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Selbstversuch bei Scientology Berlin: Du bist nicht glücklich und hast Probleme

Reporter Maximilian Kalkhof hat sich bei Scientology Berlin selbst ein Bild gemacht und den berüchtigten Persönlichkeitstest gemacht. Jene 200 Fragen "Oxford Capacity Analysis", die vortäuschen, etwas mit der Universität gemein zu haben. Das "Ergebnis" war deprimierend - minus 50 beim Glückswert.

Ein unakzeptabler Zustand für Lisa, ein Sektenmitglied aus Österreich. Und sie hat auch gleich die Lösung: Scientology. Ein Dianetik- oder Effizienz-Kurs soll Abhilfe schaffen, um diese "Defizite" zu beheben. Ein billiger Köder, den die Preise steigen erst allmählich.

Scientology verändert die Persönlichkeit, isoliert von der Gesellschaft und ruiniert finanziell ist im aktuellen Bericht des Verfassungsschutzes zu lesen. Erst als Maximilian Kalkhof das Gebäude von Scientology verlässt, stellt sich ein richtiges Glücksgefühl ein.


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WebReporter: XenuLovesYou
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Scientology, Selbstversuch
Quelle: www.tagesspiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2014 13:07 Uhr von Aggronaut
 
+2 | -13
 
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18.04.2014 14:49 Uhr von Biblio
 
+2 | -8
 
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"Scientology verändert die Persönlichkeit, isoliert von der Gesellschaft und ruiniert finanziell"

Das tun Alkohol- und Drogensucht meistens auch.
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18.04.2014 16:42 Uhr von Xenu_sucks
 
+4 | -1
 
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@ Biblio

Und was schliesst du daraus? Dass $cientology genau so gefährlich ist wie Alkohol- und Drogensucht!
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18.04.2014 21:15 Uhr von Biblio
 
+2 | -3
 
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@xenu_sucks

ich ziehe zuerst Rückschlüsse, dann denke ich wieder Rückwärts und arbeite mich zum Anfangsgedanken, welchen ich dann klar lesbar für alle anderen sichtbar mache.

Dass Scientology genauso gefährlich wie Alkohol- und Drogensucht ist, ist nur eine von vielen Überlegungen.
Es dürfte also auch genauso einfach sein, in eine solche Falle hineinzutappen. Allerdings gibt es eine Menge Leute, deren Alkohol -oder Drogensucht toleriert wird. Auch Arbeits- oder Sportsucht werden toleriert. Wenn so eine Sucht gewinnbringend für die Gesellschaft ist, dann wird der Süchtige von dieser sogar gefeiert. Mozart war ganz sicher irgendwie süchtig ...nach Musik ...Sucht ist Sucht, wonach auch immer gesucht ist.

Ich zitiere erneut:

"Scientology verändert die Persönlichkeit, isoliert von der Gesellschaft und ruiniert finanziell".

Das tun Gesellschaften oft auch selbst und ohne Scientology.


Geht mir ja nur um die Aussage ... ich finde diese Aussage ähnlich weltbewegend und neu wie:

"Ein Mann öffnete die Haube seines Autos und entdeckte einen Motor."
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19.04.2014 07:31 Uhr von Knopperz
 
+0 | -0
 
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> Scientology verändert die Persönlichkeit.

Ich bezweifel, das die Rattenfänger es schaffen meine Persönlichkeit zu verändern ;)
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19.04.2014 12:00 Uhr von hede74
 
+4 | -1
 
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@ dasd500

Typisch schwachsinnige Sektenpropaganda

Scientology ist in der USA NICHT als Religion anerkannt, diesen Status gibt es dort nämlich gar nicht. Und laut Umfragen halten auch die meisten Amerikaner Scientology nicht für eine Religion:

http://www.ingo-heinemann.de/...

Und selbst euer Gründer Hubbard schrieb:

"Scientology ist weder eine Psychotherapie, noch eine Religion".

Und es ist ein ziemlicher Unterschied, ob eine Sekte Menschen gezielt ausbeutet, wie vom Sektengründer vorgeschrieben oder ob Menschen einer Religon Verbrechen verüben, die im Gegensatz zu dem stehen, was der Religionsgründer vergegeben hat.

Nenne mir mal einen Ex-Katholiken, der behauptet, er wäre durch die Kirche ruiniert worden.

Nenne mir dagegen mal EINEN Ex-Scientologen der sagt, er wäre nicht ruiniert bzw. schwer geschädigt worden.

