17.04.14 16:31 Uhr
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Tanzverbot an Karfreitag: Demonstrationen in Köln und Dresden

Demonstrationen gegen das Tanzverbot an Karfreitag gehören seit Jahren zum Osterfest wie der Osterhase selbst. In diesem Jahr wurde von der Piratenpartei in Köln und Dresden zur Bewegung aufgerufen, um "für Tanzfreiheit an Feiertagen und die Trennung von Staat und Religion" einzutreten.

Zumeist wird das Tanzverbot an Karfreitag thematisiert - obwohl dieser nicht der einzige Tag ist, an welchem "öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen" nicht stattfinden dürfen. Der staatliche Volkstrauertag beispielsweise ist in allen Bundesländern mit zeitweiligem Tanzverbot belegt.

Die angeführte Trennung zwischen Kirche und Staat, die die Demonstranten als Ziel ausgeben, ist wohl nicht mehr als ein Märchen. Auch die monierte Einschränkung der persönlichen Freiheit des Einzelnen ist kritisch zu betrachten, zumal der Feiertag durch das "Verbot der Arbeit" vieles erst ermöglicht.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Köln, Dresden, Demonstration, Karfreitag, Tanzverbot
Quelle: www.n-tv.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2014 16:50 Uhr von TObis33
 
+17 | -16
 
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Das ist das typische Verhalten von Menschen, die den Hals nicht voll bekommen und dazu nicht wissen, was sie in Ihrer Freizeit machen sollen außer tanzen und "trinken".

Oh man, traurig. Es wird andauernd von Respekt und menschlichem Umgang gesprochen und dann wird sich aufgeregt und demonstriert, dass nicht getanzt wird, anstatt die den Karfreitag zu respektieren. Nicht zu fassen.

Bei "sowas" bekommen die Leute den Arsch hoch und schlagen Alarm, aber bei den wichtigen Dingen, die in Deutschland eindeutig falsch laufen und deren Zukunft betreffen, da liegen die Beschränkten im Bett.

Wer tanzen will, an Karfreitag, der kann auch auf alle kirchlichen Feiertage verzichten und arbeiten gehen. Wo ist da Problem???

[ nachträglich editiert von TObis33 ]
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17.04.2014 16:51 Uhr von el_padrino
 
+10 | -11
 
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Also ich lebe und komme auch nicht aus Deutschland deshalb höre ich das heute zum ersten mal. Echt verrückt!
Und was soll der letzte Absatz der News? Einfach lächerlich! Der Artikel in der Quelle könnte glatt von kath.net sein!
@TObis33
so einer bin ich,christliche Feiertage bedeuten mir nichts,genauso wie muslimische oder jüdische oder von anderen Sekten. Wenn ich an Weihnachten arbeiten soll,bitteschön...wenn ich mir dafür einen anderen Tag aussuchen kann,ok!

[ nachträglich editiert von el_padrino ]
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17.04.2014 16:59 Uhr von CallMeEvil
 
+6 | -8
 
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Steht jedem selbst frei, wie er seinen Karfreitag verbringen will. Meiner Meinung nach ist Tanzverbot nicht nötig. Der gläubige Katholike soll zu Hause bleiben, wenn er sich so entscheidet, wer den freien Tag nutzen will, um mit seinen Freunden in die Disco zu gehen, sollte daran nicht gehindert werden.

Und jetzt hier anzufangen von wegen, wer Tanzen will, soll da auch arbeiten ist ja wohl echt kindisch jetzt. Oder sollen wir jetzt anangen von Wegen an Tag X dürfen alle Christen zu Hause bleiben, an Tag Y dann Moslems und wer nicht in der Kirche ist, bleibt an allen kirchlichen FT daheim?
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17.04.2014 17:00 Uhr von Floppy77
 
+8 | -5
 
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Wenn Kirche und Staat getrennt werden, dann hätte die Kirche auch keinen Einfluss auf die Anzahl verkaufsoffener Sonntage.

