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Forscher: Stress kann ansteckend sein

Dass Gähnen ansteckend sein kann, ist hinlänglich bekannt. Forscher aus Dresden und Leipzig berichten nun, dass auch Stress ansteckend ist. Ebenso wie beim Gähnen reicht alleine die Beobachtung von Menschen unter Stress aus, damit der Körper das Stresshormon Kortisol ausschüttet.

Diesen übertragenen Stress nennt man emphatischen Stress. Versuchspersonen mussten Menschen unter Stress beobachten, bei 26 Prozent der Teilnehmer stieg darauf der Kortisolwert.

So eine Stressübertragung funktionierte auch, wenn das Geschehen nur über einen Bildschirm verfolgt wurde. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass auch Fernsehsendungen, welche die Zuschauer mit Leiden anderer Menschen konfrontieren, Stress beim Betrachter erzeugen können.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Krankheit, Stress, Übertragung
Quelle: kurier.at

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18.04.2014 15:19 Uhr von Biblio
 
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