosten, und das dies dann auf den Preis aufgeschlagen wird.

Ich hoffe der Typ kommt mit den Mist nicht durch. Schon schlimm genug das wir halb Europa unterstützen, aber jetzt noch die ganze Welt. ??

Gruß

BIGPAPA
Kommentar ansehen
19.04.2014 20:39 Uhr von schlammungeheuer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ThomasHambrecht
"Es ist der - nach meiner Ansicht - größte Fehler der EU, dass die Sozialsysteme nicht vor Einführung des Euro gleich gelegt wurde.
Wie kann man eine gemeinsame Währung haben, mit unterschiedlichen Sozialsystemen?"
Es würde schon etwas brinngen wen die Gewerkschaften zusammen und nicht gegeneinander arbeiten würden.
@bigpapa "Mit anderen Worten, unser Geld soll weniger wert sein, um die Inflationsrate der USA auszugleichen."
und die in China und Japan....
"Ich hoffe der Typ kommt mit den Mist nicht durch. Schon schlimm genug das wir halb Europa unterstützen, aber jetzt noch die ganze Welt. ??"
OK freuen wir uns das das Geld immer an Wert gewinnt die Investoren ihr Geld aus der Wirtschaft abziehen( wodurch alles noch biliger wird) aber Kaffee und Öl ist schön billig auch wen keiner mehr Arbeit hat.
Kommentar ansehen
19.04.2014 22:45 Uhr von bigpapa
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Der einzige Grund für den miesen Dollarkurs ist, das die Amis die Scheine wie Klopapier drucken.

Man braucht Geld für die Schulden. Also was macht man es, man druckt es halt. Stehen schönen große Zahlen drauf, und schon hat man genug Geld und weniger Schulden.

Das Problem an der Sache ist nur, das das bedruckten Zettel Papier (das Geld halt) nix mehr wert ist. Das nennt man dann Inflation.

Als die AMIS ihr Geld noch ans Gold gekoppelt haben, war der Dollar riesig und Mega was wert.

Ach übrigens. Die Deutschen koppeln den Wert des Geldes an die Arbeitskraft. Das nennt man dann Bruttosozialprodukt ;)

Was dieser "schlaue" Typ da aber nicht bedenkt ist, das viele Länder (Auch Öl-Länder und Co.) schon mehr Geschäfte in Euros abwickeln als und Dollar und das man seit Jahren drüber nachdenkt, den Öl-Preis an den Euro zu binden.

Wie schon gesagt, eine Abwertung des Euros ist für die Europäer schlecht. JA für die nicht Euro-Länder wäre das super.

Aber ich oute mich mal. Erst komme ich, und dann die anderen. Ich will nämlich auch noch die importierten Waren bezahlen können, um ein halbwegs anständiges Leben führen zu können.

Wenn nämlich alle fair spielen würden, dann würde der Wert zwischen Dollar und Euro ca. +/- am Ausgabekurs liegen.

Gruß

BIGPAPA
Kommentar ansehen
20.04.2014 00:25 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Dann sollen sie halt euro verbrennen. Das reduziert das Geld im Umlaus und sorgt durch die Verpnappung zu einer Deflation. Sinnlos, aber darum geht es ja nicht.
Kommentar ansehen
20.04.2014 10:18 Uhr von dragon08
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
"...Abwertung des Euro und die Lösung der Schuldenprobleme Frankreichs..."

Aha , So was habe Ich Mir gedacht.

Wie wäre es wenn "D" aus der EU raus geht und schon wäre wohl dieser Laden Bankrott.
Kommentar ansehen
20.04.2014 14:00 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Die Wirtschafts-Nachrichtler haben sich wohl wieder zuviel Raki hinter die Binde gekippt...
So viel Schwachsinn hab ich ja noch nie gehört.

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?