Finde es sowie ungerecht, dass die Verkäufer/innen Sonntags und Feiertags frei haben, aber in Transportunternehmen, Gastronomie- und Hotelgewerbe die Leute schuften müssen. Und zu guter Letzt müssten dann auch die Pfaffen zu Hause bleiben und dürften nicht zur Messe. Gleiches Recht/Unrecht für alle!
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17.04.2014 17:21 Uhr von Gimpor
 
+10 | -4
 
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Warum sollte die Kirche uns diktieren dürfen, was wir tun dürfen und was nicht? Lasst mich in Ruhe mit Gott, Allah, Jahwe oder wie ihr ihn nennt. Dann lass ich auch Euch in Ruhe. So infach ist das!
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17.04.2014 17:24 Uhr von TausendUnd2
 
+9 | -1
 
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"Ich lass euch beten, lasst ihr mich feiern!"
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17.04.2014 17:26 Uhr von TObis33
 
+6 | -6
 
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Und kindisch ist es nicht!

Feiertage die einem Glauben entsprungen sind sollten dann auch nur denen vorbehalten werden, die sich den entsprechenden Regeln beugen.

So ist es nun mal. Die Diskussion muss doch ganz klar so geführt werden, dass den Menschen, denen die Tage nichts bedeuten, auch entsprechend keine Grundlage zum "Frei-Machen" haben.

Wenn das getrennt werden soll, dann muss auch der Status des "Frei-Habens" fallen.

Bin da ganz entspannt und mich juckt es nicht ein paar Tage im Jahr nicht tanzen zu gehen.

Und wenn, dann müsste auch das Freihaben am Sonntag fallen, denn das basiert auch auf kirchlicher Grundlage.

Wer tanzen will und die kirchlichen Feiertage ein Dorn im Auge sind, der hat ja logischerweise keinen Anspruch auf alle anderen kirchlichen Feiertag.

So halbe Geschichten und nur zum vollen Vorteil die Situation geht nicht und das ist kindische Verhalten ;-) !
Hopp oder Top / Alles oder nichts.

Dann kann ja auch ein Arbeitergeber, der den Glauben nicht vertritt und generell ein Unternehmen religionsfrei führt dafür plädieren, dass für ihn die Feiertage nicht gelten und auch der Sonntag nicht und die Arbeitnehmer dies bei Eintritt akzeptieren.

Das muss man sich noch mal vorstellen: Da wir demonstriert, weil man tanzen will :-) :-)

P.S.
Mir ist es egal ob Tanzverbot oder nicht. War auch schon an Karfreitag in einem Club, in dem bis 23.59 keine Musik spielte und es erst ab 0.00 Uhr los ging.

[ nachträglich editiert von TObis33 ]
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17.04.2014 17:30 Uhr von Frankone
 
+6 | -3
 
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Klar.... bei uns wird dann bis 23.59.59 Uhr eine Druckbetankung durchgeführt und ab 00.00 gehts richtig ab. Vorher vielleicht noch einen kleinen Countdown.... :-)

Völlig sinnlose Festlegung...
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17.04.2014 17:35 Uhr von TObis33
 
+3 | -2
 
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@Frankone
So einfach ist die Lösung!
:-)

P.S.
WER geht denn in einen Club vor 0 Uhr???
Ab 1.00 Uhr geht es doch erst los.
Als ich U18 war, da bin ich auch in Clubs vor 0 Uhr gegangen.
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17.04.2014 18:00 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -3
 
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Komischerweise protestiert aber keiner gegen den freien Freitag und den Ostermontag.
Dann kann man als Kulanz für die 2 freien Tage auch den Gläubigen einmal einen ruhigen Karfreitag gönnen.
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17.04.2014 19:21 Uhr von TeKILLA100101
 
+2 | -2
 
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Aber wehe es wird eine Moschee gebaut, dann sind die Spinner auch wieder auf den Straßen, weil wir ja ein christliches Land sind, und in der Türkei überhaupt gar keine Kirchen stehen... :rolleyes:

Ich finde es gut, diesen einen Tag im Jahr nutze ich um wirklich mal runter zu kommen. Es ist nicht so viel Verkehr, man kann gut spazieren gehen, die Menschen sind nicht gestresst... Was ist so schlimm daran, dass die Innenstädte mal für einen Tag ein wenig ruhen?
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17.04.2014 22:07 Uhr von TeKILLA100101
 
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@dasd500

Das ganze ist so lange her, es ist echt dermaßen peinlich, dass du darauf rumreitest, was die Römer hier gemacht haben...