Und was uns blühen würde, wenn Scientology zu echter Macht käme, das hat Hubbard auch sehr deutlich gesagt:

"Vielleicht werden in ferner Zukunft nur dem Nichtaberrierten die Bürgerrechte verliehen. "Vielleicht ist das Ziel irgendwann in der Zukunft erreicht, wenn nur der Nichtaberrierte die Staatsbürgerschaft erlangen und davon profitieren kann."

Im Klartext, in der Welt von Scientology hätten nur noch Scientologen Rechte. So wie bei den Nazis nur die Arier galten.

[ nachträglich editiert von hede74 ]
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20.04.2014 02:42 Uhr von modernist
 
+1 | -0
 
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@ Biblio:
Dann lieber mein gesamtes Hab und Gut in Alkohol oder Drogen investieren anstatt in diese Sekte.
Dann habe ich wenigstens noch etwas davon.
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21.04.2014 10:52 Uhr von JonnyBlue
 
+1 | -5
 
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Was für eine enorme Leistung. Ein Undercover Journalist, dessen Meinung anscheinend sowieso von vorne herein feststand wagt es in ein Gebäude der Scientology zu gehen und den 200 Fragen Test zu machen, der nebenbei bemerkt auch im Internet ausgefüllt werden kann.
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21.04.2014 11:15 Uhr von HamburgerJung200
 
+2 | -1
 
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Ich finde die Leistung Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, und sie zum Schulden machen zu nötigen bis sie nichts mehr haben, eigentlich eine viel enormere Leistung.

Denn um das zu tun, muß man schon auf Dauer einen kriminellen und bösartigen Verstand ausgeprägt bekommen haben.
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22.04.2014 15:11 Uhr von Cleary
 
+0 | -4
 
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Gestern ist im Nordwesten von Chifeng, Volksrepublik China, ein Sack Reis umgefallen.
Er fiel so leise um, dass es keine Augenzeugen gibt, man geht jedoch davon aus,
dass er ganz einfach langsam in sich zusammensackte...
Niemand wurde verletzt wurde.

Ja, Scientology scheint ja eine enorme Neugier zu wecken - das ist ja auch logisch, denn es handelt sich um eine Religionsgemeinschaft, die jedem hilft, mehr über sich selbst, als unsterbliches, geistiges Wesen zu erfahren. DAS sind Neuigkeiten!
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22.04.2014 16:48 Uhr von HamburgerJung200
 
+2 | -0
 
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Korrekterweise verbessere ich den obigen OSA text...


" Ja, die Scientology Organisation scheint ja eine enorme Neugier zu wecken - das ist ja auch logisch, denn es handelt sich um eine Sekte, die jedem hilft sein Geld los zu werden , mehr über sich selbst, als armes, kontrolliertes, ferngesteuertes,geistiges Wesen zu erfahren, ohne einen krümel mehr an Selbstbestimmung zu besitzen. DAS sind Neuigkeiten! "


Neuigkeiten ? Ne nicht wirklich. Weiß fast jeder auf diesen Planeten.
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23.04.2014 21:14 Uhr von Anna57
 
+0 | -4
 
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Ein Journalist evangelischer Schule kommt unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu den Scientologen, gibt einen falschen Namen an, belügt den Gegenüber bezüglich Identität und Intention. Er nutzt den vollständig harmlosen Verlauf eines Gesprächs, um alte Klischees neu aufzulegen. Feige, langweilig und verlogen.
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24.04.2014 08:31 Uhr von XenuLovesYou
 
+2 | -0
 
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Du irrst dich #Anna57

Feige und verlogen ist:

- einen betrügerischen Test zu offerieren, der aber auch Null wissenschaftlichen Standards aufweist, ihm noch das Oxford beizufügen, um die renommierte Universität zu suggerieren, um Menschen ihren "Schwachpunkt" (aka Ruin) zu zeigen, den sich gar nicht haben.

- sich gestern hier anzumelden, schnurstracks zu den Scientology-News und sofort mal diffamieren und verleugnen. Aber das sind wir von den OSA-Sekten-Drohnen schon gewohnt ...
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24.04.2014 13:16 Uhr von mammamia
 
+0 | -2
 
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Schon der Ursprungsartikel war schon fast peinlich..und erst diese Zusammenfassung. Vielleicht macht der Reporter als Nächstes mal einen Test bei einem Handyverkäufer, oder macht bei einer Tupperware Party inkognito mit...ganz tolle Recherchieraufträge, die sehr viel Neues bringen und jetzt weiss ich endlich einmal, dass man bei Scientology einen Test machen kann und dass sie dort ganz nette Menschen haben....Weltbewegend!!

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