Schämst du dich auch dafür was vor 70 Jahren war? Oder warst du da noch nicht auf der Welt und kannst nichts dafür?
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17.04.2014 23:24 Uhr von Joeiiii
 
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Ich bin weder einer der Tanzen geht, noch einer, der religiös ist. Mir geht es beim Tanzverbot ums Prinzip. Wer kann mir sinnvoll erklären, warum am Karfreitag das Tanzen verboten ist?

Die Grundrechte der Deutschen, festgelegt im Grundgsetz:

Artikel 3

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Wenn man Menschen aufgrund eines religiösen Festes etwas verbietet (das normalerweise erlaubt ist), obwohl diese mit der Religion nichts zu tun haben, dann ist das eine Benachteiligung all derer, die diesem Glauben nicht angehören. Es geht doch auch kein Atheist her und fordert ein Betverbot für bestimmte Tage. Und selbst wenn: Damit würde er abblitzen.

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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18.04.2014 00:13 Uhr von TeKILLA100101
 
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@Joeiiii

Was heißt denn für dich sinnvoll? Es ist ein christlicher Trauertag, wir in Deutschland leben in einem christlichen Land. Wir feiern die christlichen Feiertage, wir trauen mit den christlichen Trauertagen. Alle Menschen nehmen gerne alle Vorteile für sich in Anspruch, bei Einschnitten sind aber alle auf einmal seeeeehr kleinkariert und fühlen sich beschnitten (mhm auch irgendwie religiös...) in ihrer Freiheit...
Auch hier gilt dann wieder: Wenn ein Moslem sich beschwer heißt es:" pah aber Weihnachtsgeld nimmste ne???!!!!"

Gilt für alle, die hier gegen Karfreitag wettern auch... Weihnachtsgeld nimmt jeder gerne, die freien Tage auch... Aber sobald man dann auch etwas dafür tun bzw. nicht tun soll, ist es schon zu viel... na wir sind ja ein tolles christliches Land...
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19.04.2014 11:31 Uhr von TeKILLA100101
 
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@WasZumGeier

So um mich mal auf dein Niveau herunter zu lassen du Pflegefall, wenn dir die Gesetze in Deutschland nicht gefallen verpiss dich woanders hin oder akzeptiere sie!

"Das ist nur logisch du Vollpfosten. Wo ist das problem? Wenn man es halt angeboten bekommt? Haben wir eigentlich um sowas gebeten? Nein, das wurde uns aufgezwungen, also bringt nicht immer die gleiche beschwerde! "

Du darfst zu deinem Arbeitgeber (sofern vorhanden) hingehen und sagen, dass du gerne auf Weihnachtsgeld verzichtest, weil du mit den Pappnasen nichts zu tun haben willst...
Aber wer will schon auf etwas verzichten nicht wahr? DU bist soein armseliges Würstchen, so bemitleidenswert. ein typischer Versager eben...


"Wie darf man sich das eigentlich vorstellen? Kommt die polizei und schleppt einen mit, wenn man anfängt zu tanzen? Wann ist es tanzen? Zählt schon ein kleiner freudensprung? Spinner. Sie machen es mir immer einfacher sie zu hassen."

Probiers doch einfach aus, ich würde mich freuen wenn die Polizei dich mitnehmen würde, sag mir vorher noch Bescheid und ich komm vorbei, um dich auszulachen, weil du soein hirnverdrannter Vollidiot bist!
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19.04.2014 13:27 Uhr von TeKILLA100101
 
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@WasZumGeier

"Sind der Staat und die Religion dann getrennt? Werde ich dann von zukünftigen "christlichen" Entscheidungen außen vor gelassen? Nein? Dann nein danke."

Na du würdest aber doch mit gutem Beispiel voran gehen, wenn du darauf verzichtest und den ersten Schritt in diese Richtung machen. Merkst du dein paradoxes Verhalten eigentlich nicht?!

"Na was würde der superopa im Himmel dazu wohl sagen? Schämst du dich denn garnicht? Bist wahrscheinlich auch so ein Pseudo-Christ der Bibel-Zitate nur googelt."

Wo habe ich denn die Bibel bitte zitiert? Ich bin kein Pseudo Christ, ich bin aber auch kein verkappter Atheist. Von mir aus kann jeder machen was er will, solange er sich ans Gesetz hält. Und ich akzeptiere und respektiere die Tatsache, dass wir in Deutschland nunmal sehr christlich geprägt sind. Und ich akzeptiere das mit allen Vor- und Nachteilen. Du aber bist einer, der NUR und ausschließlich die Vorteile ausnutzen will, aber rein gar nichts dafür tun möchte, nicht mal an einem von 365 Tagen im Jahr aufs Tanzen verzichten....

"Wir Tänzer sind alle Spinner, ja geradezu wahnsinnig! Ihr Hinterwäldler die einen Mann festnehmen weil er getanzt hat seid gaaanz normal :)"

Ja tanzen ist für dich überlebensnotwendig, aber nur an Karfreitag, da ist es besonders wichtig zu tanzen... Alle anderen Tage gehen so, aber Karfreitag, wenn man nicht darf, dann muss man tanzen...
:rolleyes:

Ich beende das hier für mich jetzt, du bist hier der mit Abstand dümmste, mit dem ich eine Diskussion hatte und du bist es einfach nicht Wert, dass ich meinen Samstag weiter mit dir verplemper....

So geh weiter in die Tischkante beißen, weil du gestern nicht tanzen durftest und reg dich weiter über die Dinge auf, die unser Land über Jahrhunderte geprägt haben...
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20.04.2014 18:11 Uhr von Joeiiii
 
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@ TeKILLA10010
>>Alle Menschen nehmen gerne alle Vorteile für sich in Anspruch, bei Einschnitten sind aber alle auf einmal seeeeehr kleinkariert und fühlen sich beschnitten (mhm auch irgendwie religiös...) in ihrer Freiheit...
Auch hier gilt dann wieder: Wenn ein Moslem sich beschwer heißt es:" pah aber Weihnachtsgeld nimmste ne???!!!!"<<

Moment mal! Das Weihnachtsgeld ist eine Sonderzahlung, die ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern zahlt. Die Zahlung hat NICHTS mit der Bibel oder dem jüdischen/christlichen Glauben zu tun. Und natürlich wäre es unfair, wenn ein Chef hergeht und sagt: Du bist ein Atheist, Muslim, Hindu oder was auch immer... DU KRIEGST NICHTS!

Die fadenscheinige Begründung eines Chefs möchte mich mal sehen, wenn er allen Christen Weihnachtsgeld zahlt, während alle Andersgläubigen, die vielleicht sogar bessere Arbeit geleistet haben, leer ausgehen. Das kann ein Chef übrigens auch nicht einfach so entscheiden. Die Ungleichbehandlung seiner Mitarbeiter muß gut begründet sein und die Tatsache, daß die Unberücksichtigten Muslime, Hindus oder Atheisten sind, wird man vor Gericht höchstens milde belächeln, bevor man das Urteil spricht.

Und bzgl. der Vorteile: Ich hätte kein Problem damit, wenn ich am Ostermontag arbeiten müßte. Ich arbeite auch an jedem anderen Montag. Mein "Problem": Ich kann und darf gar nicht arbeiten, denn die Firma ist über Ostern zu. Das Gleiche gilt für Weihnachten oder andere christliche Feiertage.
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21.04.2014 10:33 Uhr von TeKILLA100101
 
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@Trallala2
Dem ist nichts hinzuzufügen...

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